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Full text: Gesund älter werden (Rights reserved) Issue2018,1 (Rights reserved)

Daten zur Bevölkerungsstruktur und -prognose sind in der Indikatorenübersicht zum Monitoring „Gesund älter werden“ dem Bereich „I. Soziodemographie“ zugeordnet. Der demografische Wandel wird das Gesundheits- und Krankheitsgeschehen in der Bevölkerung langfristig verändern und die Gesundheitsversorgung vor große Herausforderungen stellen. Bevölkerungszahlen geben Aufschluss über die Zusammensetzung hinsichtlich Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit und können Hinweise auf Anforderungen an die soziale Infrastruktur und zukünftige Entwicklungen geben. Die dargestellten Altersgruppen korrespondieren mit den Lebensphasen rund 15 Jahre vor und nach Ende der Erwerbstätigkeit sowie mit dem Übergang in die Hochaltrigkeit ab 80 Jahre. Abbildung 1: Alterspyramide der Berliner Bevölkerung nach Alter und Geschlecht am 31.12.2017 und im Prognosejahr 2030 männlich 95 weiblich 90 2030 85 2017 80 75 70 65 Alter in Jahren 60 55 Die 2017 zu beobachtende Ungleichverteilung zwischen Männern und Frauen unter den Hochaltrigen wird sich im Prognosejahr fast ausgeglichen haben – die Spitze der Pyramide wird symmetrischer. 50 45 40 35 30 25 20 15 10 5 0 40 35 30 25 20 15 10 5 0 5 Tausend 10 15 20 25 30 35 40 Datenquelle: SenSW, Bevölkerungsprognose (Basisjahr 2014) / AfS Berlin-Brandenburg, EWR / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - Abbildung 2: Bevölkerung in Berlin am 31.12.2017 und Prognose bis 2030 nach Altersgruppen ab 50 Jahre 50 - 64 J. 800 Anzahl in Tausend 700 600 500 65 - 79 J. 80 J. und älter 2017: 739.299 715.253 580.807 2017: 517.475 400 300 200 100 Betrachtet man die Alterspyramide der Berliner Bevölkerung und die für das Jahr 2030 prognostizierten Werte in Abbildung 1, so wird deutlich, dass es zukünftig insgesamt viel mehr Menschen ab 50 Jahre geben wird. Vor allem die Zahl der Hochaltrigen ab 80 Jahre wird bis 2030 stark zunehmen, wie an der breiteren Spitze der Pyramide zu sehen ist. 262.913 2017: 191.706 0 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030 Jahr Datenquelle: SenSW, Bevölkerungsprognose (Basisjahr 2014) / AfS Berlin-Brandenburg, EWR / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - Die prognostizierte Zunahme der über 80-Jährigen von 191.706 im Jahr 2017 auf über 260.000 im Jahr 2030 (Abbildung 2) entspricht einem Anstieg von 37,1 %. Die Anzahl der 50- bis unter 65-Jährigen bleibt demgegenüber recht stabil, während die Zahl der 65- bis unter 80-Jährigen prognostiziert um 12,2 % ansteigt. GESUND ÄLTER WERDEN Bevölkerungsstruktur und –prognose 2018 Indikator I.1.1 Gesundheitsmonitoring Berlin Das Jahr 2014 dient als Basis für die Berechnung der Bevölkerungsprognose. Im Vergleich der realen Bevölkerungszahlen mit den prognostizierten Zahlen für das Jahr 2017 liegt die tatsächliche Bevölkerung bei den 50- bis unter 65-Jährigen und bei den 65- bis unter 80-Jährigen nur 0,2 %-Punkte, respektive 0,1 %-Punkte über der Prognose. Bei der Bevölkerung ab 80 Jahre liegt die tatsächliche Bevölkerungszahl hingegen 1,7 %-Punkte über der Prognose. Sie scheint daher zukünftige Entwicklungen bei den Hochaltrigen tendenziell zu unterschätzen. SenGPG, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheitsinformationssysteme, Statistikstelle 1 2018 Indikator I.1.1 Abbildung 3: Bevölkerungsprognose für Berlin und Deutschland bis 2060 nach Altersgruppen 0 - 19 Jahre Berlin 20 - 49 Jahre 50 - 64 Jahre 65 - 79 Jahre 80 Jahre und älter 2013 17,0 44,2 19,7 14,8 4,3 2030 18,9 40,9 18,2 15,3 6,7 2060 16,6 34,4 19,3 19,5 2 10,2 Deutschland 2013 18,2 39,2 21,7 15,5 5,4 2030 17,6 35,5 19,9 19,3 7,7 2060 16,4 33,4 18,5 0 19,4 50 12,3 100 Anteil in Prozent Datenquelle: StBA, Bevölkerungsprognose (Basisjahr 2013), Variante 2: Kontinuität bei stärkerer Zuwanderung (G1-L1-W2) / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - Die Verschiebungen in der Altersstruktur bewirken, dass der Bevölkerung im Erwerbsalter künftig immer mehr Seniorinnen und Senioren gegenüberstehen werden. Der Altenquotient, er bezeichnet das zahlenmäßige Verhältnis von potenziellen Empfängern von Leistungen der Alterssicherungssysteme zu den potenziellen Erbringern dieser Leistungen, wird sich folglich erhöhen. In Berlin entfielen im Jahr 2013 auf 100 Personen im Erwerbsalter von 20 bis unter 65 Jahre 30 Personen die mindestens 65 Jahre alt waren (Abbildung 4). Im Jahr 2060 werden es bei kontinuierlicher demografischer Entwicklung und stärkerer Zuwanderung in Berlin schon 55 Personen sein, für die 100 Erwerbstätige im weitesten Sinne sorgen. Für Berlin entspricht das einem Anstieg des Altenquotienten um 83,3 % über einen Zeitraum von 47 Jahren. Dabei nimmt laut der Bevölkerungsprognose das Verhältnis der Bevölkerung ab 65 Jahre zu Personen im Erwerbsalter in Berlin zunächst langsam zu. Eine schnellere Aufwärtsentwicklung des Altenquotienten wird hier ab dem Jahr 2040 prognostiziert. Aktuell liegt der Wert Abbildung 4: Altenquotient gemäß der Bevölkerungsprognose in Berlin für 2017 weiterhin bei 30 Personen pro in Berlin und Deutschland von 2013 - 2060 100 Personen im Erwerbsalter und bestätigt damit Deutschland Berlin 70 die prognostizierte langsame Entwicklung. Der 61 60 Altenquotient liegt in Berlin sowohl jetzt, als auch 50 55 in der Prognose unter dem Bundesdurchschnitt. 40 34 In Gesamtdeutschland wird sich der Anstieg des 30 30 Altenquotienten besonders schnell bis zu den 20 2030er Jahren aufbauen und sich anschließend 10 langsamer entwickeln. Insgesamt steigt der 0 2013 2020 2030 2040 2050 2060 Altenquotient in Gesamtdeutschland von 34 Jahr Personen ab 65 Jahre im Jahr 2013 auf 61 Personen Altenquotient: Anzahl der Personen ab 65 Jahre je 100 20 - 64-Jährige Datenquelle: StBA, Bevölkerungsprognose (Basisjahr 2013), im Jahr 2060, denen 100 Personen im Erwerbsalter Variante 2: Kontinuität bei stärkerer Zuwanderung (G1-L1-W2) / gegenüberstehen. Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A Altenquotient GESUND ÄLTER WERDEN In Abbildung 3 zeigt der Vergleich der Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2060 für Berlin bei den Menschen ab 80 Jahren einen Anstieg des Anteils an der Gesamtbevölkerung von 4,3 % auf 10,2 %. Auch in Gesamtdeutschland ist der Anteil dieser Hochaltrigen 2060 mit 12,3 % gegenüber 5,4 % im Jahr 2013 mehr als doppelt so hoch. In der Altersgruppe der 65- bis unter 80-Jährigen ist sowohl für Berlin, als auch für Gesamtdeutschland der Anstieg weniger stark. Der Anteil der 50- bis unter 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung bleibt in Berlin bis 2060 mehr oder weniger gleich, während er in Deutschland insgesamt von 21,7 % auf 18,5 % sinkt. SenGPG, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheitsinformationssysteme, Statistikstelle 0 - 19 Jahre 20 - 49 Jahre 50 - 64 Jahre 65 - 79 Jahre 80 Jahre und älter Mitte 17,1 53,3 16,7 9,5 3,4 Friedrichshain-Kreuzberg 16,9 57,2 15,9 7,4 2,6 Pankow 18,8 48,0 Charlottenburg-Wilmersdorf 14,7 40,5 21,6 17,4 5,8 Spandau 20,7 16,1 5,9 10,4 18,2 4,6 19,4 37,9 Steglitz-Zehlendorf 17,6 35,0 21,7 18,7 7,0 Tempelhof-Schöneberg 16,9 40,7 21,5 15,6 5,3 Neukölln 18,0 46,1 18,4 13,2 4,3 Treptow-Köpenick 16,8 39,9 20,8 14,9 7,6 Mahrzahn-Hellersdorf 18,7 37,2 24,7 14,8 4,6 Lichtenberg 17,4 43,6 19,3 14,1 5,6 Reinickendorf 18,8 36,2 21,2 17,5 6,3 Berlin Berlin 17,5 43,5 19,9 13,9 5,2 0 50 100 Anteil in Prozent Datenquelle: AfS Berlin-Brandenburg, EWR / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - Unter den Berliner Bezirken ist in Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte der Anteil der älteren Bevölkerung über 50 Jahre am niedrigsten. Über 80-Jährige machen hier im Jahr 2017 sogar nur 2,6 % bzw. 3,4 % der Bevölkerung aus. In Steglitz-Zehlendorf hingegen ist beinahe die Hälfte der Bevölkerung älter als 50 Jahre und 7,0 % sind 80 Jahre alt oder älter. Der Anteil der hochaltrigen Bevölkerung über 80 Jahre ist in Treptow-Köpenick mit 7,6 % berlinweit am größten. Angesichts der Bevölkerungsprognose der einzelnen Bezirke für das Jahr 2030 in Abbildung 6 zeigen sich große Veränderungen für die Hochaltrigen vor allem für die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf mit einem Anstieg in dieser Bevölkerungsgruppe um 3,3 %-Punkte und in Steglitz-Zehlendorf mit einem Anstieg um 3,7 %-Punkte. In Steglitz-Zehlendorf wird somit ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung im 2018 Indikator I.1.1 Abbildung 5: Bevölkerung in Berlin am 31.12.2017 nach Bezirken und Altersgruppen GESUND ÄLTER WERDEN Im Jahr 2017 sind in Gesamt-Berlin 5,2 % der Bevölkerung 80 Jahre alt und älter, 13,9 % sind zwischen 65 und 80 Jahre alt und 19,9 % zwischen 50 und 65 Jahre (Abbildung 5). Menschen über 50 Jahre haben somit einen Anteil von 39,0 % an der Gesamtbevölkerung. Abbildung 6: Bevölkerung in Berlin, Prognose für das Jahr 2030 nach Bezirken und Altersgruppen 0 - 19 Jahre 20 - 49 Jahre 50 - 64 Jahre 65 - 79 Jahre 80 Jahre und älter Mitte 17,6 49,5 17,3 Friedrichshain-Kreuzberg 16,4 53,7 Pankow 19,4 43,8 Charlottenburg-Wilmersdorf 14,9 37,9 11,3 4,3 17,1 9,5 3,3 19,6 12,1 20,2 17,9 5,1 9,1 Spandau 19,5 36,3 19,6 16,9 7,7 Steglitz-Zehlendorf 17,6 33,3 19,9 18,5 10,7 Tempelhof-Schöneberg 17,2 39,2 19,4 16,6 7,6 Neukölln 18,3 45,3 17,2 13,3 5,9 Treptow-Köpenick 17,8 38,2 19,4 16,5 8,1 Mahrzahn-Hellersdorf 19,3 35,8 18,1 20,0 6,8 Lichtenberg 17,7 42,1 17,5 15,7 7,0 Reinickendorf 20,9 35,2 19,0 16,6 8,3 Berlin Berlin 18,0 41,2 18,7 15,2 6,9 0 50 100 Anteil in Prozent Datenquelle: SenSW, Bevölkerungsprognose (Basisjahr 2014) / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - SenGPG, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheitsinformationssysteme, Statistikstelle 3 2018 Indikator I.1.1 GESUND ÄLTER WERDEN Jahr 2030 berlinweit am größten sein. Insgesamt wird prognostiziert, dass 2030 in acht von zwölf Bezirken der Anteil der über 50-Jährigen an der Gesamtbevölkerung über 40 % liegen wird. Abbildung 7: Bevölkerung ab 65 Jahren in Berlin am 31.12.2017 auf Ebene der Planungsräume Datenquelle: AfS Berlin-Brandenburg, EWR / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - Betrachtet man die Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) auf Ebene der Planungsräume in Abbildung 7, werden große Unterschiede auch innerhalb der einzelnen Bezirke deutlich. Dies fällt vor allem für Bezirke auf, die innenstadtnahe Bereiche und auch Randbereiche Berlins umfassen, wie zum Beispiel Neukölln und Treptow-Köpenick. Abbildung 8: Geschlechterverhältnis der Berliner Bevölkerung am 31.12.2017 gesamt und nach Altersgruppen ab 50 Jahre männlich weiblich Anteil in Prozent 100 50,5 49,6 54,5 63,4 49,5 50,4 45,5 36,6 50 Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der weiblichen Bevölkerung in der jeweiligen Altersgruppe (Abbildung 8). Ist das Geschlechterverhältnis der 50- bis unter 65-Jährigen Ende des Jahres 2017 mit 50,4 % Männern zu 49,6 % Frauen noch nahezu ausgeglichen, so sind in der Altersgruppe über 80 Jahre 63,4 % der Berliner Bevölkerung weiblich. 0 Für die einzelnen Bezirke werden bei Betrachtung des Geschlechterverhältnisses der Bevölkerung Datenquelle: AfS Berlin-Brandenburg, EWR / ab 65 Jahren in absoluten Zahlen in Abbildung 9 Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A im Jahr 2017 erhebliche Unterschiede deutlich. Zum einen findet sich hier ein Anknüpfungspunkt zu Abbildung 5 hinsichtlich der heterogenen Bevölkerungsstruktur nach Altersgruppen und Bezirken. Zum anderen gibt es zwar in der Altersgruppe ab 65 Jahren in allen Bezirken mehr Frauen als Männer, dieser Unterschied ist jedoch in Pankow mit 17,0 %-Punkten und Lichtenberg mit 16,8 %-Punkten Differenz deutlich stärker ausgeprägt, als etwa in Mitte, Marzahn-Hellersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg mit 10,1 %-Punkten sowie 10,7 %-Punkten und 10,9 %-Punkten Differenz. gesamt 50- 64 J. 65- 79 J. 80 J. u. älter Altersgruppen 4 SenGPG, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheitsinformationssysteme, Statistikstelle Mitte 21.839 weiblich Berlin gesamt 43,1 %│56,9 % 44,9 %│55,1 % 26.751 Friedrichshain-Kreuzberg 12.663 Pankow 24.967 35.179 41,5 %│58,5 % Charlottenburg-Wilmersdorf 34.224 44.573 43,4 %│56,6 % Spandau 22.842 30.399 42,9 %│57,1 % Steglitz-Zehlendorf 33.485 45.510 42,4 %│57,6 % Tempelhof-Schöneberg 31.432 41.387 43,2 %│56,8 % Neukölln 25.365 32.534 43,8 %│56,2 % Treptow-Köpenick 25.059 34.632 42,0 %│58,0 % Mahrzahn-Hellersdorf 23.115 28.638 44,7 %│55,3 % Lichtenberg 23.420 32.887 41,6 %│58,4 % Reinickendorf 27.255 35.271 43,6 %│56,4 % 0 44,6 %│55,4 % 15.754 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 60.000 70.000 80.000 Anzahl Datenquelle: AfS Berlin-Brandenburg, EWR / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - Ende 2017 lebten in Berlin 158.303 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und 96.242 Menschen mit Migrationshintergrund und deutscher Staatsangehörigkeit im Alter ab 50 Jahren (Tabelle 1). Als Person mit Migrationshintergrund gelten in der Berliner Einwohnerregisterstatistik unter anderem Menschen mit ausländischer oder deutscher Staatsangehörigkeit mit Geburtsland außerhalb Deutschlands, mit zweiter Staatsangehörigkeit oder wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzen.1 Tabelle 1: Migrationshintergrund und Staatsangehörigkeit der ooooooooo Berliner Bevölkerung am 31.12.2017 ooooooooooooo ooooooooo gesamt und nach Altersgruppen ab 50 Jahre Migrationshintergrund gesamt 2.504.876 hintergrund und deutsche Staatsangehörigkeit 495.771 ausländische angehörigkeit 711.284 50- 64 Jahre 568.813 67.719 102.767 65- 79 Jahre 447.786 23.679 46.010 177.336 4.844 100 Staats- darunter: 80 Jahre und älter ohne Migrationshintergrund mit Migrationshintergrund und deutscher Staatsangehörigkeit ausländische Staatsangehörigkeit 9.526 Anteil in Prozent ohne Altersgruppe Migrations- Abbildung 10: Migrationshintergrund und Staatsangehörigkeit der Berliner Bevölkerung am 31.12.2017 gesamt und nach Altersgruppen ab 50 Jahre 2018 Indikator I.1.1 männlich GESUND ÄLTER WERDEN Abbildung 9: Bevölkerung ab 65 Jahren in Berlin am 31.12.2017 nach Bezirken und Geschlecht 50 67,5 13,3 0 76,9 9,2 86,5 92,5 [ 19,2 13,9 4,6 8,9 gesamt 50- 64 J. 65- 79 J. 2,5 5,0 80 J. u. älter Altersgruppen Datenquelle: AfS Berlin-Brandenburg, EWR / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - Datenquelle: AfS Berlin-Brandenburg, EWR / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - Der summierte Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit ist in den Altersgruppen 50- bis unter 65 Jahre und 65- bis unter 80 Jahre mit 23,1 %, respektive 13,5 % deutlich höher als in der Altersgruppe ab 80 Jahre mit 7,5 % (Abbildung 10). 1 Zum Berliner Verfahren der Definition des Migrationshintergrunds auf Basis von Daten aus dem Melderegister siehe die dazugehörigen Metadaten unter: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Statistiken/statistik_met.asp?Ptyp=650&Sageb=12041&creg=BBB&anzwer=10 5 2018 Indikator I.1.1 GESUND ÄLTER WERDEN Abbildung 11: Bevölkerung ab 65 Jahren in Berlin am 31.12.2017 nach Bezirken und Migrationshintergrund ohne Migrationshintergrund mit Migrationshintergrund und deutscher oder ausländischer Staatsangehörigkeit Mitte 36.686 Friedrichshain-Kreuzberg 21.495 Pankow 57.894 Charlottenburg-Wilmersdorf 63.790 Spandau 46.665 Steglitz-Zehlendorf 71.076 Tempelhof-Schöneberg 61.767 Neukölln 47.791 Treptow-Köpenick 58.313 Mahrzahn-Hellersdorf 49.064 Lichtenberg 53.896 Reinickendorf 10.000 75,6 %│24,4 % 96,3 %│ 3,7 % 2.252 81,0 %│19,0 % 15.007 87,6 %│12,4 % 6.576 90,0 %│10,0 % 7.919 84,8 %│15,2 % 11.052 10.108 82,5 %│17,5 % 1.378 97,7 %│ 2,3 % 2.689 94,8 %│ 5,2 % 2.411 95,7 %│ 4,3 % 5.841 20.000 88,1 %│11,9 % 75,5 %│24,5 % 11.904 6.922 56.685 0 Berlin gesamt 30.000 40.000 50.000 60.000 90,7 %│ 9,3 % 70.000 80.000 Anzahl Datenquelle: AfS Berlin-Brandenburg, EWR / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - Auch für die Darstellung auf Bezirksebene werden zur besseren Übersicht beide Gruppen mit Migrationshintergrund unabhängig von der Staatsangehörigkeit zusammengefasst. Im Jahr 2017 unterscheiden sich die einzelnen Bezirke hinsichtlich des Migrationshintergrunds der Bevölkerung ab 65 Jahren sowohl bezüglich der absoluten Zahlen, als auch im Verhältnis der Bevölkerungsgruppen zueinander (Abbildung 11). Anteilig gibt es in dieser Altersgruppe besonders viele Menschen mit Migrationshintergrund in Friedrichshain-Kreuzberg (24,4 %) und Mitte (24,5 %). In absoluten Zahlen lebten Ende 2017 mit 15.007 Personen berlinweit die meisten Menschen ab 65 Jahren mit Migrationshintergrund in Charlottenburg-Wilmersdorf. Abbildung 12: Geschlechterverhältnis der Berliner Bevölkerung mit Migrationshintergrund am 31.12.2017 gesamt und nach Altersgruppen ab 50 Jahre männlich weiblich Anteil in Prozent 100 48,5 47,9 53,2 51,5 52,1 46,8 gesamt 50- 64 J. 65- 79 J. 54,6 50 45,4 0 Altersgruppen Datenquelle: AfS Berlin-Brandenburg, EWR / Berechnung und Darstellung: SenGPG - I A - 80 J. u. älter In Abbildung 12 ist das Geschlechterverhältnis der Berliner Bevölkerung mit Migrationshintergrund bei den Altersgruppen ab 50 Jahren im Vergleich zur Gesamtbevölkerung (Abbildung 8) im Jahr 2017 ausgeglichener. Allerdings lässt sich auch hier die Tendenz beobachten, dass der Anteil der Frauen mit zunehmendem Alter steigt. Ist das Geschlechterverhältnis der Berlinerinnen und Berliner mit Migrationshintergrund bei den 50- bis unter 65-Jährigen mit 47,9 % zu 52,1 % zwischen Frauen und Männern noch nahe beieinander, so sind in der Altersgruppe über 80 Jahre 54,6 % der Berliner Bevölkerung mit Migrationshintergrund weiblich. Die Darstellungen zum Geschlechterverhältnis der einzelnen Altersgruppen zeigen zwischen der Gesamtbevölkerung und den Berlinerinnen und Berlinern mit Migrationshintergrund zwar einen Unterschied, jedoch ist die Teilgruppe der Personen mit Migrationshintergrund unter allen Menschen in Berlin ab 50 Jahren recht klein (siehe Abbildung 10). Geringe Unterschiede haben daher nur sehr begrenzt Einfluss auf das Geschlechterverhältnis in der gesamten Berliner Bevölkerung. 6 Herausgegeben von: Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Gesundheit Referat für Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheitsinformationssysteme, Statistikstelle e-mail: gbe@sengpg.berlin.de www.berlin.de/sen/gesundheit/service/gesundheitsberichterstattung/ und www.gsi-berlin.info SenGPG, Referat Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Gesundheitsinformationssysteme, Statistikstelle Stand: August 2018
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