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Volume 28. Januar 1928

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1928 (Public Domain)

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Die Wahlvorschläge können eine beliebige Anzahl von Kurorten, insbesondere Sanatorien, Kinderheilstätten usw., 
Bewerbern enthalten. Die Bewerber sind unter fort- in schweren Krankheitsfällen nach vertrauensärztlicher 
laufender Nummer aufzuführen, ihre Amtsbezeichnung und Untersuchung ein Zuschuß vom Hauptvorstand gewährt 
Dienststelle sind deutlich anzugeben. werden, sofern das Heilverfahren zur Wiederherstellung der 
Mit den Wahlvorschlägen sind einzureichen: Gesundheit dringend notwendig ist oder ohne Heilverfahren 
a) die Erklärung der Bewerber, daß sie der Aufnahme ein Fortschreiten der Krankheit und eine dauernde ernstliche 
ihrer Namen in den Wahlvorschlag zustimmen, Ö Gefährdung der Gesundheit in naher Aussicht steht. 
b) die Bescheinigung der Abteilung, daß die Bewerber Die Gewährun . 2... 
: ens, . : M 3 des Zuschusses ist grundsätzlich aus- 
wählbar and in die Wählerliste oder Wahlkartei ein- geschlossen für Erholungsaufenthalt, auch wenn er nach 
Die Wahlvorschläge müssen von wenigstens 20 zur Aus- überstandenen Krankheiten vom Arzte angeraten ist. 
übung des Wahlrechts berechtigten Mitgliedern der Ab- Mit den Zuschüssen werden sämtliche Kosten für Arzt, 
teilung anterjeinnet sein. Ei ieroihner müssen ihren Arzneien u. ä. sowie für Reise und Transport abgegolten. 
Unterschriften die Angabe ihrer Amtsbezeichnung und ihrer . . - . . 
Dienststelle bzw. Wohnung beifügen. Beemigen FEI 2 EE 2B 2 
Jeder Wahlvorschlag ist mit einem Kennwort zu ver- Ges Sfkosten in erle während eines nicht ge- 
jehen. In jedem Wahlvorschlag ist ein Vertrauensmann zu wWiung N <<: g 
R OD . . nehmigten Kuraufenthaltes nur dann übernommen, wenn 
bezeichnen, der zur Abgabe von Erklärungen gegenüber dem es sich nicht um ein Leiden handelt, das die Veranlassun 
Wahlleiter bevollmächtigt ist. Fehlt dieje Angabe, so gilt u diesem Kuraufenthalt gegeben hat g 
der erste Unterzeichner als Vertrauensmann. 3 geg : 
Wird nur ein Wahlvorschlag eingereicht, oder sind auf Der Antrag muß mit den erforderlichen Unterlagen 
allen eingereichten Wahlvorschlägen im ganzen nur vor Antritt des Heilverfahrens gestellt werden. 
50 wählbare Bewerber benannt, so gelten diese als Für diele Anträ ind in jedem Falle bei den Ab- 
Delegierte gewählt. . Für diese Anträge sind in je e bei ? 
Sind weniger Bewerber vorgeschlagen, so gelten diese teilungen erhältliche Vordrucke KV. A. 46) zu verwenden. 
ebenfalls als gewählt; wegen der noc<h fehlenden Delegierten Zwekmäßig, jedoch nicht durchaus erforderlich, ist die 
ist jedoch alsbald eine Neuwahl vorzunehmen. Beibringung eines ausführlichen Gutachtens des be- 
Eine Verbindung von Wahlvorschlägen findet nicht statt. handelnden Arztes. Da in den meisten Fällen gleichzeitig 
Berkin-Schönebory, de 25. Zwar 4098 SR Epe ete vL ER BESEN IEE UN2-2250: 
Der Vorsitzende der Städtischen. Krankonversiherunganftalt Zeugnis beigefügt werden muß, so genügt ür Ie Anstalt 
Re „teal a Sch Siber auch eine beglaubigte Abschrift dieses ärztlichen Zeugnisses. 
3 Et 8. Ich mache noch darauf aufmerksam, daß, falls von dem 
7 Kurbedürftigen die Reise vor der Vornahme der vertrauens- 
Wahlleiter. ärztlichen Untersuchung angetreten wird, auf eine Be- 
Manz willigung des Zuschusses nicht gerechnet werden kann. 
4 .- Ic<h bitte die Herren Dienststellen-Vorsteher und Schul- 
17“ Gewährung [26. 1. 28] leiter, diese Bekanntmachung allen Mitgliedern der Kranken- 
» Von Zuschüssen zu versicherungsanstalt zur Kenntnis zu bringen. 
Heilverfahren in Kurorten. in Der Vorsitzende ' 
- Gesch.-Z. K.V. A. gen. IL Fernruf: Magistrat 348. -- der Städtischen Krankenversicherungsanstalt zu Berlin. 
Nach Artikef 18 der Allgemeinen Versicherungs- 
bedingungen und Tarifstelle A 16 kann zu Heilverfahren in 
 Drut: „Berek“, Berliner Anschlag- und Reklamewesen G. m.b.H; Berlin SW 19, Grünstr 17/20;
	        
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