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Volume 14. Mai 1941

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1941 (Public Domain)

I Geite 61 
Nr. 28 
-- fäm 1V2. -- 
Fernruf: Stadtverw. 2775. 
An die Dienststellen der Hauptverwaltung und 
die Bezirksbürgermeister. 
Porsicht N 
bei der Annahme beschädigter Reichsbanknoten. 
In leßzter Zeit werden erneut Noten in den Verkehr 
ebrachh die in betrügerischer Absicht aus Teilen echter 
eichsbanknoten der gleichen Werthöhe zusammengeseßt sind. 
Diese Noten sind daran zu erkennen, daß die einzelnen Teile 
durch Klebestreifen verbunden sind und zum Teil verschiedene 
Nummern aufweisen. Es wird vor der Annahme zer- 
schnittener, wieder zusammengeklebter und in der Beschrif- 
tung verstümmelter Noten gewarnt, da stets die Möglichkeit 
besteht, daß es sich um Fälschungen handelt, und der 
Empfänger Gefahr läuft, sie bei der Reichsbank nicht um- 
getauscht zu erhalten. Wenn sich die Zahlung mit derartigen 
Noten unter verdächtigen Umständen vollzieht, ist die 
Kriminalpolizei zu benachrichtigen. 
Allgemein empfiehlt es sich, zusammengeklebte Noten 
nicht anzunehmen, sondern die Inhaber an die Reichsbank 
zu verweisen. 
Vorstehende Mitteilung, die mir vom Reichsbankdirek- 
torium zur weiteren Veranlassung übersandt worden ist, gebe 
ich mit der Bitte bekannt, die Kassen Ihres Geschäftsbereichs 
besonders darauf hinzuweisen. 
Im Auftrage 
Poeßsch. 
Dru: BBA (Verwaltungsdruckerei der Reichshauptstadt Berlin), SO 16, Rungestraße 20.
	        
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