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Volume 19. September 1931

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1931 (Public Domain)

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2. Der Karteiführer übersendet bei Verzug in einen Auskunft nur im Einverständnis mit der meldenden 
Berliner Bezirk die Karte mit dem Vermerk der Stelle gegeben werden. 
neuen Wohnung an den nunmehr zuständigen Be- 
zirk, sobald diesem die Betreuung obliegt (auch _ 
wenn z. B. Aktenabgabe noch nicht erfolgt ist). 4 Vorstehen de vom Magistrat im Einvernehmen mit 
x en Herren Vorsitzenden der Bezirksämter beschlossene 
VII. Auskunftserteilung, Karteiordnung gebe ich unter Hinweis auf die Rund- 
Der Karteiführer darf mündliche und fernmünd- verfügung vom 8, 9. 1931 — Lawohl. Z. 13 — zur 
liche Auskünfte durch Rückruf nur städtischen Stellen Kenntnis. 
und Organisationen der freien Wohlfahrtspflege, nicht LY. 
Privatpersonen geben. Wutzk 
Soweit die Meldung von einer Einrichtung zur Be- Y. 
kämpfung der Geschlechtskrankeiten erfolgte, darf eine —— 
Teil VIL 
Bekanntmachungen der staatlichen Schulaufsichtsbehörden. 
Beschulung sehschwacher nur sehschwach oder nur schwerhörig erweist, kann 
286 und schwerhöriger Kinder. die Blinden- bzw. Taubstummenschulpflicht im Sinne 
des 81 Abs.5 des Gesetzes von der Schulaufsichts- 
_— Gesch.-Z. Schw. 4.196.31. Fernruf: Mag. 2827. — behörde als ruhend erklärt werden, falls und solange 
Sr . . dieses Kind in etwa bestehenden Sehschwachen- bzw. 
Provinzial-Schulkollegium Bin.-Lichterfelde, 2. 9.31. Schwerhörigenschulen oder -klassen beschult wird.“ 
der Provinz Brandenburg x s 
und von Berlin. _ Dieser Erlaß ist auch in den amtlichen Schul- 
IT 13401/27. 8. 81. blättern zu veröffentlichen. 
An den Herrn Oberbürgermeister Berlin, den 4. August 1931, 
_— Zentrale Schulverwaltung — Der Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. 
in Berlin C2. Im Auftrage: 
Abschrift. gez. Wende, 
Beschulung sehschwacher und schwerhöriger Kinder. An das Provinzialschulkollegium in Berlin-Lichterfelde. 
Der Runderlaß vom 14. Oktober 1930 — U III 2 ——— 
58038 — Zentrbl. S. 334) erhält folgende Fassung: . Abschrift zur gefälligen Kenntnis und mit der Bitte, 
Über die Beschulung der blinden und der taub- ihn im Dienstblatt der Stadt Berlin, Teil VIII, zu ver- 
stummen Kinder nach dem Gesetz vom 7. August 1911 S5ffentlichen. 
(Gesetzsamml. S. 168) ist im Anschluß an die Aus- X 
führungsanweisung vom 21. Dezember 1911 der Rund- gez. KummeroW. 
erlaß vom 24. Juni 1926 — U III 4925/25, M.£.V.IIIE . 
1858 — (Zentrbl. S. 2638) ergangen, der auch weiterhin 
zu beachen bleibt. Im Einverständnis mit dem Herrn Vorstehenden Erlaß gebe ich hiermit bekannt. 
Preußischen Minister für Volkswohlfahrt erhält der LA. 
Erlaß folgenden Zusatz: Dr. Schoenberner. 
„Wenn ein Kind, dessen Schulpflicht nach 8 4 des gen. PT. . 
Gesetzes vom 7. August 1911 festgestellt ist, sich als m 
z ln. ef. SET am ee RE ZT - Rn 7 Ge I -*
	        
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