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Volume 20. Januar 1934

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1934 (Public Domain)

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1 Ausfunfterteilung 
Lieferung 11.1.1934 |']| VII/36 ( 12. 1. 1934 
NU 35 von Schreibutensilien = aus dem Strafregister 
an die Borsteher der Wohlfahrts- und des Reichsjustizministeriums. 
Zugendkommissionen. - Gesch.-Z. Lawohl Z. 1/II1L 6. Fernruf: Mag. 4521. -- 
--“ Gesch.-Z. Lawohl. 1. Fernruf: Magistrat 4521. -- Gemäß dem Scdreiben -- Lajug. 6 C. 28 -- vom 
26. Augnsi 1930 wird zm jedem Fall, bevor Bla Jersou für 
Den Vorstehern der Wohlfahrts- und Jugend- die Übernahme des Amts als Vormund, Pfleger usw. in 
kommissionen dürfen lediglih Vordrucke geliefert werden. Vorschlag gebracht wird, Nachfrage bei der Strafregister- 
Alle übrigen Schreibutensilien müssen die Vorsteher aus der behörde nach etwa vorhandenen Strafen gehalten. Soweit 
Aufwandsentschädigung selbst beschaffen. der Geburtsort der betreffenden Person im Ausland liegt, 
ist für die Auskunfterteilung das Strafregister des Reichs- 
I.V justizministeriums zuständig. Da das Reichsjustizministerium 
ei: bei der Erledigung sol<er Nachfragen nicht als Aufsichts- 
Dr. Klein. behörde auftritt, brauchen die Anfragen nach Muster GV 
+ GVBA 207 nicht nach den Vorschriften über den Schrift- 
An die Bezirksämter. verkehr mit Aufsichtsbehörden behandelt zu werden. 
LEREN, I.V. 
Dr. Klein, 
kommissarischer Stadtrat i. V. 
Teil VIM. 
Bekanntmachungen der staatlichen Schulaufsichtsbehörden. 
rteilung 
Gingen - 10.1.1934 | | VIII/328 E . 15. 1. 1934 
(37 von Schülern(-innen) von Privatunterricht = 
im Hauptgottesdienst. und Halten von Pensionären. 
-- Gesc<h.-Z. Schw. 7. Fernruf: Magistrat 2215. -- (Für alle Schulgattungen.) 
Der Oberpräsident Berlin SW 11, d. 29. Dez. 1933. -- Gesch.-Z. Schw. 10. Fernruf: Magistrat 2275. =-- 
der Provinz Brandenburg Stresemannstr. 92/102. 
und von Berlin. Der Preußische Minister Berlin W 8, d. 11. Dez. 1933. 
Schulabteilung. für Wissenschaft, Kunst Postfach. 
Aktenzeichen: II AB 11100/22. 12. 33. und Volksbildung. 
Sonderakte: 322. UIT JT 1178 
Abschrift. Ü- IIC 1, UND 2 UIND 1 (4). 
Evangelisches Konsistorium Berlin SW 68, d. 21. Dez. 1933 Unliebsame Vorkommnisse nöti ; . 
: gen mich, die Erlasse vom 
der Mark Brandenburg. Lindenstr. 14. 20. September 1928 =“- U 11 1262.11 und II VIID, UILHIE 
K. I Nr. 8167. -- und vom 14. Januar 1925 -- U ine 3760/24 U HIE -- 
Die Reichskirchenregierung hat in ihren Richtlinien für in Erinnerung zu bringen. Unter Aufhebung des ersten 
die M eder rh nwegierung he iE ren Nihil an jür Erlasses und in Ergänzung des zweiten Erlasses bestimme 
geregt, monatlich einmal in einem Hauptgottesdienst jede iO, daß mit sofortiger Wirkung von festbesoldeten 
evangelische Schule zum Singen in der Kirche heranzuziehen. Leitern (Leiterinnen) und Lehrern (Lehrerinnen) an 
Wir haben diese Anregung an alle Pfarrämter weiter- öffentlihen Schulen (höheren Lehranstalten, Mittelschulen 
gegeben und bitten, auf die Schulleiter einzuwirken, daß sie Und Volksschulen) grundsäßlich keinerlei Privatunterricht 
dahingehenden Bitten der Pfarrämter nach Möglichkeit ent- mehr erteilt werden darf. Ausnahmen können nur da ge- 
sprechen macht werden, wo, wie es vor allem in Dörfern und kleinen 
* sd Städten oft der Fall ist, Eltern von Volksschulkindern eine 
gez. Hossenfelder. besondere Auchildung ihrer Kinder wünschen und andere 
An den Herrn Oberpräsidenten für Berlin und die Provinz Lehrtröfie nicht zur erfügung stehen. . . 
Brandenburg -- Schulabteilung -- in Berlin SW 11. Nichtfestangesteltten Lehrkräften kann die Erlaubnis zur 
Erteilung von Privatunterricht von dem Schulleiter (Schul- 
rat, der Schuldemation) eu Mntrag von Hon zu Fal er 
. . . < teilt werden, jedoeh mit der Maßgabe, daß der öffentliche 
. rue mit der Bitte, etwaigen Anträgen der Pfarr- Dienst darunter nicht leidet. Ein gewisses Höchstmaß der 
ämter, soweit es möglich ist, zu entsprechen. Stundenzahl soll auch hier nicht überschritten werden. 
Im Auftrage An Schüler (Schülerinnnen) der eigenen Klassen dürfen 
Hassenstein. auß. nichtfestangestellte Lehrkräfte keinen Privatunterricht 
in erteilen. 
. 2. Das Halten von Pensionären ist den festangestellten 
- Vorstehende Verfügung des Herrn Oberpräsidenten =- Leitern (Leiterinnen) und innäre (Lehrerinnen) an öffent- 
Schulabteilung -- gebe ich hiermit bekannt. lichen Schulen sowohl in der eigenen Wohnung als auch in 
I. V den Räumen der im Hause wohnenden Verwandten oder 
4 M Untermieter untersagt. 
Dr. Meinehausen, Ausnahmen sind nur in ganz besonders gelagerten 
* * e 
kommissarischer Stadtschulrat. Fällen mit Genehmigung des Oberpräsidenten oder Kegie- 
rungspräsidenten En
	        
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