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Volume 12. November 1930

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1930 (Public Domain)

A 
Dienstblatt OB RoBC Den 
12.11.1930 
Teil N-Vil. 291 
Teil I: Arbeit und Gewerbe. — Teil II: Anschaffung, Bekleidung, Forsten, Güter, Werke. — Teil IV: Hochbau, Tiefbau, 
Baupolizei, Feuerlöschwesen, Feuersozietät. — TeilV: Siedlung, Wohnung, Verkehr. — Teil VI: Ernährung. — Teil VE: 
Allgemeine Wohlfahrt, Jugendwohlfahrt, Gesundheitswesen, Leibesübungen. — Teil VII: Schule, Kunst, Bildung. 
Teil VII. 
291 | Grundsätze 29.10.8301 * Ani seben der federführenden Bezirksjugendämter 
LA für die Unterbringung BEE . Un A m 
i i i i i in Heimen. a) Besichtigung der Heime zwecks Prüfung, ob sie 
hilfsbedürftiger Minderjähriger DS in erzieherischer und gesundheitlicher Hinsicht 
— Gesch.-Z. Lajug. 6 D. 4. Fernruf: E 1 Berolina 0011. — den Ansprüchen genügen, die für die von der 
aller früh Rund Stadt eingewiesenen Minderjährigen zu stellen 
Unter Aufhebung er früher ergangenen Rund- sind. 
schreiben gelten für die‘ Einweisung in Heime der b) Besichtigung der Heime soll nur durch das 
freien Wohlfahrtspflege und in private Heime, sofern federführende Bezirksjugendamt erfolgen. Wenn 
Pflegegeld oder Pflegegeldzuschüsse aus Mitteln der nicht besondere Gründe vorliegen, sollen die 
öffentlichen Fürsorge gezahlt werden, folgende Grund- Heime nur in Abständen von einem Jahr be- 
sätze: sichtigt werden. Die Besichtigung soll sich auch 
ı. Künftig sind nur noch die Heime mit hilfsbedürfti- UEEae EEE ob die Kinder mech det Bam 
gen Minderjährigen zu belegen und an diese Pflege- P SEC OCHTFEN: : 
geld in angegebener Höhe zu zahlen, die in dem c) Erledigung von Beschwerden allgemeiner Art, Be- 
nachstehenden Verzeichnis aufgeführt sind. schwerden im Einzelfall im Einvernehmen mit 
. T En ; . . dem Bezirksjugendamt, das den Minderjährigen 
Vor Einweisung in eines dieser Heime ist stets zu eingewiesen hat. Über Mängel der Heime ist un- 
prüfen, ob ein Platz in einem für den Minderjähri- verzüglich dem Magistrat (Lajug.) Nachricht zu 
gen geeigneten städtischen Heim frei ist. Die geben, der im Einvernehmen mit den beteiligten 
Heime im „Anhang“ sind nur zu belegen, wenn die Bezirksjugendämtern über die Streichung des 
Pinwelsung in ein im oe pt verzeichnis aufgeführtes Heims im Verzeichnis entscheidet. 
eim nicht angängig ist. 
. e f Sn 5. Werden aus besonderen Gründen Kinder verschiede- 
Befindet sich ein Minderjähriger bei Eintritt der ner Gruppen in ein und dasselbe Heim verlegt, so 
öffentlichen Fürsorge bereits in einem anderen ist das für die einzelnen Gruppen festgesetzte 
Heim, in dem ihn der Erziehungsberechtigte oder P: 
ne : N E flegegeld zu zahlen. 
der vorläufig verpflichtete Fürsorgeverband unter- 
gebracht hat, so kann er dort ausnahmsweise be- 5. Bei jeder Anweisung von Pfliegegeldern an Heime 
lassen werden, wenn es im erzieherischen Interesse der freien Wohlfahrtspflege oder private Heime hat 
geboten erscheint und wesentliche Mehrkosten nicht sich die Bescheinigung der Richtigkeit auch darauf 
entstehen zu erstrecken. daß das Heim zugelassen ist. 
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