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Volume 30. März 1935

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1935 (Public Domain)

Dienstblatt - Kuögegeben 
30. 3, 19 
Teil II-VIIL 198-138 
Zeil II: Arbeitu. Gewerbe. -- Teil Ut: Anschaffung, Bekleidung, Forsten, Güter, Werke -- Teil LV: Hochbau, Tiefbau, 
Baupolizei, Feuerlöschwesen, Feuersozietät-- Teil V: Siedlung, Wohnung, Berkehr -- Teil VX: Ernährung -- Teil Vil: 
Allgemeine Wohlfahrt, Ingendwohlfahrt, Gesundheitswesen, LeivbeSübungen -- Teil VIXE: Schule, Kunit, Bildung. 
Teil VU. 
VI/128 ; Erläuterung (120-3. 1935“ 1. I. G. Farbenindustrie A.-G., Frankfurt am Main, 
zu Dienstblatt Teil IL, Nr. 9 - 2. Sdering-Kahlbaum A.-G., Berlin, 
vom 7. Januar 1935 betr. Einführung einer 3. Degewop A.-G., Berlin-Spandau, zugleich für die 
ESchwangerschaftsreaktion. : n Sita & gr. G. m. b. H., Berlin, 
? : istian Brunnengräber G. m. b. H., Lübe>k 
=- Gesch.-Z. Ges. VIa 4. Fernruf: Stadtverw. 4391. -- EDEN g ; / 
: ; : 6. Dr. Fränkel & Dr. Landau, Berlin-O önewei ü 
Verschiedene Anfragen geben mir Veranlassung, zu Ziff. 3 für Bie Firmen „Novo“ Pharmagentiihe Gefeishel 
der Dienstblatt-Verfügung 1/9 vom 7. Januar 1935, betr. m. b. H., Berlin-Wilmoräborf, und Fie einn Ge« 
Einführung eine Schwangerichaftsreaktion, folgende Er- jetschaft „Diasulin“, Berlin-Wilmersdorf, 
( : 6. Dr. Fränkel & Dr. dau, i ö l 
Mete" nge der Verütungestellen für Erb. und Rassen- das Fräntel Sim Seni Doerimineweide, fiir 
. orge ragen, daß die w 2 i ise für i 
ation [ofort nach Stellens des Üntrags Hwangerjchafts: und der Deutschen Apothet erichast sind die Pr eise für Insitin 
ies ist natürlich nur möglich, wenn, da der A i : ; 
jeder städtischen Mel gestellt warden Ties EE 13100E 0,80 RM 1310X100 E 7,37. RM 
Dienststellen angewiesen sind, jeden Antrag sofort, not- 1X200E 1,60 „ 1X10X200 E 14,73 „ 
jails gegend der Zuständigen Beratungs ftelie. Zir Erb: 1X300E 240 „ 13410X300E 22,09 „ 
. Nur wenn die wanger- i ise si ür di i 
jchaftsreaktion tatsächlich sofort nach Stellung des Metec were preis sind Zuch für die Stab Berlin znaßgehen d; 
d. h. höchstens 1 bis 2 Tage nach Eingang desselben, vor- Krankenanstalten ambulant b ung außerha ver städt, 
genommen wird (Entnahme des Materials), ist sie bei posi- stüßter Diabetik EE ehandelter. wohlfahrteunter, 
tivem Ausfall ein absoluter Ausschließungsgrund. In den ee ha . . 1: : 
Fällen, bei: denen diefer Abstand zwischen Antragstellung Durch diese Konventionspreisbindungen ist der 8 3 des 
und Entnahme des Materials überschritten wird, sind die 29angs zu der Verfügung vom 7.10.1933 --- Ges. II 7 -- 
Eltern bei positivem Ausfall der Reaktion heionders ein- Dienstblatt VI1/33 Nr. 386 Seite 211 auf die Insulinversor- 
gehend über die Bestimmung Dienstblatt-Verfügung Nr. 1/84 92193 der städtischen Anstalten und Einrichtungen des Ge« 
und VIL151 vom 16. März 1934, Teil VI == zu 9a jundheitswesens ohne eigene Apotheke -- ausschließlich der- 
A.GNB. --, zu belehren, nach denen die (hrenpaten: jenigen Anstalten und Einrichtungen, welche durch städtische 
schaften der Erzielung zusätßliher Geburten dienen und Anstaltsapotheken mit Arzneimitteln versorgt werden -- 
troß vorangegangener Ausgabe der vorläufigen Benach- künftig nicht mehr anzuwenden. 
richtigung die endgültige Verleihung der Patenschaften nicht Die Verfügung über die Insulinabgabe an ambulant 
erfolgt, wenn, vom Tage der Antragstellung an gerechnet behandelte Wohlfahrtskranke vom 1. 7. 1933 --- Ges. 111 7-- 
die Geburt in den dort bestimmten Fristen erfolgt. Erklären Dienstblatt VI1/33 Nr. 246 S. 143, nach welcher für die 
die Eltern hierauf, daß sie tatsächlich sich im guten Glauben Zerordnung nur das Insulin Brunnengräber „Insugerman“ 
befinden, daß die Schwangerschaft vor dem mn der An- öUgelassen war, wird hiermit aufgehoben. 
tragstellung nicht eingetreten sei, jo kann, wenn die sonstigen Für die Verordnung sind jetzt die Insuline der auf- 
Voraussetzungen vorliegen, die Bearbeitung mit dem Ziele der geführten Hersteller zugelassen; es wird aber auf die Ver- 
Aushändigung der vorläufigen Benachrichtigung unbedenklich fügung vom 16.1. 1935 --- Ges. II1 7 --- Dienstblatt VIL/35 
erfolgen. Eine „schuldhafte Verzögerung“ seitens der Antrag- Nr. 33 Seite 31, betr. den „Bevorzugten Verbrauch von 
steller, wie sie in Ziffer 8 der Dienstblatt-Verfügung 1/9 vom Medikamenten deutscher Herkunft“ Absatz 1 ausdrülich hin- 
7. Januar 1935 erwähnt ist, soll nur dann angenommen gewiesen. | 
werden, wenn die Eltern nach ausreichender Aufklärung I. V 
über den Sinn der Maßnahme zur sofortigen Material- S ue 
abgabe aufgefordert sind, dieser Aufforderung aber ohne piewok. 
zureichenden Grund mehrere Tage nicht Folge leisten und em u 
dann die Schwangerschaftsreaktion positiv ausfällt. 
Alle vorstehenden Maßnahmen müssen seitens der Be- Zuständigkeitgänderun [22.3 1935) 
gangestellen für Geb. und Rasenpflege mit dem durch die V11/130 hinsichtlich der Erbschafts- j 
er Sachlage gebotenen Ü 
aktenkundig gemacht De Dabei ist DON pg efüet und und Schenkangsfteuer ab 1. 4. 1935. 
punkt auszugehen, daß die Grundlage der gesamten Aktion, =- Gesch.-Z. HStV. I. 9005/05. Fernruf: Stadtverw. 2851. = 
nämlich die Dienstblatt-Verfügung 1/84 und VI1]/151 von D Rei ..7 : ; 
1984, nach wie vor unverändert bleibt und die Einführung grdnwer Derr zie sminister der Finanzen hat in der Ver- 
wi Schwangerschaftsreattion ausschließlich eine Hilfsmaß- tte Aut Dere Glen De Men pisteit der Sinang- 
nahme darstellt, 08 e - nfkungsteuer 
nahme da stel um nachträgliche Enttäuschungen der Eltern vom 28. Dezember 4934 (Amtsblatt de Reichsfinanzverwal- 
3 Ausgabe r. 1 6.1.) die Verwaltung der Erb- 
An die H “Dr Sahm. s<haft- und Schenkungsteuer in den Bezirken her einzelnen 
4: erren Bezirksbürgermeister der Verwaltungs- Landesfinanzämter mit Wirkung vom 1. April 1935 be- 
ezirke 1---20. stimmten Finanzämtern übertragen. Für den Landes- 
S 58 finanzamtsbezirk Berlin ist das 
. inanzamt Hansa, Erbschaftsteuerstelle, Berlin 37W 7, 
[ 7125] inabgabe [2136857 5 ' ? 
VU/1i29 an Ben ni Gad deri 27. 3. 1935 Luisenstr. 33/34 (Fernruf: D 2 Weidendamm 0013), 
=- also nicht mehr das Finanzamt Wedding, tenli 
WRE gpatnin mite izäanrg De tig. Totenbsten: 
=- Gesch.-3. Ges. . 
Fernruf: Stadtverw. 4391. App. 95. =- Im Auftrage: 
. Durc<4 Vereinbarungen der Insulinkonvention, die zur Maitenfen. 
Zeit folgende Insulin-Hersteller umfaßt: - 
991
	        
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