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Volume 15. Dezember 1928

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1928 (Public Domain)

Eur 
b). diejenigen zentralen Kämmereidienststellen, die bisher den Markenzugang in ihrem Portoverwendungsnachweise 
ves „Zriesmarken von, der Hauptverteisungestele de Rien Shesche Li 
en haben, Deren - * Für die Empfangsbescheinigungen und die Lieferscheine 
beziehung Schwierigkeiten bereitet: sind weiterhin die demnächst beim Gesundhe eitsamt und beim 
1. Anstalten des Hauptgesundheitsamtes: Wohlfahrtsamt erhältlichen zweiteiligen, laufend numerier- 
Heil- und Pflegeanstalt Buch ten Bordrude in Blodform zu verwenden. (Linker Ab- 
Hospital Buch ; schnitt; Siefer rener Abjchnitt: Smpfangöbesiätigung) 
: ; , ie Lieferscheine bleiben unausgetrennt im er be- 
Kinderheilanstalt Buih, ziehenden Dienststelle; bei Markenbezug muß also stets der 
Heil- und Pflegeanstalt Wuhlgarten k 
Wittenauer Heilstätten ' ganze BloF der Ausgabestelle vorgelegt werden, die streng 
Heil- und Pflegeanstalt Herzberge, darauf zu achten hat, daß bei der Verwendung der Vor- 
Frauenkrankenhaus Reinie>endorf, dru te fteis die Reihenfolge der laufenden Nummern lücken- 
- lfahrts- d -Iugend- ; 
Knstälten des Landes-Wohlfahrts- und -Iuge pw Auf die Berwalser von Freimarkenbesänden lfu: 
: . . : gssenverwalter) sin e allgemeinen Kassenprüfungs- 
seehiehzungeheim Kindersihuh, Zehlenvor] MMB eRannnne Anwerbung (Bol. „Dea 927 
p : ! r. i aß 2. je Portokassen gelegentlich der 
Landerziehungeheim Struve. Prüfung der in den Verwaltungen vorhandenen Kassen 
Criiehungsgen ans Haen Havel, mitzuprüfen. Bei den Prüfungen ist die Buchführung der 
EIER gS9e | 0.0. 9: Markenausgabestellen über die ausgegebenen Marken mit 
EerRehungeheim Hicinvreren, heranzuziehen 
dinderheim Malchow, * 
tarium, VI. Zum Transport der Postsendungen erhält die 
5). das Pran ae d t okeitsamt Hauptverteilungssteit für jede an den Zentralversand an- 
9) ver eie 6: Deut gehn he EN fung ier geschlossene Dien ijielle 2 verschließbare, Briesveutel, deien 
„Jauf Grund des Reichsgesezes zur Setampl jer einer sich stets bei der jenststelle zur Sammlung der Po 
Beichieihtetrantheiten wwe we „Briese Sußerii befindet. Die Postbeutel jind jen der gleichen Stelle, an der 
nicht als amtliche kenntlich sein dürfen) un ten und das Übrige riftgut für die olung bereit- 
? in Angelegenheiten der Seuchenbekämpfung (weil ehalten werden, niederzulegen. Für die Aufnahme der 
der Polizeipräsident hierfür Dienstmarken über- Koftiendungen der Schulen und der Standesämter führen 
weist). < die Aktenautomobile je einen PBostsammelbeutel mit sich. 
Die unter a und c aufgeführten Stellen bestreiten sämit- VIL Bom Tage der Einführung des zentralen Post- 
liche Portokosten (für Freimarkenankauf) und für Post- yersandes an wird Lie legte ni 1 13 Uhr we 
barauflieferung von Massensendungen) unmittelbar aus Jahrt der Aktenkraftwagen um eine halbe Stunde später 
jelbstä eigenen Mitteln und kaufen daher ihre Freimarken 2150 werden, fo daß die lezte Briefabholung in die Zeit 
elbständig vei der “ . von 13% bis 15 Uhr fällt. Mit dem gleichen Tage li 
Die unter b 1 und 2 genannten Anstalten de>en ihren die in unmittelbarer Nähe des Rathauses unter wiefern 
Markenbedarf =- möglichst nur einmal monatlich = durch Berwaltungen -- Stadthaus, Marstallgebäude, Poststr. 16 
Anforderung beim Hauptgesundheitsamt bzw. Landes-Wohl- und 17, Fischerstr. 39--42, Klosterstr. 65-67, Alexander- 
fährts- und -Iugendamt. Diese beiden Verwaltungen be- straße 46--48, Alexanderplaß 4 und im Bolizeipräsidium -- 
ziehen die hiernach und nach d1 erforderlichen Marken jämtliche zo vorhandenen Freimarkenbestände an die 
jelbständig bei der Post gegen Aushändigung einer Post- Stadthauptkasse mit einem über den Gesamtwert lautenden 
Ihe>überweijung der Stadthauptkasse, soweit die Marken Lieferichein auf den Verrechnungshaushalt „Geschäfts- 
ihnen nicht unmittelbar von der Stadthauptkässe aus deren hedürfnisse“, Einnahmepost 1, gegen Empfangsbescheinigung 
Markenbestand (regelmäßig einmal monatlich) zur Ver- ab und verausgaben die Bestände in ihrem Borto- 
fügung gestellt werden. Das hierbei zu beobachtende Ver- yerwendungsnachweis. 
jahren wird ur 7 nähere Bestimmung der Finanzverwal- Wenn nach der leiten Abholung eilbedürftige Fälle 
ung gerege 1. eintreten, in denen die Postabsendung keinen Aufschub zu- 
IV. Das Rudolf-Birhow-Krankenhaus kann, joweit die läßt, sind die Postsachen der nahe dem Rathaus gelegenen 
nur einmal täglich vorgesehene Befahrung zur Abholung Verwaltungen (s. vorigen Absatz) der Hauptverteilungs- 
der Post nicht genügt, zwecks Selbstabsendung der übrigen stelle durch Boten zu überbringen. 
Bost Freimarten jo Haupigesunöheitzann beziehen (ent- Alle entfernter gelegenen rt en Senraleriand 
prechend der Regelung zu . angeschlossenen Dienststellen keinj<!. Der ulen) dürfen 
Die beiden Anstalten Arbeitshaus und Waisenhaus die am senen der Einführung des Zentralversandes bei 
Rummelsburg, die nicht an den Aktenkraftwagenverkehr ihnen noch vorhandenen Freimarkenbestände aufbrauchen, 
angeschlossen sind, geben die Post täglich ihrem oten für um in den angedeuteten Eilfällen zunächst noch Post selbst- 
die Hauptverteilungsstelle mit, können im Bedarfsfalle aber ständig absenden zu können. Sollte nach Aufbrauch der 
auch Freimarken vom Landes-Wohlfahrts- und -Jugendamt Marken die Abschiung einer Postsendung nach der letzten 
beziehen (entsprechend der Regelung zu DI b2). Appalung oh em gieihen Tage unter tn Umständen 
D R | . . zu , 
„YV. Für die Führung von Portoverwendungsnach Dienststelle verauslagt und am nächsten Tage gegen Ein- 
weisen über die dienstliche Verwendung der im Rahmen reichung eines Forderungsna c<weises, dessen Ri htigkeit der 
dieser Regelung bezogenen Freimarken seitens * der Ber- Dienststellenleiter zu bescheinigen hat, aus der Kasse der 
walter von FSreimarkenbeständen (Portokassenverwalter) Hauptverteilunasftelle bar erstattet werden ; 
gelten nach wie vor die in der Verfügung vom 8. August . 
922 --- Dienstblatt 1/22 Nr. 634 =- zu bschnitt YU der VEL Ist im amtlichen Schriftwechsel der an den 
Richtlinien erlassenen entsprechenden Bestimmungen. In Zentralversand angeschlossenen Dienststellen mit Behörden 
Durchführung und Abänderung hierzu wird folaendes be- gder Personen, soweit sie von Adi n Stellen ie Aus- 
immt: kunftserteilung oder Berichte img usw. aufgefordert 
Die Empfangsbescheinigungen, gegen welche die Frei- werden, die Beilegung von freigemachten tant eifarten 
marfen vom Gesundheitsamt und vom Wobhlfahrtsamt be- und -„umschlägen notwendig, so müssen diese äußerlich den 
zogen werden, müssen die Unterschrift des Dienststellenleiters amtlichen Charakter (Anschrift der empfangenden städtische 
der empfangenden Stelle mit beigedrücktem Dienstsiegel Dienststelle und deren Dienstsiegel erkennen lassen und fin 
tragen. Zugleich mit jeder Empfangsbescheinigung haben dann von den Dienststellen ediglich lic mit dem Berinert ede, 
die beziehenden Anstalten für die Markenausgabestelle des bührenpflichtige Dienstfache“ zu versehen; die Portokojter 
zuständigen Amtes einen Lieferschein über denselben dafür werden von der Kasse der Hauptverteilungsstelle, bei 
rkenwert == nach Sorten getrennt -- auszustellen, auf welcher diese Rüeantiworten künftig durchlaufen, bei Ein- 
welchem der Beamte der Ausgabestelle die Aushändigung gang bar ME Im Schriftverkehr mit „Pri: 
der Marken durch seine Unterschrift zu bescheinigen Ee vaten Ut 985, wprerwähnie nte Verfahren unzulässig; 91 und- 
Mit den Lieferscheinen hat die Marken veziebende Anstalt sätlich n diesen Fällen das für die Rü>antwor! 
Pr
	        
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