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Volume 1. Dezember 1934

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1934 (Public Domain)

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Die stationäre Bersorgung der Kranken darf dur< diese rm ara Mitgliedschaft 
Regelung unter keinen Umständen leiden, sondern hat [VII 522] im BE Siehe Tens 22. 11. 1934 
in nien Fillen den Borrang gegenüber der Jieben verband Berlin und Nachbarorte E. V. 
Untersuchungen für die Industrie sind unzulässig; es --- Gesch.-Z. Ges. III 5. 
muß sich in jedem Falle um Material handeln, welches Fernruf: Stadtverw. 4391, App. 96. -- 
unmittelbar vom Kranken stammt. Die Betriedskraitkonkasse der: Fi Iulius Busse | 
Den Rersonen, die auf Grund bestehender Bestimmun- Die Betriebskrantenkajje der Firma Zuttus Dusje in 
gen Keri; jeßt im af Bund def IDE amn Berlin SW, Gertraudenstraße 22, ist Ende Oktober 1934 
werden, aber nicht Privatpatienten eines nach C 7 zu- geschlossen worden. 
gelassenen Arztes sind, dürfen keine Privat-Honorare in I. A. 
Rechnung gestellt werden. Schulze 
Neuanschaffungen, Neueinrichtungen, Umbauten, Neu- | 
bauten, Personalvermehrungen u. dgl. können mit dieser ------ 
Regelung nicht begründet werden. Wenn sie Voraus- WINE 
jezung für die Durchführung dieser Regelung im Einzel- sT / 59,3] Skationäre Behandlung von [2771 1934 
[asl sein folien, dann hat die Einzelgenehmigung nach Berliner Hilfsbedürftigea 3 
zu unterbleiben. 
Durch die Regelung ZU A, B, C werden bestehende im Stubenrauch-Kreisfrankenhaus. 
Einzesregelnngen, zi ; zae Dir auBeren Beamten und -- Gesch.-Z. Ges. IV 2. 
ngestellten die Benutzung der Einrichtungen der städti= - : "08 
jw Anstalten des Gesundheitswesens zu nicht dienst- Fernruf: Stadtnerw. 4291, App. 50. 
lichen Zweden gestatten, aufgehoben -- auch die Dienst- Abschnitt II Abs. 5 der Verfügung Dienstblatt VI1/1934 
hlatt-Verfügung V11/1922 Nr. 395, dagegen nicht Nr.25.1, betr. die Krankenhausbehandlung der Wohlfahrts- 
Dienstblatt V11/1923 Nr. 35; die Bestimmungen über kranken im Stubenrauch-Kreiskrankenhause, wird aufgehoben. 
E-Betten-Batienten bleiben unberührt. -- Falls ver- Die Abschnitte III und IV finden auf die genannte Anstalt 
traglic<e Abmachungen bestehen, so sind sie nötigenfalls nicht mehr Anwendung. An ihre Stelle treten folgende 
zum näbst Zulässige Dern zu lösen. Syivcit Lösung Vorschriften: 
überhaupt ni als möglich angesehen wird. ist mir 
zum ha ;p Kii nn 0 gejes : I. Einweisung dur< die Bezirkswohlfahrtsämter. 
Diese Regelung gilt auch für alle vom Leiter des (1) Der Bettennachweis wird von mir laufend mit An- 
Universitäts-Instituts für Berufskrankheiten oder seinen weisung versehen, in welchem Umfange dem Stubenrauch- 
Beauftragten entweder selbst vorgenommenen oder in Kreiskrankenhause Patienten zugeführt werden müssen. Den 
Auftrag gegebenen Untersuchungen, soweit es sich niht Ersuchen des Bette nnachweises, in ein Kranken- 
um stationär oder ambulant behandelte Kranke nach haus einzuweisende Hilfsbedürftige im Einzel- 
C 3 handelt und in einer noc< zu erlassenden Ordnung falle dem Stubenrauch-Kreiskrankenhause 
für das Institut nichts anderes bestimmt wird. zu überweisen, ist deshalb nachzukommen. 
Ärzte, die in der Anlage 3 zur Besoldungsordnung ge- Anmerkung: 
nannt sind und unter den Bedingungen dieser Regelung . „SEHE 
mit städtischen Einrichtungen zu nicht dienstlichen In diesem Zusammenhange weise ic nochmals be- 
Zwecken arbeiten wollen, haben einen entsprechenden sonders nachdrüclich auf II 1 und 2 der bereits ge- 
schriftlichen Antrag an die Direktion der Anstalt nannten Diensiplattnersügung hin. Danach ist jede 
zu richten. Vor Genehmigung dieses Antrages durch städtische Dienststelle (Stadtarzt, Vertrauens- 
die Bezirksbürgermeister für die Bezirksanstalten -- arzt), die einen Krankenhauseinweisungs- 
im übrigen durch den Stadtmedizinalrat -- tritt diese schein (mit Vordr. Wohlf. B.A. D. 4) zu erteilen 
Regelung im Einzelfalle nicht in Kraft. hat, verpftictel: 1 zur Vereitelung 
Bei der Genehmigung von Anträgen nach C8 ist den ot ittlung 8 . Zr ORT TE nach- 
Ärzten mitzuteilen, daß | | weises zu bedienen. Auf seine Mitwirkung darf 
a) ich zunächst davon absehe, den die Nebenpraxis aus- nur verzichtet werden, wenn ganz besondere Umstände 
übenden Ärzten für ihre rein persönlichen -- das ist im wesentlichen schwere und unmittelbare Gefahr 
Leistungen den Patienten in Rechnung zu stellende für Leben oder Gesundheit des Kranken -- dies recht- 
Höhstsäße vorzuschreiben, ich mir jedoM aus- fertigen. Diese Voraussezung ist, wenn die Erteilung 
drüclich vorbehalte, die Benutzung der städtischen eines Krankenhauseinweisungsscheines beantragt wird, 
Einrichtungen nach A 1 bis 5 von Höchstläen ab- nur außerordentlich selten erfüllt, der Verzicht auf die 
hängig zu machen; Mitwirkung des Bettennachweises also nur ausnahms- 
* ich es als selbstverständlich ansehe, daß die städti- weise am Plaße. 
schen Leistungen, sofern sie vom Arzt bezahlt werden, 
von ihm den Ratienten nur in Höhe des städtischen II. Aufnahme Hilfsbedürffiger ohne Krankenhaus- 
Rechnungsbetrages in Rechnung gestellt werden; einweisungsschein. 
:) Einziehung der den Patienten von ihrem Arzte in (1) Das Stubenrauch-Kreiskrankenhaus übersendet mit 
Rechnung gestellten Beträge nicht Sache der An- der H) Das Stubenreug eine hinreichend örtlich begrün- 
stalten ist; | | dete Erllärung (Zustandsbild), die darlegt, daß die Aufnahme 
4) die Genehmigung ohne Einhaltung einer Frist auf- erfolgen mußte, weil mit der Abweisung eine schwere und 
gehoben werden müsse, wenn sich daraus irgend- unmittelbare Gefahr für Leben oder Gesundheit des Kranken 
welche Schwierigkeiten im Anstaltsbetriebe ergeben. verbunden gewesen wäre 
9. Von etwa notwendig werdenden zusäkßlichen örtlichen 9) Wird die Dringlichkeit der sofortigen Aufnahme ohne 
Regelungen bitte ich mir (Ges. II1 5) Abschrift der Ver- Ein en mn teil der | jorg von snahm ahne 
fügungen bis zum 2. 1. 1935 herzusenden. trauensarzt des Bezirkswohlfahrtsamtes als begründet an- 
16 Zum . 10. 1935 bitte ih; ir zu Verichien, vie sieh die erkannt, dann sind die Kosten zu übernehmen 
egelung zu A, B, 1 vewahrt hat, ob sie bewehatten. (3) Wird die Dringlichkeit der sofortigen Aufnahme ohne 
geändert werden oder fortfallen foll. Einweisungsschein vom Stadtarzt bzw. von einem Ver- 
Dr. Sahm traueneatht des Wohtsahricamies vit auerfanni, donn be- 
An das Rudolf Virchow-Krankenhaus und an die Herren Be- art es fir Die ehnung des Kostenübernahmean ages 
zirksbürgermeister der Verwaltungsbezirke, welche Kranken- nefäubniies Fall zu Fall schriftlich - einzuholenden Ein 
anstalten verwalten, mit der Mitteilung, daß Sonder- es: 
abdrucke dieser Bestimmungen bei Ges. III 5 abgelang! (4) It ein Hilfsbedürftige: Unfattverlehter über die 
worden können städtische Rettungsstelle im Stubenrauch-Kreiskrankenhause
	        
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