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Volume 3. März 1928

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1928 (Public Domain)

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44. Wenn im Einzelfalle die durch Schwangerschaft, Oeffentlichkeit im weitgehendsten Maße zugänglich zu 
Entbindung und Wochenbett entstandene Hilfsbedürftigkeit machen durch Aushang des Gesetzestextes in allen Räumen 
durch die bei Ziffer 15 und 29 vorgesehenen Regelleistungen des Wohlfahrts- und -Jugendamtes, der Schwangeren- und 
nicht behoben ist, so soll auch die zeitlich oder der Höhe nach Wöchnerinnenfürsorgestelle und in den Heimen für „Mutter 
jene Leistungen überschreitende Fürsorge von derselben und Kind“. 
Stelle, die die Wochenfürsorge ausübt, durchgeführt werden. 49. Um einen Ueberbli> über die Inanspruchnahme 
45. Falls die Mindestleistungen der Krankenkassen bei der Wochenfürsorge zu gewinnen, ist für jedes Vierteljahr 
der Familienhilfe künftig derart erhöht werden, daß der eine Statistik aufzustellen, die bis zum 15. Januar, 
Gesamtbetrag von einmaligem Beitrag, Wochengeld und 15. Aptii; 15. Juli und 15. Oktober eines jeden Jahres 
Stillgeld die Summe der zu Ziffer 15 vorgesehenen dem Landes-Wohlfahrts- und -Jugendamt, Abt. Jugend- 
Leistungen übersteigt; jo fan das Randen Maik. und wohlfahrt (Landesjugendamt), einzureichen ist. 
„Jugendamt im Einvernehmen mit dem Hauptgesundheits- 50. Einheitliche Vordrucke gibt das Lande3-Wohlfahrts 
amt die Wochenfürsorge entsprechend erhöhen und eine I „15: das EREN 
Bekanntmachung im Dienstblatt erlassen. und Zngendami heraus, Es sind zurzeit folgende Einheits 
46. Die Bezüge, die der Wöchnerin oder deren Ehe- 7 . -.. . 
mann aus Mittein Jer Sfsengihen Sürjorge, Zehriziosen: F: D. 20. Anton auf Wochenfürsorge für Verheiratete, 
versicherung, Erwerbslosenfürsorge oder Krisenfürsorge ge“ 1). 98. Vierteljahresstatistik der Wochenfürsorge, 
währt werden find auf die Leistungen der Wochenfürsorge V.D. 29. Zahlungsauftrag (statt Abtretungserklärung), 
4 V.D. 30. Abgabe der Versicherung der Wöchnerin, 
47. In allen Bezirken sind Stellen für die gesundheit- keiner Kasse anzugehören, 
liche, rehtlihe und wirtschaftlihe Beratung der v.D. 31. Bescheinigung zur Geltendmachung des 
Schwangeren einzurichten. Ne m SIG nsResorgeansprmh5 
Wegen der gesundheitlihen Fürsorge gelten die "Ty 939 Uneschein gung: 
Richtlinien für die Durchführung der Zrsumdheittien V.D. 33. Ahnmeidung des Erstattungsanspruchs bei der 
Sc<wangerenfürsorge in Berlin (Dienstblatt V11/25 Rr. 154). v. D. 34. Feststellung der Versicherungsdauer, 
Die rechtliche Beratung geschieht in der Regel durch V.D. 35. Bewilligung und Berechnung der Wochen- 
die Amtsvormundschaft. In wirtschaftlicher Hinsicht werden fürsorge, 
die Schwangeren und Wöchnerinnen im Jugendamt beraten, V.D. 35a. Zahlungsbogen für die Wochenfürsorge, 
soweit nicht bei Anstaltsaufenthalt die soziale Krankenhaus- YV.D. 36. Ermittlung der Hilfsbedürftigkeit, 
fürsorge zuständig ist. V.D. 37. Einziehung der Wochenfürjorgekosten, 
48. Die Bestiikmungen des Geseizes über die Beschäfti- V. D. 38. Hebammenschein. 
gung vor und nach der Niederkunft vom 16. 7 .27 sind der -- - 
Teil YIN. 
Aenderung [272 28] 25 [50 ] Zusaß zu den Bestimmungen [516 25] 10 25 
. der Richtlinien über die über die Reinigung und 
Einstellung, Beschäftigung und Entlohnung Heizung der Anstalten und Schulgebäude. 
der Sculheizer. (Dienstblatt Teil V111/1924, S. 140.) 
-- Dbl. I 547/24 un. Dbl. VIII 132/24. -- -- Gesch.-Z. Saw. II B/22. Fernruf: Magistrat 807. -- 
is: . ; . Nach den Bestimmungen für die Reinigung der Schulen, 
Gesch.-Z. Tri. 1. Fernruf: Magistrat 40. -- Dbl. VI11/1924, S. 140, ist in Zffer 1 6 d den Schulhaus- 
Die bisher -- seit 1924 =- unveränderten Monats- meistern bei der Reinigung der Bürgersteige ein Pflicht- 
pauschsäte für Abgeltung der Nebenleistungen der Schulheizer Pensum bis zu 400 qm auferlegt. 
(Schulhausmeister) werden unter Berücdsichtigung der seit- Dieses Pflichtpensum fällt bei der Reinigung der Bürger- 
herigen allgemeinen Lohnerhöhung mit Wirkung ab steige von Eis und Schnee künftighin fort. Die Reinigungs- 
1. 10. 1927 wie folgt festgelegt: entschädigung fann nunmehr für den gesamten Bürgersteig 
Ziffer 10 gewährt werden. 
Delgeld auf 2,-- RM je Monat (bisher 1,50 RM). mms, 
3tsfer 13 ED) Richtli 
nien 
2) auf 7,50 RM je Monat für Heizung eines Raumes | 31 [ 4.7. 27 ] 
mit Kohlenofen (bisher 5, - RM) für Schulneubaufen. = 
b) auf 1,75 RM je Monat für Heizung eines R 8.“ Gesch.-Z. Sw. 3/64. Fernruf: Magistrat 807. -- 
mit Gasofen (bisher 1,20 RM). Sämtliche Dienstwohnungen in den Schulen sind in 
Ziffer 48 Zukunft emit Zentralheizung zu versehen. In jeder Wohnung 
einem Raum ein Oijen aufzustellen. 
s) auf 15,-- RM je Mönat für Beheizung einer Turn- IE 
alle it Kohienösen (bis zu 100 qm Bodenfläche) 
isher 10,-- . 
x aut 22-<NM je Monat-ür/Vohelzung-einer Turm 1. 52] Zusaß, zu den Richtlinien 
halle mit Kohlenöfen (über 100 qm Bodenfläche) e Zorgevung von 
bisher 15,-- RM) ef Schulräumen, Dienjtbl. Teil VI111/1925, 
e) auf 4,-- RM je Monat für Biheizung einer Turn- -S. 25, Nr. 9. 
halle mit Gasöfen „(bieher 3.--RM . - -=- Gesch.-Z. Schw. 3/25. Fernruf: Mag. 807. -- 
Wir ersuchen, die Unterschiedsbeträge bei der nächsten A. Allgemeine Bestimmungen. 
Lohnzahlung entsprechend nachzuzahlen. 1. Die Bergebung der Turnhallen der Schulen Berlins 
| in den Vezirken 1--6 erfolgt durch das Stadtamt für Leives-
	        
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