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Volume 1. April 1933

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1933 (Public Domain)

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Anlage 2. Butter beziehen wollen. Soweit die den letzteren 
Der Oberbürgermeister. Berlin, den 27. März 1933. überwiegene Butter für di var Anforderungen zicht 
Lawohl: 9. 02, Pontztr. 16. gleich mit anderen Molkereien und Buttergroß. 
Fernruf: Magistrat 4521. handlungen zu gorgen. 
An die Organigationen des Buttergroßhandels. ? Die Molkereien und Buttergroßhandlungen liefern 
. E EEE die nach Ziff. 7 angeforderten Buttermengen den 
Betrifft: Butterverbilligung für Bedürftige. Butterhandlungen am Montag der Bezugs- 
Indem ich Ihnen für Ihre Bereitwilligkeit, an der woche gegen Zahlung von 7 Bp ie Kind Uu 
Durchführung der von der Reichsregierung zugunsten haben dem Landes-Wohlfahrts- und -Jugendamt 
der bedürftigen Bevölkerung eingeleiteten Maßnahme, Berlin am Sonnabend der Bezugswoche 
zur Verbilligung der Butter mitzuwirken, ergebenst eine Übersicht über die von ihnen an die ein- 
danke, gestatte ich mir, Ihnen im Anschluß an die zelnen Butterhandlungen gelieferten Buttermengen 
gemeinsamen Besprechungen am 24. und 25. 3. 1938 (unter Berückgichtigung der etwa zurückgegebenen 
tolgendes mitzuteilen: Mengen) zu übergenden. 
' Zum Umformen der von den Kühlhäugern für die ; a "bei 
Berliner Bedürftigen abzugebenden Butter werden ? Die Butterhandlungen haben bei dar Abgabe dier 
alle Molkereien und Buttergroßhandlungen in Abschnitt a des Bezugsscheines abzunehmen und 
Berlin zugelassen, die im Begitz von Umform- die gesammelten Abschnitte -- gebündelt zu je 
maschinen und zur Mitwirkung unter den nach- 100 Stück -- mit dem Lieferschein der Molkerei 
Stehenden Bedingungen bereit ind. oder Buttergroßhandlung und der etwaigen 
' Zur Verawsgabung der Butter an die Empfangs. Wwe, 36h a das Boris Wotfalirts- ws 
rechtigten wird der gesamte Berliner Groß- un . s „ie ieee 
Kleinhandel zugelasgen, Soweit er mit Butter Jugendamt abungehen, in dessen Bereich Sich ihr 
bandelt und bereit ist, eich an der Maßnahme 5 8 
unter den nachstehenden Bedingungen zu be- 10. Etwa nicht abgeholte Butter ist von den Butter- 
teiligen. handlungen u Freitag der Renu 
. : .: : . i 1 ttergroßhandlung, 
Sie und die Vereinigung der Berliner Buttergroß- wochen vikere! oder 58 
händler veilen dem Landes-Wohlfahrts- und eue ki EE erhalten haben, gegen 
-Jugendamt der Stadt Berli: Poststr. 16, bis zum * 
1. April 1938 mit, welche Buttermengen von den h bi ir umgehen; ' imm d 
für Berlin insgesamt zur Verfügung Stehenden orn Aitto, amt angehnd Mrs Zut mung 2 wer 
8834 Zentnern Butter den einzelnen nach Ziffer 1 in Betracht kommenden Molkereien, Buttergroßhand- 
zugelassenen Molkereien und Buttergroßhand- Jungen und Butterausgabestellen möglichst schnell und 
lungen zum Umformen zuzuteilen Sind. Das vollständig von der Maßnahme und ihrer Durchführung 
Landes-Wohlfahrts- und -Jugendamt der "Stadt zu benachrichtigen. Ihnen und den nach Ziff. 1 zu- 
Berlin wird hiernach die Lieferung der für die pelasgenen Molkereien und Buttergroßhandlungen werde 
einzelnen Wochen benötigten Bütter durch die ich den Zeitpunkt des Beginns der Aktion Sobald als 
Deutsche Getreidehandelsgesellschaft bis zum möglich mitteilen. 
Montag vor der Bezugswoche veranlassen. Ge- 
wicht und Güte der aus den Kühlhäusern geliefer- 1,V. 
ken Butter int Dei der Aimahms zu präfen Sollten gez. Plath 
gich bei der Prüfung tände erge, 80 SIN peste : 
diese Sofort der Deutschen Getreidehandelsgegell- als ter Rommitanr. 
Schaft und dem Landes-Wohlfahrts- und -Jugend- u 
amt der Stadt Berlin mitzuteilen. 
Die nach Ziffer 1 zugelassenen Molkereien und Vordereeite Rückneite 
Buttergroßkandlungen wind verpflichtet, die ihnen Abgehnitt a Die Bezugsscheine sind 
zugeteilte Butter in Hai umzuformen, in . 1933 bis 19. April 1933 in dem 
Pergamentpapier mit dem Aufdruck „Reichshilfe Gültignurfür25.27.April Buttergegchäft vorzulegen, 
Berlin -- Butter -- Unverkäuflich“ zu verpacken . . von dem die Butter bezo- 
und in üblicher Weise, in Kisten verpackt, an die Reichshilfe Berlin n werden oll, und auf 
Verteilungsstellen (Ziff. 2, 7) zu liefern. Von den Be Vorderzeite mit Namen 
zugeteilten Mengen dürfen höchstens 2% als Bezugsschein oder Stempel dieses Ge- 
Behneund angegetzt werden. für ! ls Pfund Schäfts zu vergehen. 
Die Ausgabe der Butter an die Empfangsberech- Die Abschnitte a eind 
tigten erfolgt durch den Handel (Ziff. 2) auf Grund B tt beim Buticrempfanginden 
von Bezugsscheinen nach beiliegendem Muster Uu ; er Tagen vom 25.--27. April 
gegen Zahlung von 5 Rpf. für jedes Halbpfund am : 1933 im Buttergeschäft ab- 
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der Bezugs- gegen Zahlüng von 5 Rpfg. zugeben, 
woche. Die Bezugsscheine werden von den Bezirks- von diesem bis 29. April 
Wohlfahrts- und -Jugendämtern und den Arbeits- Namen oder Stempel des x31933-- gebündelt zu je 100 
ämtern an die Empfangsberechtigten ausgegeben. Buttergeschäfts bei dem Stück --ay das örtlich zu- 
. . . . bis 19.4. 1933 Anmeldung gtändige Bezirks - Wohl- 
Die Empfangsberechtigten haben bis spätestens erfolgt ist. fahrts- und „Jugendamt 
zum Mittwoch vor der Bezugswoche der . einzusenden: 
Butterhandlung, von der zie die Butter beziehen “- “ 
wollen, ihre Bezugsscheine vorzulegen. Die Butter- :« --- 
handlung vermerkt die Vorlage handschriftlich Die Abschnitte H find VV: 
oder durch Stempel auf dem Abschnitt a und be- Abzchüiteb  26..97.4.4938 beim Mrzeihen des Bezugs“ 
hält den Abschnitt b zurück. 4 geheins bis 19. April 1083 xm 
Die Butterhandlungen melden ihren Bedarf Reichshilfe Berlin abaitgennen  ezeter 
unter Beifügung der Abschnitte b bis zum Frei- mit Aver Meldung über den Ge: 
tag vor der Bezugswoche bei einer der nach Butter gamtbedarf an die Molkerei 062! 
Ziff. 1 zugelassenen Molkereien oder Buttergroß- da Oer Sie te Suaaugeben 
handlungen an, von der gie die auszugebende er beziehen wollen
	        
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