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Volume 22. September 1934

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1934 (Public Domain)

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solche zu erkennen geben, zur ausdrücklichen Pflicht zu Für hilfsbedürftige, jüdische Personen, die von der 
machen. Wohlfahrtsverwaltung der Stadt als anfteliepffegegebüärftig 
: - „Nr ; in die oben erwähnten Heime eingewiesen worden sind oder 
Ni ORT Be Me ser dem Stantstommissar der in Zukunft eingewiesen werden, beträgt der Pflegesaß 
kreise. --- MBliV. S. 1101. für das Hospital der Jüdischen Gemeinde 
=- 2,-- RM täglich für Unterbringung in Mehrbetten- 
Vorstehende Abschrift übersende ich zur gefl. Kenntnis- zimmern, (Einzelbettzimmer sind nicht vorhanden), 
nahme. für die Altersheime 
d 2. vin beit 1,60 RM täglich für Unterbringung in Mehrbetten- 
gez. Dr. Breitenfeld. zimmern, 
An vie Herren, Bezirtsbürgermeister der Verwaltungsbezirke 450 HM Fig für Unterbringung in Einzelbetten- 
er Stadt Berlin. i 
= 2 Na diese Pstegegelhsäke sind En den Heimen folgende 
. Dr eistungen und Bedingungen zu erfüllen: 
VI1/ 392] Grftattungen an die Küchen [73 9 1934 ] 1. Gewä Unterk ller Verpflegung und 
der freien Wohlfahrispflege. Sewährung von Unterkunft, voller Verpflegung 
--- Gesch.-Z. Lawohl 4. Fernruf: Stadtverw. 4521. -- 2. Instandhaltung der Kleidung, 
: : ; . 3. Übernahme der ärztlichen Betreuung einschließlich Liefe- 
in 08 fitte an den Verein Behlfahet en Ihn rung von Arzneimitteln -- mit Ausnahme unbedingt 
1934 auf Grund der vorgelegten städtischen Speisungs- notwendiger fachärztlicher Behandlung, 
marken ausgegebene Essen und für das an städtische Aus- 1! Übernahme von 50% der in einem städtischen Kranken- 
gabestellen in den Bezirken 1--6 gelieferte Essen 32,5 Pfg. haus oder dem Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde 
je Literportion zu erstatten. entstehenden Kur- und Verpflegungskosten bei not- 
Für die übrigen Küchen der freien Wohlfahrtspflege, wendiger Krankenhausbehandlung. 
soweit sie zur Annahme städtischer Eßmarken zugelassen Außerdem ist folgendes zu beachten: 
Rind, Peeerägt demgemäß der Höchsterstattungspreis auch a) Tingewiesene Zitszvehörftige,, die sieh werden, 
Soweit von den Küchen der freien Wohlfahrtspflege Hen Jr Mee Segen NO eke 
Schulmittagspeisung auf Kosten der Bezirks-Wohlfahrts- ständige ärztliche Betreuung und ge- 
und -Jugendämter verabfolgt wird, beträgt der Höchst- schulte Krankenpflege erfordert, hat auf Antrag 
erstattungspreis 32,5 Pfg. je Literportion, also 22,7 Pfg. des Heims der Bezirksbürgermeister des Verwal- 
je "/10-Schulmittagspeisung. tungsbezirks -- Bezirks-Wohlfahrts- und =Jugend- 
Dieser Literportionspreis, der erstmalig den Preis von amt --, der für den betreffenden Hilfsbedürftigen 
30 Pfg. überschreitet, muß wegen Ansteigens der Preise zuständig ist, über die Verlegung in ein Hospital zu 
für verschiedene Lebensmittel genehmigt werden. Die Er- entscheiden. 
höhung des Literportionspreises darf jedoch zu Haushalts- b) Soweit von dem Hilfsbedürftigen oder von anderer 
überschreitungen auf keinen Fall führen; evtl. muß der Seite Zuzahlungen erfolgen, sind diese in voller Höhe 
Teilnehmerkreis eingeschränkt werden, da Anträgen auf auf das genannte Pflegegeld anzurechnen. 
Verstärkung der Mittel für die Durchführung der Volks- » Auf den Pfle dee. 455 40. 
: : j „- gegeldrechnungen für die Hilfsbedürfti- 
speijung nicht statigegeben werden kann. gen ist stets ausdrülich zu bescheinigen, wenn Zu- 
29 EEE Mahe aa MER Wlan ER NE WE Edt 7 den eder BORHRNT 
; : i eistet werden. 
Berwaeiitt, Eharsoktenburg: Westend, Spandauer 1? ür Personen, die nicht durch die 2 Wohl- 
! ahrtsverwaltung eingewiesen worden sind, die aber 
Verw.-Bez. Weißensee, Parkstraße 80/81 (Schule). im Heim hilfsbedürftig werden, kann nur eine 
Bei Erstattungen an diese Küchen ist ein Literportions- Kostenübernahme bis zur Höhe des Unterstüßungs- 
preis von 25 Pfg. zugrunde zu legen. Soweit Schul- richtsages erfolgen. Voraussegung für diese Kosten- 
mittagspeisung verabfolgt wird, beträgt der Höchst- übernahme ist jedoch Prüfung eines jeden Einzel- 
erstattungspreis 17,5 Pfg. je "/10-Schulmittagspeisung. , falles durch den für den betreffenden Hilfsbedürfti- 
I. A ven En Dit Zerwaitungsbegir? der Stadt Berlin, 
“ St ob Hilfsbedürftigkeit vorliegt. 
Dr. Breitenfeld. e) Kosten werden nicht übernommen, wenn von dem 
An die Herren Bezirksbürgermeister der Verwaltungsbezirke Heiminsassen oder für ihn von anderer Seite dem 
der Stadt Berlin. Heim oder der Jüdischen Gemeinde einmalige oder 
Aer laufende Zuwendungen gemacht werden oder 
pfl ldsäß ENERG worden 8, zn die durh Bortrog dier 
egege e | 18. 9. 1934 | tillschweigende Vereinbarung die ernahme der 
VII/ 393] für Hilfsbedürftige in [155-1932] Unterbringungskosten durch das Heim geknüpft war. 
iü f) Die Stadt Berlin ist berechtigt, Hilfsbedürftige, die 
jüdischen Miteroheimen and den Hospital sich in Ihrem Heim befinden, nach eigenem Er- 
er Jüdischen Gemeinde. messen jederzeit anderweitig unterzubringen. 
-- Gesch.-Z. Lawohl 6. Fernruf: Stadtverw. 4521. -- 2) Der Dberbürgermeistor Hidpie Bezirisbürgermeister 
| 2 | .“ efugt, die Heime jederzeit dur<g von ihnen 
In Abänderung meiner Dienstblattverfügung vom beauftragte Personen besichtigen zu lassen. h 
13. Juli 1933 --- Dienstblatt VIT/33 Nr. 256 -- sind mit dem Ziffer a) findet auf das Hospital der Jüdischen Gemeinde 
Hospital der Jüdischen Gemeinde, Berlin, Exerzierstr. 11a, keine Anwendung. 
Altersheim, Berlin N 65, Exerzierstr. 13, ür die Unterbringung in Einzelbettzimmern ist di 
Berlin N 24, Große Hamburger Str. 26, Genügen des für Me Silfsbedürttigen Ee Ver- 
Schmargendorf, Berkaer Str. 32--34, waltungsbezirks erforderlich. 
Berlin N 58, Schönhauser Allee 22, I. V 
Berlin-Köpeni>, Mahlsdorfer Str. 94, “.. 
Berlin NW, Siegmunds Hof 10, Plath 
- Berlin NO 43, Liezmannstr. 19/21 An die Herren Bezirksbürgermeister der Verwaltungsbezirde 
nachstehende, ab 1. September 1934 geltende Vereinbarungen der Stadt Berlin. 
getroffen worden. --.
	        
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