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Volume 11. Februar 1933

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1933 (Public Domain)

- 6 -.- 
Im Interesse einer geordneten Durchführung der- (Rückgeite des Meldebogens:) 
artiger Kurse und Lehrgänge und im Interesse der -- 
erwerbslogen Jugendlichen, welche dem Unterricht in 1 ; bu / - 
dieszen Kursen und Lehrgängen nicht gern fernbleiben, Tag dertUnierschrift | Bestätigung ag deriUnterschrift/Bestätigun 
bitte ich, die Unterstützung an golche Jugendliche auch Mel- |N les Schifr ' des Sach- . ja Sehiff- | des Sach 
außerhalb der üblichen Kassenstunden auszuzahlen, dung "mer 2e' aeitr w,47 | ugners , bearbeiter 
wenn die Jugendlichen eine Bescheinigung über ihre 
Teilnahme an dem Lehrgang oder Kurzus vorlegen. 
1, V7 
gez. Dr. E1sas. 
An die Bezirksämter. 
- . Dieser Meldebogen soll dem Schiffseigner bei da 
Hauszinssteuerstundung. | 3. 2. 33 | ersten Meldung in der Woche nach Unterschriftsleistun 
. ausgehändigt werden. Bei der zweiten Meldung in de 
= Gesch.-Z. Lawohl. 1. Fernruf: E 1 Berolina 0011. Woche, dem Zahltage, hat der Schiffseigner den Melde 
Magistrat 4521. -- bogen dem Amt wieder zurückzugeben, um ihn bei de 
Nach Ziffer II5 des Runderlasses des Herrn Preu- Sten Meldung in der nächsten Woche wieder z 
Bischen Finanzministers vom 31. 8. 1932 (Diensblatt 27Palten. 
1932. Teil VII, Nr. 234, 8.143) zind „die Fürzorgestellen LV. 
verpflichtet, die Beantragung der Stundung ganz oder . . . 
ret zu widerrufen, wenn eine Besgerung der Ein- von Drigalski. 
kommensverhältnisse der Mieter dies rechtfertigt. An die Bezirksämter. 
Auf Veranlassung der Hauptsteuerverwaltung bitte 
ich dafür Sorge zu tragen, daß die Bezirks-Wohlfahrts- ESSTS 
und Jugendämter diese Bestimmung genau beachten. . mem, 
Im übrigen bitte ich davon Kenntnis zu nehmen, Bekämpfung [ 6. 2. 33. 
daß die Ausstellung neuer Beöeheinigungen durch die des Wohlfahrtsbetruges. .- 
Bezirks-Wohlfahrts- und -Jugendämter lediglich aus | | . . . 
Anlaß des Ablaufs des Rechnungsjahres 1932 nicht Gesch.-Z. Lawohl. 15. Fernruf: Magistrat 4521. 
erforderlich ist. 1. Die Zahl derjenigen Personen, die auf unrechtmäßig: 
LV Weise (falsche Wohnungsangaben usw.) öffentlich 
an: . Unterstützungen zu erlangen verguchen, hat gich 1 
von Drigalski. den letzten Jahren erheblich erhöht. Bei verschiede 
An die Bezirksämte nen Strafverfahren hat zich ferner ergeben, dal 
16 HeriraSämier. anscheinend Organisationen bestehen, deren Mit 
glieder in den Stand gesetzt werden, nacheinande 
ZIE oder gleichzeitig bei den verschiedensten Bezirks 
Soufohrts. ns, Jugendämiorn uns Sonztigter 
ützun [2233] teilen --- nicht Selten mit 01g -- Unterstützungs 
yon Sen Stitz NE ch die 4.2.33 anträge zu stellen. Zur Verhütung unberechtigter 
. SCISNErT S2 Unterstützungsbezuges ist es daher dringend er 
öffentliche Fürsorge. forderlich, alle bei der Antragetellung vorgelegte! 
-= Gegsch. -Z. Lawohl. 1. apiere (Stempelkarten, Bescheinigungen von Ver 
| . ET. 2.4 mietern und angeblichen Arbeitgebern usw.) mög 
Fernruf: E 1 Berolina 0011, Magistrat 4521. -- lichst gevau Auf ihre Echtheit zu prüfen und be 
In Abänderung der Verfügung vom 30. 11. 1932 -- eststellung von Betrugsversuchen in geeignete! 
Dienstblatt 1932 Teil VII, Nr. 347, Seite 224 --- erkläre Weise einzuschreiten. Darüber hinaus muß eini 
ich mich auf Vorgschlag einiger an dieger Frage be- möglichst Schnelle Benachrichtigung aller beteiligten 
Sonders interessierter Bezirksämter damit einverstanden, Stellen von vorgekommenen Betrugsfällen icher 
daß zur Erzielung einer Arbeitgersparnis im An- gestellt werden. 
weisungs- und Zahlungsverkehr die Schiffseigner die Nach der Rundverfügung vom 30. Mai 1929 - 
Unterstützung nicht mehr jeden 3. Tag, gondern Lawohl. 3 --- wurden bisher die Bezirks-Wohlfahrts- 
wöchentlich ausgezahlt erhalten, ihnen jedoch auf- und Jugendämter usw. vor Personen, die in be 
gegeben wird, Sich wöchentlich z weimal im Amt zu trügerischer Weise öffentlich Mittel für zich in Ap- 
melden. Zur Durchführung der Kontrolle, ob die SPruch genommen oder zu nehmen vergucht haben, 
Schiffseigner dieser Verpflichtung nachkommen, empfehle durch Listen gewarnt, die auf Grund der Mitteilun- 
ich, Meldebogen nach folgendem Muster zu benutzen: gen der Bezirks-Wohlfahrts- und -Jugendämter zu- 
Sammengestellt wurden. Da bis zur Verausgabung 
Muster! Sorgfältig aufzubewahren! dieger Listen meistens längere Zeit vergeht und ihre 
Benutzung bei den Ämtern zu umständlich ist, erfüllen 
Meldebogen , gie nicht voll ihren Zweck. Ich werde daber künftig 
allen dafür in Betracht kommenden Stellen statt diese! 
für. den Schiffseigner 122 zz Ee Listen für jeden einzelnen Fall Warnungskarten 
& ....2 nach anliegendem Muster zugehen lassen und er: 
Diezer Bogen ist jeden ......-. . Suche, Vorsorge zu treffen, daß diese Warnungs 
persönlich beim Wohlfahrtsamt gegen Unter- Karten nach ihrem Eingang in die Zentralkartei ein 
: . . . geordnet werden und, Soweit Akten vorhanden Sind 
Schriftsleistung in Empfang zu nehmen und bei der Sofort eine ven teprechonde Mitteilung zu diegen 
folgenden Unterstützungszahl i bzuge Akten gegeben wird. Unterstützungsanträgen 
vigenden 1 ung. wieder 3 ben. von Personen, für die Akten noch nicht vorhanden 
Erst nach Abgabe des Meldebogens erfolgt die Sind, müßte bei der Zentralkartei zuerst stets fest- 
Auszahlung: gonieitt werden, ob etwa eine Warnungskarte » 7Or* 
Be R SES nael ie allles Vorschläge für die Ausstellung von Warnung: 
Bezirks-Wohlfahrts- und -Jugendatnt, und -Jugendamt zugehen zu lassen. Ich ersuche, aud 
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