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Volume 24. Dezember 1932

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1932 (Public Domain)

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Sollte in ganz dringenden Fällen eine fernmünd- 
liche Anforderung. notwendig werden, so muß sofort 
hinterher schriftliche Anforderung erfolgen, mit 
dem Hinweis, daß die Anforderung bereits fernmündlich 
geschehen ist. 
Dr. Sahm. 
Teil VI. 
Erstattungen 7.123211 Abwehrmaßnahmen [20.232] 
an die Küchen der freien gegen Zahlungsverweigerungen 
Wohlfahrtspflege. auswärtiger Fürsorgeverbände. 
— Gesch.-Z. Lawohl 4. Fernruf: Magistrat 4521. — — Gesch.-Z. Lawohl. 8. Fernruf: Magistrat 4521. — 
Unter Bezugnahme auf meine Verfügungen vom 
13. Februar 1932 — Dienstblatt Teil VII Nr. 49, 50 — Zu den bereits im Dienstblatt Teil VII/32 Nr. 252, 
bitte ich, an den Verein „Wohlfahrtsspeisung zu Berlin 270, 297, 309, 329 und 348 veröffentlichten Zahlungs- 
e.V.“ für das in den eigenen Küchen im Monat sperren treten neu hinzu: 
November 1932 auf Grund der vorgelegten städtischen 
Eßmarken abgegebene Essen 28,25 Rpf., für das ‚an 1. Bezirksfürsorgeverband Amtshauptmannschaft 
städtische Ausgabestellen in den Bezirken 1—6 ge- Grimma, 
lieferte Essen 25 Rpf. je Literportion zu erstatten. N Se n 
Für die übrigen Küchen der freien Wohlfahrts- 2. Bezirksfürsorgeverband Landkreis Salzwedel, 
pflege, soweit sie zur Annahme der städtischen Eß- 3, Bezirksfürsorgeverband Amt Güstrow 
marken zugelassen sind, beträgt demgemäß der Höchst- — Mecklenburg-Schwerin —. 
erstattungspreis 28,25 Rpf. 
Soweit von den Küchen der freien Wohlfahrtspflege LN, 
Schul mittagsspeisung auf Kosten der Bezirks-Wohl- Sa 
fahrts- und -Jugendämter verabfolgt wird, beträgt der von Drigalski 
Höchsterstattungspreis 25 Rpf. je Literportion, also 
17,5 Rpf. je 7/w Liter Schulmittagsspeisung. An die Bezirksämter. 
Dr. E1 s as. 
An die Bezirksämter. 
Teil VII. 
Abgabe von [20 12.32 2, Werden Teile eines. Grundstücks abgegeben, so 
entbehrlichen Grundstücken —— sind diese br dem Gesamterundstück so ach“ 
. x trennen, daß sie als ein selbständiges Grundstüc! 
der Betriebsgesellschaften an die Grundstücks- (mit eigenem Zugang usw.) angesprochen werden 
verwaltung. können. 
_— Gesch.-Z. Fin. 11,11. Fernruf: Magistrat 2774. — © Die auf dem Grundstücke lastenden Schulden 
sind von den Gesellschaften zu tilgen. Übersteigt 
In letzter Zeit sind bei der Abgabe von Grund- bei der Abgabe des Grundstücks die Schuldenlast 
stücken zwischen der Grundstücksverwaltung des betr. den Verkehrswert, so ist zu prüfen, ob der über- 
Bezirksamtes und der Betriebsgesellschaften mehrfach schießende Teil auch weiterhin von der Gesell- 
Streitigkeiten darüber entstanden, in welchem Zu- schaft zu tilgen und zu verzinsen ist. ; 
stande die Grundstücke zu übergeben sind. Die Frage, wie die bei der Abgabe entstehenden 
In Ergänzung der Dienstblattverfügung 1/242 von Streitigkeiten künftig geschlichtet werden sollen, 
1928 wird dazu folgendes bestimmt: mard cf Zeit noch geprüft. Me Mr 
* Daß die Betriebsgesellschaften die entbehrlichen erzu folgt. Die augenblicklich schwebenden Ver- 
Grundstücke vor der Abgabe völlig instandsetzen, handlungen über die Abgabe einzelner Grund- 
kann nicht gefordert werden. Die Grundstücke stücke müssen aus steuerlichen Gründen bis spä- 
müssen sich aber in einem der normalen Unter- testens 31. Dezember 1932 erledigt sein. Die Be- 
haltungspflicht entsprechenden Zustande befinden. zirksämter werden deshalb gebeten, die Grund- 
Dieser Zustand ist durch ein Gutachten der Hoch- stücke vorbehaltlich der Entscheidung über die 
bauverwaltungen festzustellen. Soweit aus den bestehenden Streitigkeiten sogleich zu über- 
Bauten Maschinen usw. entfernt werden, sind die nehmen, 
Gebäude wieder herzurichten, daß sie anderweit Dr. Sahm; 
benutzt werden können (Mauerdurchbrüche, a a I. 
Löcher in den Fußböden, Decken und Dächern und An ’die zentralen Verwaltungen, die Bezirksämter und 
ähnliches sind zu beseitigen). die städtischen Gesellschaften; 
Druck: -Barek“, Berliner Anschlag: und Reklamewesen Gm. hr MH, Bein SW.I, Gen
	        
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