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Volume 31. März 1928

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1928 (Public Domain)

Dienstblatt « ZEIT Ausgegeben 
Teil IX. 31 3 1928 
Steue-n. 45 - 48 
15 Beranlagung zur Hunde- 22 3 28 Nr. 52 =- sind auch die Einnahmebücher 1927 für Gewerbe- 
| steuer in den Fällen, in ertragsteuer gur Tone des Monat5abshiuses März 1928 ab- 
. iesem Termin sind neue Ein Ü 
denen die Anmeldung in der Steuerkasse 1928 in Gebrauch zu nehmen. In diesen sind mahmebüher 
gi. schluß der Sollbücher für 1927 die Einnahmen für das alte 
-. Gesch.-Z. HStV. IX a. 3. Fernruf: Magistrat 872. -- Steuerjahr, 1927, zu Hein aun vie Rösie aus 1926:u1d früher 
Wie uns bekannt geworden ist, haben einige Steuer- nung der Rein wesonberen e wsehnitt 1927 ohne Tre nN 
kassen bei den in der Kasse erfolgten Anmeldungen zur In den monatlichen Ei : pei 5 M 
Hundesteuer Veranlagungsbescheide ausgestellt und den anwen an nahme-Nachweisungen 1928 -- 
Pflichtigen bezw. den Änmeldenden ausgehändigt. Der Bordrut IK. 6.3. 1928 == find 
ständige Ausschuß der Steuerkassendezernenten hat sich gegen in Spalte 3 die abgelieferte Gesamtsumme der 
diese Handhabung ausgesprochen, weil die Steuerkassen sich Einnahmen des Einnahmebuchs 1928 (Abschnitt 1927 + 
grundsäßlich nicht mit Veranlagungsarbeiten befassen sollen, Abschnitt 1928), 
zumal die Steuerkassen, 3. B. beim Vorhandensein mehrere! in Spalte 5 die beiden Einzelsummen des Abschnitts 
Hunde, die erforderlichen Unterlagen nicht besigen. Wir 1927 und des Abschnitts 1928 des Einnahmebuchs, aus 
bitten daher, in den Fällen, in denen die Anmeldung eines denen sich die Gesamtlieferung der Spalte 3 zusammen- 
fundes unter gleichzeitiger, Zahlung der Steuer bei der setzt, 
asse erfolgt, gemäß Dienstblatt X 1924 Nr. 139 zu ver- nachzuweisen. Ei i 
fahren, von der Ausstellung von Ni neungshe heiden Dd ham eisen : t n 02 en in Ein ete inna] 1925, 
durch die Kasse jedoch künftighin auch in diesen Fällen ab- 1926 und 1927 ist nicht mehr Eo TL et 4 / 
zusehen. Auf dem Vordruck HStV. VI (Mitteilung an das Die V ; 3 
Eieveramt == vgl. Dienstblatt 1X/1924 Nr. 139 --) haben yom 29. D orshriften des Rundschreivens 
die Steuerkassen dementsprechend den Saß „Die Veranla- Nr. 1 Ww ehember 027 = Dienstblatt 1X11928 
gungsbenachrichtigung ist mir ausgehändigt worden“ zu * erdenhiermitausgehobven. 
streichen. Hauptsteuerverwaltung. 
Da einzelne Steuerämter in den Fällen, in denen die An die Bezirksä inzi 
Hundesteuer in der Kasse bei der Anmeldung bereits gezahlt a die Bezitismter (Steuereinziehungedezernat), 
worden ist zu Une von einer Veranlagung bezw. Zu- TZ 
ellung des Steuerbe eides absehen, bitten wir gleichzeiti [zs | 
dafür Sorge zu tragen, daß je» Zukunft auch gieichöet 4% 48 | Feststellung der Wohnung [26. 3.28 
T orge 3 jen | nme Doi 
Fällen eine förmliche Veranlagung erfolgt. ei verzogenen Schuldnern. 
Hauptsteuerverwaltung. -- Gesch.-Z. HStV. IX a 2. Fernruf: Magistrat 872. =- 
An die Bezirksämter. (Ergänzung zu Dienstblatt IX 72/1923.) 
Durch Dienstblatt IX 72/1923 Ziff. XV: „Berzug des 
Schuldners“ wird bestimmt, daß bei Verzug die neue Woh- 
ü ardruge ib [223.28] nung des Scjuidners, vir Rückfrage beim Einwohner: 
r Kassenschreiben. a estzustellen ist. Hiervon soll nur abgesehen wer: 
den. . MET 
-- Gesch.-Z. HStV. IX a. 1. Fernruf: Magistrat 872. -- ben wenn es fi a Beitreibangzersuhen von Feat 
Auf Grund der Anregung eines Bezirksamts wird der ur Klärung von Zwei (ä vir di im: 
Bordrus HStV.IX s 12 nunmehr statt im Quartformat auf man wie at Zweifeln erläutern. wir diese Bestim: 
Din. A 4 ohne Außenadresse gedru>t werden, so daß er ; 
unter Verwendung eines Briefumschlages für zweiseitige H Bei Eriumen von Berliner Steuerkassen 
Schreiben benutzt werden kann. Die Beibehaltung des bis- und anderen städtischen Stellen 
herigen Quartvordruds IX s 12 verbietet sich schon deshalb, ist bei Verzug des Schuldners das Ersuchen ohne irgend- 
weil er nur mit Schwierigkeiten so gut verschlossen werden welche Ermittelung mit der Anzeige an die ersuchende Stelle 
kann, daß das Steuergeheimnis in allen Fällen gewahrt zurückzugeben, der es überlassen bleiben muß, die Ermitte: 
wird. lung der neuen Wohnung selbst zu betreiben. 
Der neue Vordru> 1IXs 12 kann in zirka 14 b) Bei ärti ö 
unter der Bezeichnung HStV.IXs 12 (1928) -- Saen Bei Erfin E kad kas 7 ni ni hen Behörden 
schreiben =- von der B.A.G. abgelangt werden. ist grundsäßlich von der Steuerkasse en Einwohnermelde 
Der Vordruck IX s 10 bleibt daneben bestehen. amt gad ei neuen Wohnung anzufragen. Gm sich hier- 
4 einer anderen sta Uchen Steuerkasse, 
M ZI Haupistenerverwaltung- so ist das Ersuchen mit Abgabenachricht an diese euettafse 
n die Bezirksämter (Steuereinziehungsdezernat). leiten. 
&) Bei Ersuchen fremder Körperschaften 
Tar 1 Seireunte Meldung der [552] (Krantentaisen, Verufsgenossens<as- 
Ze Einnahmen an Gewerbe- === ist, auch wenn sich dieselben innerhalb Berli i 
r ben erlins befinden, das 
erfragssieuer für 1928 und für 1927 und Ersuchen mit der Anzeige über den Verzug des finden da 
> wärks in den monatlichen Einnahme- zurüzugeben. Ebenso wie den Stellen zu a muß es diesen 
Nac<hweisu 1928. üerlalfen, bleiben, selbst geeignete Wohnungsermittelungen 
>= Sn ht Fernruf: Magistrat 872. -- up Hauptsteuerverwaltung. 
n iften des Abschnitts . n die irksämt inzi 
Rundschreibens vom 30. 1. 1924 bini EN TX 1004 ? “ EZMÜNNNÜRTRRE 
Dehner“ Berner Anschläg“ und Retlämewesen"G.m.b. H. Berlin 8W 19, Grünstr. 17/20. 
27 
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