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Volume 12. Juni 1933

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1933 (Public Domain)

= = Ausgegeben 
Dienstblatt 12. 8. 1933 
Teil II-VINEL. 290 -- 305 
Teil II: Arbeit u. Gewerbe. =- Teil ll: Anschaffung, Bekleidung, Forsten, Güter, Werke -=- Teil [V: Hochbau, Tiefbau, 
Baupolizei, Feuerlöschwesen, Feuersozietät-- Teil V : Siedlung, Wohnung, Verkehr -- Teil V4: Ernährung -- Teil VI: 
Allgemeine Wohlfahrt, Jugendwohlfahrt, Gesundheitswesen, LeibeSübungen =- Teil VXI: Schule, Kunst, Bildung. 
Teil VU. 
[290 ] Zahlungsanweisungen 5.8.351' 292 | Vordrucke E 8.33] 33 
290 | im Posischeverkehr über [5.3.33] 1292 ] für die Wochenfürsorge. 
Wohlfahrtsunterstüßungen. --'Gesch.-Z. Lajug. 6 B. 12. Fernruf: Magistrat 4521. = 
-- Gesch.-Z. Fin. IV, 3. Fernruf: Magistrat 2718. -- . Für die Hebammenrehnung ist ein Einheitsvordrut 
: „ . B. A.D. 38“ neu eingeführt worden. Die Formulare 
Nach der Verordnung vom 11. Juli 1933 zur Änderung x: 18.3 38 ; 
der Reih vis wird für die Behandlung von Postanwei- können in der üblichen Weise angefordert werden. 
jungen mit dem Vermerk „Eigenhändig“ ab 1. August d. I. I. V. 
eine bejondere Gebühr von 10 Ayl. erhoben. Ferner ist vor: Plath, 
gesehen, daß Anweisungen mit diesem Vermert statt an den ; “ 
Unterstüßungsempfänger an eine andere von ihm zur Staatsfommissar zur Wöhrnehmung der Gesthäfte 
Empfangnahme bevollmächtigte Person ausgezahlt werden : 5m : . 
können. Die Zahlungsanweisungen im Postsche>verkehr An die Bezirksämter -- Bezirks-Wohlfahrts- und -Jugend- 
fallen nach Auskunft der Oberpostdirektion Berlin ebenfalls ämter =. 
unter diese neuen Bestimmungen. Wegen der erheblichen = 
Sebührenverieuerung, und pe außerdem nunmehr „nsoige Vordruck 
er Möglichkeit der Auszahlung an Bevollmächtigte die bis- [293 | ordrucde 3. 33 | 
her durch den Vermerk „Eigenhändig“ gewährleistete b e - „293 für die Zugendwohlfahrt [5 8. 33 
jondere Sicherheit Herabgemindert ist, ist dieser Vermerk ; * 
von jegt ab dur den Vermerk „Bezüge aus öffentlicher =- Gesch.-Z. Lajug. 6 C. 49. Fernruf: Magistrat 4521. == 
Kasse“ zu ersezen. Er hat künftig vollständig zu lauten: An Stelle des Vordrucks „Jug. B. A. A. 9“ ist künftig 
„Bezüge aus öffentlicher Kasse. Wenn verstorben, das Formular „Jug. B. A. A. 17“ in neuer Fassung zu 
Empfängerin verstorben oder wieder verheiratet, zurück. verwenden. Der Vordru> „Jug. B. A. A. 9“ kommt künftig 
Nicht zahlen und nicht nachsenden, wenn der Empfänger in Fortfall. 
seinen Wohnort oder gewöhnlichen Aufenthaltsort dauernd I. A. 
oder vorübergehend verändert hat.“ Meißner. 
Vorstehende Fassung tritt an die Stelle des Wortlauts unter . 4.825 2 2 " : 
» in Dienstblatt Teil 1/1932 Nr. 61, S. 65 (VIL/32 Nr. 54, An die Bozirkeämter..... Bezirks-Wohlfahrts- und Zuger 
O. . . 
itüß Soweit aus besonderen Gründen in ginnen Unter Richtzulass 
ußungsfällen verhindert werden soll, da ie Zustellung [29- | wiassun | 
der Wohlfahrtsunterstüzung an einen Haushaltsangehörigen | 294 | von Zuden .. den m nahmen 12.8. 33 | 
des Unterstüßungsempfängers vorgenommen wird, stelle ich fü werbslos Jugendlich 
enßein, in solchen Musnahmesalen entwedet wee den ür erwerbsioje Zugende. 
obengenannte Dienstblattverfügung bisher zugelassenen .... Gesch.-Z. Lajug. 1. Fernruf: Magistrat 4521. -- 
Sermert (Eigenhändig usw.) anzuwenden oder die Unter- u dD Ee ren Maßnahmen für die erwerbslose 
itügung b ar durch städtische Kassenstellen zahlen zu lassen. Jugeos (Werk- . Unterrichtskursen, Speisungen und 
I. V. jugendpflegerischen Veranstaltungen), welche die Bezirks- 
Dr. Steini Wohlfahrts- und -Jugendämter und zum Teil auch die 
S . x: einiger, . Berufs- und Fachschulen unterhalten, sind jüdische erwerbs5- 
taatsfommissar zur Wahrnehmung der Geschäfte lose Jugendliche in Zukunft nicht mehr zuzulassen. 
des Stadtkämmerers. I.V 
-- =- Plath, 
| ; EEE: Staatskommissar zur Wahrnehmung der Geschäfte 
| 291 | Preis für Küchenabfälle. [ 3. 8. 33 | des Stadtrats für die Wohlfahrtspflege. 
- Gesch.-Z. Ges. IIL. 7. Fernruf: Mag. 4391, App. 95. =- An die Bezirtsämter. 
Nach den amtlichen Notierungen des städtischen Vieh- NIE 
und Schlachthofes beträgt im Monat Juli 1933 der durch- 7 
schnittliche 'Schweinepreis fü ir L. Fürsorge [78331 
1% Bfund Spweinepreis für 1 Bfund 35.75 Rpf., für 4 295 | ür hilfsbedürftige Minderjährige. ===“ 
„Auf Grund der Verfügung vom 28. Februar 1924 =-- = Gesch.-Z. Lajug. 6 D. 10. Fernruf: Magistrat 4521. =- 
Ges. 26 ---, Dienstblatt Teil VII, Nr. 53, Seite 53, beträ I. ; 
der Mindestpreis Fü T, Nr. 53, Seite 53, beträgt In Nr. 41 des Ministerialblattes für die preußische 
1933 nE is für 100 ks Küchenabfälle im'Monat Zul innere Verwaltung ist ein Rundertaß es Ministers des 
| Innern vom 24. Juli 1933 --- Aktenz.: 7 
.. „Juf pas Rundschreiben vom 11. Mai 1933 -- Ges. 26 11a IV -- betr. Pflegekinderschut veröffentlicht worden. . 
<henabfälle“ wird Bezug genommen. Ich bitte, diesen Erlaß bei der Beaufsichtigung von 
I 2z Pflegekindern besonders zu beachten. (Bgl. auch mein 
ShÜrzE Rundschreiben vom 20. April 1933 -- Lajug. 6 D. 10.) 
. * I. V. 
de anfalien Feltrwelielen Menken: Heil:/und: Pflege Plath, 
g 1bis 20: Staatskommissar zur Wahrnehmung der Geschäfte 
des Stadtrats für die Wohlfahrtspflege. 
- 165
	        
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