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Volume 17. Juni 1933

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1933 (Public Domain)

Ausgegeben 
Dienstblatt 17 ns 
Teil II-VIIEL 202 -- 214 
Teil Il: Arbeit u. Gewerbe. -- Teil Ikl: Anschaffung, Bekleidung/Forsten, Güter, Werke-- Teil 1V: Hochbau, Tiefbau, 
Baupolizei, Feuerlöschwesen, Feuersozietät=- TeilV : Siedlung, Wohnung, Berkehr-- Teil VI: Ernährung -- Teil Vir: 
Allgemeine Wohlfahrt, Iugendwohlfahrt, Gesundheitswesen, Leibesübungen -- Teil VIX: Schule, Kunst, Bildung. 
Teil 11. 
m en “-» 75 Weder mit oder ohne Umschalter, oder aus 2 Steckdosen 
[202 ] ;s r Fiene Bestim "dienstlicher 12. 6. 337 und dem zwangsläufigen Weder, sowie außerdem 50% der 
e | 3 jeweilig im Monat aufgekommenen Gesprächsgebühren. Die 
Fernsprechanschlüsse in Privatwohnungen unter 3. bezeichneten Beamten und Angestellten erhalten 
und ihre Unterhaltungsfkosten. feste Zuschüsse. Diese seen sich zusammen aus der bereits 
| erwähnten Grundgebühr und dem Betrage von 2,-- RM 
-- Gesch.-Z. Fern IL. Fernruf: Magistrat 2001. -- Gesprächsgebühren. Eine erhöhte Gesprächsgebühr bis zum 
. . Betrage von 3,50 RM kann den Mag.-Schulräten gezahlt 
In Anlehnung an das Geseß zur Erzielung weiterer werden, wenn sie in Ermangelung eines besonderen Arbeits» 
Ersparnisse in der Stadtgemeindeverwaltung vom 6. April 3immers genötigt sind, den größten Teil der Dienstgeschäfte 
1933 wird für die Vorhaltung von dienstlichen Fernspre<h- in ihren Privatwohnungen zu erledigen, und ihnen zu 
anschlüssen in den Privatwohnungen städtischer Beamter und viecom Zwe> ein dienstlicher Fernsprechanschluß in der 
Angestellter sowie für die Zuschußzahlungen zu den Unter- 9 5pnung ausnahmsweise zur Verfügung gestellt wird. 
haltungskosten solcher Fernsprechanlagen durch die Stadt G amnpfiehlt sich, die monatlich laufenden Gebühren- 
mit Wirkung vom 1. Juli ab foigendes angeo! Ner: rechnungen über die Fernsprechanlagen für die unter 1. und 
Derartige Fernsprechanlagen sind künftig nur zugelassen 2 hezeichneten Personengruppen bei der Gesamtabrechnung 
1. für sämtliche Magistratsmitglieder, mit der Postverwaltung über Fernsprechgebühren durch die 
2. für die Bezirksbürgermeister und deren Stellvertreter Stadt zunächst zu verauslagen und die auf die Inhaber 
"Be aner G ls. entfallenden anteilmäßigen Gesprächsgebühren später zurück- 
3. für städtische Beamte und Angestellte von der Gehalts- „ordern. Die festen Zuschüsse dagegen sind den betr. Teil- 
stufe II B abwärts, sofern sol<e Anlagen aus dienst- 7<hmern zu Anfang eines jeden Monats durch die Stadt- 
lichen Gründen unbedingt notwendig erscheinen. Ent» 1 üptrasse bzw. durch die Bezirkskasse im voraus zu über- 
sprechende Anträge sind von den zuständigen Dezernen- heisen. Hierbei ist zur Vereinfachung des Kassen- und 
ten einzureichen, die ihrerseits eine Beurteilung über Shritiverkehrs nach Möglichkeit von der Erteilung laufen“ 
die dringende Notwendigkeit solcher Fernsprech- 5,“ Aufträge mit jederzeitigem Widerruf Gebrauch zu 
anschlüsse abzugeben haben. Die Entscheidung über machen. Für die Zurücforderung anteilmäßiger Gebühren 
die Herstellung dieser Anlagen treffe ih für die nn zum Zwee eines einheitlichen Verfahrens ein Muster- 
Zentralverwaltung; für die Bezirke sind die Bezirks- c rmular vom Städt. Fernsprechamt abverlangt werden. 
bürgermeister zuständig. . Jedem Teilnehmer steht das Recht zu, Gebühren für Mehr- 
- Von der Vorhaltung dienstlicher Fernsprechanschlüsse gespräche, die nicht durch den Zuschuß abgegolten werden, 
in Privatwohnungen sowie von der Zuschußzahlung für gemäß der Dienstblatt-Verfügung 95 1/1933 von der Ver- 
folthe Anlagen bieiven danoih fünstig auSgeschiofen Bea waltung zurückzufordern. 
und Angestellte mit Einzelge ältern und solche der Gehalts“ ür die Fernsprech-Nebenanschlüsse in den Dienst- 
wien 1 u, IIA. Bei der Gehaltsgruppe 11 A tönnen in woh er MEH u und Angestellten in Kranken- und 
besonderen Fällen Ausnahmen gemacht werden. Von den Heilanstalten, Erziehungsheimen und sonstigen städtischen 
gamen der soeben erwähnten Gehalisgruppen muß 3 Einrichtungen, die mit der auf dem betr. Gelände bestehen- 
Zu unft erwartet werden, daß se m Hinbli> auf ihr er- den Fernsprechzentrale unmittelbar verbunden sind, trägt 
höhtes Einkommen die geringen Ausgaben für einen Privat- die Stadtverwaltung allein die vollen Unterhaltungskosten. 
Fernsprechanschluß, jofern ein solcher aus dienstlichen Hierbei wird jedoch von jedem Inhaber eines Neben- 
Sründen notwendig erscheint, aus eigenen Mitteln be- anschlusses erwartet, daß er diesen zu Privatgesprächen 
streiten. „Bestehende Vergünstigungen für die Angehörigen außerhalb der Anstalt usw. nur in unbedingt notwendigen 
mit erwähnten Gehaltsgrüppen fallen vom 1. Juli ab weg Fällen benutzt. Bei Ärzten, Beamten und Angestellten in 
städti er Maßgabe, daß bei de n Fernsprechanlagen, die auf den Anstalten usw., denen neben ihrem Hauptberufe auch 
häntiice Kosien hergestellt worden jind, nur die Zuschuß- noc< die Ausübung privatärztliher Praxis oder die Be- 
zah ungen von seiten der Stadt eingestellt werden; die An kleidung von Privatämtern gestattet ist, wird vorausgeseßt, 
jagen selbst verbleiben so lange an Ort und Stelle, bis die daß sie für den hierdurch entstehenden Fernsprechverkehr 
Zn aber aus der mit dieser Vergünstigung verbundenen 19 Privatfernsprecher auf eigene Kosten unterhalten. Die 
'ienststellung ausscheiden oder die Entfernung der Fern: Benußung dienstlicher Fernsprechanschlüsse zu diesem Zwe 
jprechanlage wünschen. Begebenenfalls findet die Dienstblatt- ist unzulässig. 
"fügung Rr. 53 1/4933 nwendung: Alle bisher geltenden Bestimmungen über die Ein- 
anschläsien at tung von dienstlichen 0 richtung dienstlicher Fernsprechanschlüsse in Privatwohnun- 
anschtüssen ist darauf zu n, daß möglichst qupt: gen städtischer Beamten und Angestellten sowie diejenigen 
zntüsse zur nächstgelegenen Fernsprechvermittlungsstelle ür > die von der Stadtverwaltung zu leistenden Zuschüsse 
bind eichspost Zergeftellt werden. Nebenanjchtüife in Ber- „] yen Unterhaltungskosten werden hiermit aufgehoben. 
sind ung mit Fernsprechzentralen ftähtischer enststellen Kuvecrcommen hiervon bleiben die bereits erwähnten Dienst- 
che ae maden as et penn, dan gan besondere iim? blattVerfügungen Nr. 53 u. 95 1/1933 sowie Nr. 243 1/1982 
jheinen sed amäßig oder wirtschaftli) vorteihast er gluch die städtischen und überwiegend städtischen Gesell» 
Fernsprechanschl vsern er pier ng bleibt er schaften werden gebeten, bei der Bewilligung von dienst- 
rechtmäßi ni uß auf eigene Ko en bereits ve " eer lichen Fernsprechanschlüssen für ihre Angestellten usw. aus 
der Mpiger nhober diejes Anschlysses Cine Wbernahme Uschaftsunfkost < diesen Anordnungen zu verfahren. 
der Anlage durch die Stad verwaltung findet nicht Gesellschaftsunkosten nach diese g 
jtatt, ebensowenig eine Erstattung der von dem Inhaber Auf Sonderfälle findet diese Anordnung ebenfalls sinn- 
aufgewendeten Herstellungsfosten. ; gemäß Anwendung. 
Zu den U: osten der dienstlichen Fernsprech- 
anschlüsse find von der Stahr allgemein folgende monatliche gez. Ir Sahm. 
süsse zu zahlen: Am die Bezirksämter, zentralen Dienststellen, städtischen 
Grun die unter 1. und 2. aufgeführten Personen die volle YWerke, Betriebe und sonstigen städtischen Gesellschaften. 
Srundgebühr n r einen H auptan! hluß 31 Tr: „derjenigen 
für eine EEE rd tung, bestehend aus besonderen - - 
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