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Volume 16. August 1930

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1930 (Public Domain)

Dienstblatt x Ausgegeben 
Teil IX. 16. 8. 1930 
Steuern. 113—115 
Neue Fälschung der 13.8. 30] "straße 26“ verlegt worden. Beide Finanzämter sind 
Reichsbanknoten über 20RM fernmündlich unter „E 4 Alexander 5900“ zu erreichen. 
vom 11. Oktober 1924. An die Bezirksämter. 
— Gesch.-Z. Fin. IV,6. Fernruf: Magistrat 2210. — 
Die Merkmale sind folgende: 
Papier: Weicher, gering stärker und glatter als das Keine rückwirkende ı 
| Ü a Tin 
 UUttan 5 besteht aus zwei zusammengefügten 5 Erheb von Gewerbee g- 
Pflanzenfasern: Durch aufgezeichnete Striche vor- steuerv orauszahlungen. 
getäuscht. (Änderung von Dienstblatt IX 1929 Nr. 63.) 
Wasserzeichen: Mit scharf abgesetzter Zeichnung auf En a . 
der Innenseite eines der Blättchen durch braunen Gesch.-Z. HStV. IV. Fernruf: E 2 Kupfergraben 0021 
Aufdruck nachgeahmt. (Hauptsteuerverwaltung 2851). — 
Gemusterte Blindprägung mit Kontrollstempel: Un- Der Gewerbesteuerausschuß beim Zentralfinanzamt 
gleich geprägt und groblinig wiedergegeben. hat kürzlich auf Grund des 8 56 der Gewerbesteuer- 
Vorderseite: Im weiblichen Bildnis ist die auf echten verordnung in einem Streitfalle, in dem ein Unter- 
Noten gut sichtbare Linienschraffur verwischt ge- nehmen erst nach Ablauf eines Steuerjahres für dieses 
druckt, unter dem rechten Auge — vom Be- Steuerjahr zur Gewerbeertragsteuer veranlagt worden 
schauer aus gesehen — fehlt der verschwimmende ist, entschieden, daß für die Höhe der Gewerbeertrag- 
Schatten fast ganz. Der Zierrahmen ist ab- steuer-Vorauszahlungen nur die zur Zeit der Fälligkeit 
weichend zur Zierleiste auffallend heller gehalten. der Vorauszahlungen jeweils vorliegende Veranlagung 
Das Guillochenmuster unter der Beschriftung zeigt oder Rechtsmittelentscheidung maßgebend ist und eine 
links vom Bildnis ungleiche Linienlagen, die regel- spätere Veranlagung oder Rechtsmittelentscheidung 
mäßig wiederkehrenden Wertangaben fehlen. Im auf die vorher fällig gewordenen Vorauszahlungen 
Worte „Reichsbankdirektorium“ ist das zweite „i“ nicht zurückwirkt. Ist beispielsweise ein  Steuer- 
am Fuße mit dem folgenden „r“ verbunden, das pflichtiger zuletzt für 1926 mit einem Jahresbetrage 
„r“ am folgenden „e“ oben aufliegend, auf echten von 500 RM zur Gewerbeertragsteuer veranlagt, so hat 
Noten freistehend gezeichnet. Auf dem Schau- er zunächst für 1927 und 1928 vierteljährlich 125 RM 
rande ist die Ziffer „2“ der kleinen Wertzahl vorauszuzahlen. Erfolgt Anfang November 1928 die 
„20“ zu klein ausgefallen. Veranlagung für 1927 zu 1000 RM, so sind für 1927 
Rückseite: Zerrissene Musterlinien. Im Mittelfelde 500 RM nachzuzahlen. Für die Zeit vom 1. April 1928 
mit der großen Wertzahl „20“ fehlt dem Braun- bis 30. September 1928 verbleibt es aber bei den bis- 
druck die netzartige Musterung. herigen Vorauszahlungen von 125 RM vierteljährlich. 
Sonderabdrucke für alle Steuerk kö Erst die vom 15. November 1928 ab fälligen Voraus- 
der Ge haftestel © a Tr Amtsbl tes Drei. Onnen den. zahlungen auf die Gewerbeertragsteuer für 1928 richten 
SC CHE des attes abgelangt werden. «ion nach dem Veranlagungsbescheide für 1927, so daß 
— für diese Zeit vierteljährlich 250 RM vorauszuzahlen 
Berichtigung Ps (Sind. 
des Verzeichnisses der | 7.8.30 [ Wir bitten, von jetzt ab hiernach zu verfahren. 
Finanzämter. Das Rundschreiben vom 24. April 1929 — Dienst- 
— Dienstblatt IX, 265/24. — blatt IX 1929 Nr. 63 — heben wir hiermit auf, 
— Gesch.-Z. HStV. 1/30. Fernruf: Magistrat 2851. — An die Bezirksä d 
t t. 
Die Di äume der Finanzämter Andreas und e Bezirksämter und an das Stadtsteueram 
Friedrichshain sind nach „NO 18, Schneeglöckchen- 
a nd Baer CT BE SW Grlnatt. 17/2 
= 490
	        
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