Path:

Full text: Kurzbericht zur Inspektion des Schiller-Gymnasiums (04Y01) (Rights reserved)

Kurzbericht zur Inspektion des Schiller-Gymnasiums (04Y01) 1. Voraussetzungen und Bedingungen Das Schiller-Gymnasium liegt nahe dem Ernst-Reuter-Platz im Zentrum des Ortsteils Charlottenburg. Die traditionsreiche und übernachgefragte Schule ist fünfzügig, seit dem Schuljahr 2013/2014 in der Jahrgangsstufe 7 sechszügig, wobei jeweils zwei bzw. drei Klassen einer Jahrgangsstufe als Klassen der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) mit den Partner- und Muttersprachen Deutsch und Englisch organisiert sind. Etwa die Hälfte der Fächer und der Prüfungen zum Abitur wird in den SESB-Klassen auf Englisch von muttersprachlichen Lehrkräften unterrichtet. In den Regelklassen kann Englisch oder Französisch als erste Fremdsprache weitergeführt werden. Als zweite bzw. dritte Fremdsprache wird Italienisch oder Latein angeboten. In der gymnasialen Oberstufe können die Schülerinnen und Schüler aus einem breiten Angebot von sprachlichen, naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Grund- und Leistungskursen wählen. Neben diesen Angeboten hat der musisch-künstlerische Bereich am Schiller-Gymnasium eine besondere Bedeutung. Es bestehen Kooperationen mit verschiedenen Berliner Opernhäusern und Theatern sowie der Universität der Künste. Ca. 150 der insgesamt 835 Schülerinnen und Schüler gehören dem Chor, dem Orchester oder der Band der Schule an. Das englischsprachige Profil als Staatliche Europa-Schule Berlin und die wachsende Zahl von Anmeldungen aus anderen Bezirken führen dazu, dass die Schule mittlerweile von Schülerinnen und Schülern aus über 40 Nationen besucht wird. 2. Stärken und Entwicklungsbedarf Stärken der Schule • • • • • lernförderliches Unterrichts- und Schulklima intensive kollegiale Zusammenarbeit in den Fachbereichen systematische Förderung der Methodenkompetenzen der Schülerinnen und Schüler Eltern- und Schülermitwirkung an Schulleben und Schulentwicklung Gestaltung vielfältiger Schulveranstaltungen und Kooperationen Entwicklungsbedarf der Schule • • • kontinuierliche, zielorientierte Steuerung der Qualitätsentwicklung durch Festlegung konkreter Maßnahmen und Verantwortlichkeiten sowie Verbesserung des fachbereichsübergreifenden Informationsaustauschs abgestimmte und zielorientierte Fortbildungsplanung Unterrichtsentwicklung zur Binnendifferenzierung sowie zur Förderung des selbstständigen und kooperativen Lernens Seite 1/8 Kurzbericht zur Inspektion des Schiller-Gymnasiums (04Y01) 3. Erläuterungen Im Leitbild des Schulprogramms vom Juni 2014 werden in den allgemeinen Grundsätzen die wesentlichen Bedingungen für das Lehren, Lernen und Zusammenleben an der Schule zusammengefasst. Werte wie Vertrauen, Freiheit und Verantwortung, soziales Handeln, Toleranz und Respekt aber auch Lob und Anerkennung sollen das Verhältnis aller an der Schule Beteiligten prägen. Die Umsetzung dieser Grundsätze äußert sich in verschiedener Weise. Die Schülerinnen und Schüler gehen freundlich miteinander um und haben zumeist ein gutes Verhältnis zu ihren Lehrkräften. Die Vielfalt innerhalb der Schülerschaft wird im schulischen Alltag als Bereicherung erlebt. Kultureller Austausch wird sowohl in den Klassen als auch durch die vielen schulischen Aktivitäten gefördert. Dies gilt gleichermaßen für die SESB- wie für die Regelklassen. Zum lernförderlichen Klima trägt auch die von engagierten Eltern ehrenamtlich betriebene Cafeteria bei, die in den Pausen ein lebhafter Treffpunkt der Schülerinnen und Schüler ist. Die Lehrkräfte betonen das gute Arbeitsklima, die Hilfsbereitschaft und die offene Aufnahme junger bzw. neuer Kolleginnen und Kollegen. Die tägliche Zusammenarbeit im Kollegium erfolgt überwiegend in informellen Teams. Hier finden Absprachen über Unterrichtsvorhaben, Projekte, besondere Ereignisse oder Probleme der Schülerinnen und Schüler statt. Eine engere Zusammenarbeit erfolgt vornehmlich auf Fachbereichsebene, wo regelmäßig über Inhalte, Methoden und Organisation des Unterrichts gesprochen wird. Materialsammlungen erleichtern die Unterrichtsvorbereitung; für Neueinsteiger und Referendarinnen bzw. Referendare gibt es seit kurzem ein Handbuch, das in die schulischen Abläufe einführt. Seit mehreren Jahren berichten die Fachverantwortlichen schriftlich der Schulleitung über die Beschlüsse aus ihrem Verantwortungsgebiet und geben Anregungen für die weitere Arbeit am Schulprogramm. Darüber hinaus listen sie die Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen an schulinternen oder externen Fortbildungen auf. Die Implementierung der Fortbildungen in die unterrichtliche Arbeit in den Fachbereichen ist nicht dokumentiert. Auch eine an den Schwerpunkten der Schulentwicklung orientierte Abstimmung und zielgerichtete Planung der Fortbildungen ist nicht vorhanden. In einigen Jahresberichten wird der Wunsch nach mehr Kommunikation zwischen den Fachbereichen zur fachübergreifenden und fächerverbindenden Arbeit und zu koordinierten Fortbildungen deutlich. Eine positive Ausnahme bildet die Teilnahme am Masterplan-Programm „Berlin wird kreidefrei“. Die Schule erhielt inzwischen 16 interaktive Whiteboards, für deren Einsatz im Unterricht sich die meisten Lehrkräfte in den letzten beiden Jahren schulintern und extern fortgebildet haben. Ein Schwerpunkt der fachübergreifenden Unterrichtsentwicklung ist seit vielen Jahren die Förderung von Methodenkompetenzen. Hierzu hat ein Teil der Lehrkräfte Fortbildungen zum „Eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen“ besucht und gemeinsam Unterrichtsmodule für das gezielte Training wichtiger Arbeits- und Lerntechniken erarbeitet. Diese Techniken erlernen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 zu Beginn jedes Schuljahres in den „Kompetenztagen“, bei denen auch Studentinnen und Studenten der FU Berlin im Rahmen der Kooperation „Studenten machen Schule“ Module anleiten. Regelmäßige Befragungen der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sollen sicherstellen, dass diese Lerntechniken sinnvoll umgesetzt werden und adressatengerecht ausgerichtet sind. Das Methodentraining ist auch Gegenstand der letzten schulinternen Evaluation. Die Anwendung und Festigung der Methoden im Fachunterricht ist ein gemeinsames Ziel, welches aber noch nicht von jeder Lehrkraft und in allen Jahrgangsstufen gleichermaßen realisiert wird. Im vorliegenden schulinternen Methodencurriculum zeigen sich unterschiedlich weit entwickelte Konzepte aus den einzelnen Fachbereichen. Wie bereits bei der ersten Inspektion im Jahr 2009 festgestellt wurde, schaffen die Lehrerinnen und Lehrer lernförderliche Bedingungen für ihre Lerngruppen. Sie gestalten den UnterrichtsproSeite 2/8 Kurzbericht zur Inspektion des Schiller-Gymnasiums (04Y01) zess zumeist lehrerzentriert und klar strukturiert. Den Lehrkräften gelingt es allerdings in sehr unterschiedlichem Maße, die Schülerinnen und Schüler für den Lerngegenstand zu interessieren und ihre Lust am Lernen sowie ihre Leistungsbereitschaft zu fördern. In den oberen Jahrgangsstufen vollbringen sie es deutlich besser, die Schülerinnen und Schüler durch interessante Themeneinstiege und einen Wechsel der Bearbeitungs- und Kommunikationsformen zu motivieren. Die vorhandenen interaktiven Whiteboards werden zumeist als elektronische Tafel eingesetzt, die interaktive Funktion kam in 15% der beobachteten Unterrichtssequenzen zum Einsatz. Auch in der aktuellen Inspektion ist im Unterricht des Schiller-Gymnasiums eine eher geringere Förderung des individuellen Lernens festzustellen, vor allem bezogen auf den Erwerb von Teamarbeitsfähigkeiten wie Absprachen untereinander, Aufgabenverteilung oder Zeitmanagement. Besonders die Jugendlichen in der Mittelstufe werden hierzu kaum angeregt, denn sie bearbeiten ihre Aufgaben zumeist einzeln oder mit einem Partner; Gruppenarbeit wird selten initiiert. Etliche Lehrkräfte wählen einen problemorientierten Zugang zum Thema, bei dem die Schülerinnen und Schüler selbstständig auf Lösungssuche gehen können. Dies ist in den Oberstufenkursen viel stärker ausgeprägt als im Unterricht der Sekundarstufe I. In allen Jahrgangsstufen wenig anzutreffen sind differenzierende Aufgabenstellungen, die den Lernenden unterschiedliche Zugänge zum Thema oder eine Auswahl zwischen verschiedenen Aufgaben ermöglichen. Die Binnendifferenzierung wurde auch schon 2009 als Entwicklungsbedarf des Unterrichts festgestellt. Zwischen SESB- und Regelschulteil sind kaum Unterschiede in der Unterrichtsgestaltung vorhanden. Hervorzuheben ist jedoch die hohe englische Sprachkompetenz, über die viele Schülerinnen und Schüler der SESB, vor allem in der Kursphase, verfügen. Bei den schulischen Abschlüssen liegen die Ergebnisse des Schiller-Gymnasiums im Berliner Vergleich regelmäßig über denen der Vergleichsgruppe. Allerdings variieren in einzelnen Fächern bei den Vergleichsarbeiten VERA 8 die Leistungen zwischen parallelen Klassen deutlich. Inwieweit sich die Schule tiefergehend mit diesen Daten beschäftigt, ist nicht nachvollziehbar; in den Fachkonferenzprotokollen finden sich keine Hinweise auf Diskussionen über mögliche Ursachen. Auch die Schulleitung nimmt wenig Einfluss auf eine Intensivierung der Unterrichtsentwicklung. Wertvolle Impulse für die Gestaltung des Unterrichts kommen nach Angaben des Schulleiters vor allem durch die Arbeit mit den zahlreichen Studienreferendarinnen und -referendaren. Der Schulleiter hat seine Funktion am Schiller-Gymnasium seit 2012 inne. Er repräsentiert mit souveränem Auftreten die Schule nach außen, pflegt die vielfältigen Kooperationen und kümmert sich um die intensive Einbindung der Elternschaft. Sein Ziel ist es, die Schule - nicht nur bezogen auf den SESB-Teil - noch stärker auf Europa auszurichten und den europäischen Gedanken durch vielfältigen Austausch mit anderen Schulen sowie mit Politikerinnen bzw. Politikern und Kulturschaffenden zu pflegen. Dazu hat er beispielsweise den Kontakt zu einer Schule in Litauen hergestellt, der die langjährigen Verbindungen zu Schulen in England, Italien und Frankreich ergänzt. Im Schuljahr 2013/2014 war die Schule Präsentationsort des Europäischen Wettbewerbs und hatte den Präsidenten des Europaparlaments zu Gast. Auch die Förderung des Geschichtsbewusstseins bei den Schülerinnen und Schülern sowie die Herausbildung von Fähigkeiten zum demokratischen Handeln sind dem Schulleiter besonders wichtig. Die intensive Kooperation mit dem Haus der Wannseekonferenz fand im letzten Jahr in einer Schulveranstaltung ihren Höhepunkt, bei der die Schulgemeinschaft unter Beteiligung der jüdischen Gemeinde des Schicksals der vielen jüdischen Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums zur Zeit des Nationalsozialismus gedachte. Die kontinuierliche zielgerichtete Steuerung der Schulentwicklung bleibt eine Aufgabe der Schulleitung. Es liegt zwar ein aktualisiertes Schulprogramm aus dem Schuljahr 2013/2014 vor, in welchem u. a. das Leitbild, die Ziele und Schwerpunkte, das Schulleben und die Beiträge der Fachbereiche ausführlich beschrieben werden. Dies ist zur Außendarstellung der Schule gut Seite 3/8 Kurzbericht zur Inspektion des Schiller-Gymnasiums (04Y01) geeignet, es fehlt aber eine Zeit-Maßnahmen-Planung mit konkreten Verantwortlichkeiten als verbindliche Arbeitsgrundlage. Eine derartige Detailplanung wird vom Schulleiter als ungeeignet angesehen, da sie die jeweiligen Projekt- oder Fachverantwortlichen zeitlich zu sehr verpflichten würde. So bleiben die in der Gesamtkonferenz abgestimmten und im Schulprogramm im Kapitel „Schwerpunkte und allgemeine Entwicklungsvorhaben“ beschriebenen Vorhaben zumeist Absichtserklärungen ohne klare Verbindlichkeit. Für Initiativen aus dem Kollegium ist der Schulleiter offen. Die Lehrkräfte geben jedoch an, dass eine fachbereichsübergreifende Kommunikation wenig stattfindet und sie über die Vorgänge und Planungen in anderen Fachbereichen kaum informiert seien. Dies trifft auch auf den Austausch zwischen Regelschul- und Europaschulteil zu. In den zum Schulprogramm erarbeiteten Leitsätzen wird dieser Kritikpunkt bereits aufgegriffen. Die Schulorganisation ist im vorliegenden Organigramm mit klarer Aufgabenzuweisung übersichtlich dargestellt. Eine Besonderheit ist das Gremium „Erweiterte Schulleitung/Beirat“, das mit gewählten Vertreterinnen und Vertretern aus der Gesamtkonferenz eine Mittlerfunktion zwischen Kollegium und Schulleitung innehat. Sowohl die Ergebnisse der Befragung als auch die Interviews zeigen jedoch, dass die Kommunikation zwischen Teilen der Lehrerschaft und dem Schulleiter sowie innerhalb der Schulleitung nicht immer als gelingend empfunden wird. Das Kollegium fühlt sich mehrheitlich durch die Schulleitung unterstützt, auch wenn einzelne Lehrkräfte Kommunikation und Wertschätzung vermissen. Notwendige Informationen werden, so die Angaben einiger Lehrkräfte und Schülerinnen bzw. Schüler, nicht immer zwischen den verantwortlichen Schulleitungsmitgliedern weitergegeben. Die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schülervertretung haben nach eigener Einschätzung wenig Kontakt zum Schulleiter. Nach dem ersten Schuljahr seiner Amtszeit hat dieser eine Befragung der Lehrkräfte zu seinem Führungsverhalten durchgeführt und das Ergebnis innerhalb des Kollegiums veröffentlicht. Feedback als ein Führungsinstrument ist jedoch nicht etabliert. Auch die Lehrkräfte nutzen es nicht systematisch, lediglich einzelne verwenden Fragebögen, um von den Schülerinnen und Schülern eine Rückmeldung zum Unterricht einzuholen. Am Schulleben sind die Schülerinnen und Schüler sehr aktiv beteiligt. Sie nutzen die vielfältigen musikalischen, künstlerischen, fremdsprachlichen und naturwissenschaftlichen Angebote, die zum Teil auf Kooperationen mit verschiedenen Berliner Theatern, Opernhäusern, Bibliotheken, Forschungs- und Bildungseinrichtungen beruhen. So nehmen sie z. B. an Theater- und Musikaufführungen und an Diskussionen mit Politikerinnen und Politikern teil. Regelmäßig werden Schülerinnen und Schüler von zwei Lehrkräften zu Mediatorinnen bzw. Mediatoren ausgebildet. Unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“ bieten Ältere und Leistungsstärkere Nachhilfe an. Besonderes Engagement und herausragende Leistungen werden in einer Veranstaltung zum Schuljahresende vor der Schulgemeinschaft gewürdigt. In den letzten Jahren waren Mitglieder der Gesamtschülervertretung in allen schulischen Gremien vertreten und arbeiteten dort aktiv mit. Zum Zeitpunkt der Inspektion lief gerade der Wahlkampf für den Vorsitz der Gesamtschülervertretung, im Schulgebäude hingen die Plakate der Kandidatinnen und Kandidaten aus. Eine Reihe von Eltern zeigt sich ebenfalls sehr aktiv. Neben der Cafeteria engagieren sie sich in der Steuergruppe. In intensiven Sitzungen hat eine Elternarbeitsgruppe das Schulprogramm mit erarbeitet. Bei Höhepunkten wie dem Sommerfest helfen Mütter und Väter bei der Organisation und durch Sachspenden. Auch der Förderverein unterstützt die zahlreichen schulischen Veranstaltungen und finanziert kleine Anschaffungen. Insgesamt wird deutlich, dass das Schiller-Gymnasium eine lebendige, vielfältige Schule ist, die mit ihrem besonderen Profil und vielen engagierten Lehrkräften eine Ausstrahlung weit über die Bezirksgrenzen hinaus hat. Es bedarf jedoch weiterhin einer zielorientiert gesteuerten Unterrichts- und Schulentwicklung, um die erreichte Qualität der schulischen Arbeit auch künftig hoch zu halten. Seite 4/8 Kurzbericht zur Inspektion des Schiller-Gymnasiums (04Y01) 4. Qualitätsprofil 1 Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule 1.1 Schulleistungsdaten und Schullaufbahn 1.2 Methoden- und Medienkompetenzen Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse 2.1 Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots 2.2 Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht 2.3 Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung C D Bewertung A B C D Unterrichtsprofil A 3.1 Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern 3.3 Gestaltung der Schule als Lebensraum 3.4 Kooperationen B C D Bewertung Qualitätsbereich 4: Schulmanagement A 4.1 Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft 4.2 Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement 5.1 Personalentwicklung und Personaleinsatz 5.2 Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung 6.1 Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben 6.2 Fortschreibung des Schulprogramms B C D Bewertung A B C D Bewertung A B C D Bewertung Ergänzende Qualitätsmerkmale 1 B Bewertung Qualitätsbereich 3: Schulkultur E.7 Bewertung A A B C Staatliche Europaschule Berlin Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion Seite 5/8 D Kurzbericht zur Inspektion des Schiller-Gymnasiums (04Y01) 5. Unterrichtsprofil Bewertung Unterrichtsbedingungen A B C D vergleichend 2.2.1 Lehr- und Lernzeit b 2.2.2 Lern- und Arbeitsbedingungen b 2.2.3 Strukturierung und transparente Zielausrichtung b 2.2.4 Kooperation des pädagogischen Personals 2.2.5 Verhalten im Unterricht b 2.2.6 Pädagogisches Klima im Unterricht b 2.2.7 Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft b ohne Bewertung Unterrichtsprozess A B C D vergleichend 2.2.8 Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung b 2.2.9 Fachimmanentes, fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen c 2.2.10 Methoden- und Medienwahl b 2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung b Individualisierung von Lernprozessen 2.2.12 Innere Differenzierung c 2.2.13 Selbstständiges Lernen c 2.2.14 Kooperatives Lernen c 2.2.15 Problemorientiertes Lernen b 2 Normative Bewertung Vergleichende Bewertung A (stark ausgeprägt) Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des Qualitätskriteriums sind positiv (bei mind. 40 % „++“). a (vergleichsweise stark) Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze B (eher stark ausgeprägt) Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen des Qualitätskriteriums sind positiv. C (eher schwach ausgeprägt) Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen des Qualitätskriteriums sind positiv. D (schwach ausgeprägt) Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des Qualitätskriteriums sind positiv. 2 b (vergleichsweise eher stark) Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner Mittelwert und der Obergrenze. c (vergleichsweise eher schwach) Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner Mittelwert und der durch die Standardabweichung vorgegebenen Untergrenze. d (vergleichsweise schwach) Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze. Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt. Seite 6/8 Kurzbericht zur Inspektion des Schiller-Gymnasiums (04Y01) 6. Auswertung der Unterrichtsbesuche (grafische Darstellung der normativen Bewertung) 100% A/ B80% B 60% C 40% D 20% D 0% 2.2.1 2.2.2 2.2.3 2.2.4 2.2.5 2.2.6 2.2.7 ++ 2.2.8 + - 2.2.9 2.2.10 2.2.11 2.2.12 2.2.13 2.2.14 2.2.15 -- 7. Auswertung der Unterrichtsbesuche (grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin) 4,00 3,50 3,00 2,50 2,00 1,50 1,00 2.2.1 2.2.2 2.2.3 2.2.5 Berlin MW 2.2.6 2.2.7 2.2.8 2.2.9 Berlin untere Grenze Seite 7/8 2.2.10 2.2.11 Berlin obere Grenze 2.2.12 2.2.13 04Y01 MW 2.2.14 2.2.15 Kurzbericht zur Inspektion des Schiller-Gymnasiums (04Y01) 8. Standortbeschreibung Das Schiller-Gymnasium wurde vom Theaterarchitekten und Stadtbaurat Heinrich Seeling geplant und im Jahre 1913 eingeweiht. Heute besteht es aus dem zweiflügeligen Altbau (Gebäudeteile A und B) und einem Anbau aus den 1980er Jahren (Gebäude C). Darüber hinaus befinden sich Unterrichtsräume in einem Haus der angrenzenden Friedensburg-Oberschule. Dort betreiben einige Mütter von Schülerinnen bzw. Schülern auch eine Cafeteria, die während der Pausen stark besucht ist. Von der Schillerstraße führt der Haupteingang über eine breite Treppe zum großzügigen Foyer in der ersten Etage. Hier werden auf einem Bildschirm der Vertretungsplan und weitere wichtige Informationen veröffentlicht. Direkt am Foyer befinden sich das Sekretariat sowie das Büro der Oberstufenkoordinatorin. Ein weiterer, für Besucher und Schülerschaft nicht unmittelbar zugänglicher Trakt mit den Räumen der Schulleitung und der Lehrerschaft schließt sich an. Der Schulleiter und sein Stellvertreter haben dort je ein großes Zimmer mit Besprechungsmöglichkeit. Gegenüber den Amtsräumen liegen zwei miteinander verbundene große sowie ein kleineres Lehrerzimmer. Mehrere Computerarbeitsplätze sind vorhanden. Weitere Besprechungs- und Arbeitsräume für die Lehrerinnen und Lehrer liegen im Erdgeschoss in der ehemaligen Hausmeisterwohnung. Hier befinden sich auch Vervielfältigungsgeräte zur Nutzung durch das schulische Personal. Über dem Verwaltungstrakt ist die große, kürzlich renovierte Aula gelegen, die bei Aufführungen und Feiern bis zu 450 Personen Platz bietet. Für den Sportunterricht gibt es zwei Sporthallen, von denen eine zum Inspektionszeitpunkt saniert wurde. Die sanitären Anlagen der anderen Halle sind ebenfalls renovierungsbedürftig. Die Schule verfügt über mehrere gut ausgestattete naturwissenschaftliche Fachräume. Es gibt sowohl Räume mit Schülerarbeitsplätzen als auch Hörsäle. In den jeweils angrenzenden Vorbereitungsräumen finden sich Materialsammlungen, außerdem haben die Lehrkräfte hier Arbeitsplätze. Für den Informatikunterricht existieren drei Räume mit PC-Arbeitsplätzen sowie zusätzlich ein Laptopschrank. Mehrere mit Instrumenten ausgestattete Musikräume stehen zur Verfügung. Ein Konzertflügel konnte durch eine von Eltern initiierte Benefizaktion wieder instandgesetzt werden. Auch das Fach Kunst verfügt über verschiedene große Räume. Zwei Werkräume mit Holzbänken und einem Keramikbrennofen sind vorhanden. Für den Unterricht in Geografie und die Fremdsprachen sind mehrere Klassenzimmer hergerichtet. In vielen Unterrichtsräumen befinden sich interaktive Whiteboards. Das gesamte Schulgebäude ist gepflegt und wirkt freundlich. Die Toiletten im Hauptgebäude sind überwiegend in gutem Zustand, im Gebäude A ist allerdings eine Geruchsbelästigung wahrnehmbar, die offensichtlich von den veralteten und erneuerungsbedürftigen Abflusssystemen herrührt. In diesem Trakt sind auch die Fenster teilweise undicht und defekt. Unter dem Flachdach des Gebäudes C sind Wasserschäden erkennbar. Der 2004 ansprechend gestaltete Schulhof ist mit Bäumen und Büschen begrünt, er bietet sowohl Bewegungsmöglichkeiten als auch ruhige Bereiche mit Bänken. In einem Teilstück hinter den Sporthallen können auch größere Gruppen auf Rundbänken gemeinsam sitzen und arbeiten. Der Untergrund ist z. T. versiegelt, einige Flächen sind mit kleinen Granitsteinen gepflastert. Ein neuer Basketballkorb wurde kürzlich aufgebaut. In seiner Umgebung ist allerdings der Asphalt uneben und rissig. Seite 8/8
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.