Path:
Volume 15. Mai 1927

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1927 (Public Domain)

88 
Personen verlangen, mit denen gemäß Dienstblatt 1 347/26 ' abzusehen, sofern über den einwandfreien Gesjundheitszustand 
derartige Verttäge abgesdclossen Sind. Nur nach Aus- des betreffenden Beamten usw. kein Preise besteht. Von 
händigung der Steuerkarte dürfen die steuerfreien Ein- Ehefrauen von Mitgliedern, die ihre Aufnahme beantragen, 
kommensteile und die Familienermäßigungen berücksichtigt ist in jedem Falle ein ärztliches Gutachten einzufordern. 
werden, Sonst Sind gemäß 8 34 Abs. 3 der Durchführungs- Wir weisen noc< darauf hin, daß die Aufnahme von 
Bestimmungen über den Steuerabzug vom Arbeitslohn über 50 Jahre alten Personen mit Rücsicht auf 8 2 Ziff. 1 
volle 10 % des Bruttolohnes als Lohnsteuer einzubehalten. der Satzung nicht möglich ist; jedoch können diejenigen ehe- 
Der Hauswart muß Sich auch eine Steuerkarte aus- maligen Vorortgemeindebeamten, -festangestellten, -lehrer 
stellen lassen, wenn er im Hauptberuf eine selbständige und deren Ehefrauen, die bis zum 1. Oktober 1920 das 
gewerbliche Tätigkeit ausübt. Hat er als Arbeitnehmer die 50- Lebensjahr noc< nicht vollendet hatten, soweit die 
ihm auf Grund der Personenstandsaufnahme ausgefertigte jonstigen Voraussegungen. erfüllt sind, mit Wirkung vom 
Steuerkarte bereits Seinem Hauptarbeitgeber in Verwah- 1. Oktober 1920 ab als freiwillige Mitglieder in die Kasse 
rung gegeben, 50 muß er Sich entsprechend Dienstbl. 1926 aufgenommen werden. Eintrittsgeld und Beiträge sind in 
1369 und VIL 119 Absdin. I vom , Bezirkssteueramt eine der am Tage der Aufnahme geltenden Höhe vom 1. Ok- 
zweite Steuerkarte ausfertigen lassen, auf der besdieinigt tober 1920 ab nachzuzahlen. Die Aufnahmegesuche M 
ist, wieviel vom Hundert der Bruttobezüge freigelassen bis spätestens zum 31. August 1927 an die zuständige Ab- 
werden durfen. teilung einzureichen. Später eingehende Gesuche können 
6 „Baile der, Heuzwertwvertrag “iur mit ier Bhesrau ab- ni ee erh erde ei können auch ehemalige 
Ir ue Si Aasee Men Ene a ee Rk Beamte und Hestangestellte 5 er ekraßonvahn jowie die auf 
gichtigung der Freibeträge berechnet werden. Ist aber der Fe SEE ben Kreisen ung einer neuen Stadt 
Vertrag mit beiden Eheleuten abgeschlossen, +0 unterlieg! und Sestangestellten vom Tage ihres Uobertritie. fhesters 
h Üie Aabeiten nieht aeib a: führt , jedoch vom 1. Oktober 1920 ab, als freiwillige Mitglieder in 
auch wenn er die Arbeiten ni St aus, die Kasse aufgenommen werden. 
- . * Ferner weisen .wir darauf hin, daß die Versezung in 
den einstweiligen Ruhestand einer Aufnahme in die Sterbe- 
. nicht entgegenjteht. 
Letztmalige Uebergangs- [11.5.27 affe zntgegenftch | 
bestimmungen für die Aufnahme von freiwilligen Mitgliedern in die 
Aufnahme in die Städtische Sterbetfasse. Städtische Sterbekasse. 
-- Gesch.-Z. P. B. XII. Fernruf: Magistrat 147 u. 661. -- . Nach 5 2 Ziffer b--e der Satzung der Städtischen 
Auf Anregung aus den Kreisen der städtischen Beamten- Sterbefäse tönen die vesteten Ee ad am 
: ICHE | un 4 a 
wagen 167 Rie Autan is Di Side ir hrfaten er dit  Befohen fate des Sang 
. Ei viMe die Ehefrauen a - 
Sterbelasfe jein un, Zwar fid Monate Mai win mitglieder als freiwillige Mitglieder der Sterbekasse bei- 
Wfoche sind ' bis spätestens 31. August 1927 bei der zu- haben. CHIM FIENE R 90 04 5 0 it eg) 
ständigen Abteilung einzureichen; später eingehende Gesuche bei ihrer Unstellung bzw. Berpeirgtnng I dae din 
Es kommen folgende Bestimmungen in Frage, die hier ihrem späteren E init „gemäß 5 6 der Saßung das Ein- 
auszugsweise mit den erforderlichen Aenderungen wieder- trittsgeld. und die Beiträge seit jenem Zeitpunkte nah den 
MEI. Werden: % zur Zeit der Aufnahme geltenden Sätzen nachzuzahlen. 
geg “ ; Die nach vorstehendem Absatze Aufnahmeberechtigten 
Aufnahme von früheren Borortgemeindebeamten -- mit Ausnahme der vor der Bildung der neuen Stadt- 
in die Städtische Sterbekasse. gemeinde Berlin bei einer früheren Vorortgemeinde bereits 
Nach 8 28 der Saßzung der Städtischen Sterbekasse ist angesiellien oder besehästigten Beamten, Lehrer. oder Fest. 
der Hauptvorstand ermächtigt, auch die bereits vor dem uft 4927 ihre Aufnahme beantragen haben die Bei 
Erlasse des Änstellungsortsgeseßes angestellten Beamten, träge erst vom 1. Oktober 1923 ab nachz ahlen, und zwar 
JFestangestellten, Lehrer und deren Ehefrauen der ehe- mit 4. - M. monatlich; dazu tritt ein zahlen un von 
maligen Borotigemeinden zn die Rosse geusätnehmen und 15 M . ; ' 
die hierfür erforderlichen Bedingungen festzusetzen. ' 2 Sa 2 . 
Da der seinerzeit von dem Hauptvorstande für die Ein- ne EDIT fnahms ist-ein Irätliches Zeugs Zerüber zu 
reichung von Aufnahmegesuchen festgesezte Termin nicht [findet und namentlich nicht an <ronischen Uebeln leidet, 
rechtzeitig allen Beamten usw. bekanntgemacht worden ist, dis ein baldiges Ableben befürchten lassen. ' 
hat der Hauptvorstand beschlossen, die Frist für die Ein- Dl 
reichung dieser Gesuche bis zum 31. August 1927 zu ver- Der Vorstand der Städtischen Sterbekasse. 
längern. Nach dem 31. August 1927 eingehende Aufnahme- 
gesuche können nicht mehr -berüfichtigt werden. oi 
Als Stichtag für die Aufnahme hat der 1. Oktober 1923 . 
zu gelten. Von diesem Tage ab sind auch die Beiträge "756 ] Rachtrag zum Dienstblatt 
nachzuzahlen, und zwar gemäß 8 6 der Saßzung in der ZUL === : Teil VIII Nr. 47. nn 
Zeit der Aufnahme geltenden Höhe. Der Beitrag beträgt : f- Magistrat '81 
monatlich 1 Goldmark. Als Eintrittsgeld wird ein Jahres- = Gesch.-Z. Schw. 4. 113. 27. Fernruf: agist at 811. -- 
beitrag erhoben, d. [. 12 Goldmark. Das Sterbegeld beträgt "Die Staatliche Haupistelle für den naturwissenshust 
zurzeit 600,-- Goldmark. sichen Unterricht befindet sich in Wesermünde, Fischerei- 
: Von Jedem zie Aufnahme nachsuhenden Beamten iw hafen (Fernruf: Bremerhaven 1814). | 
ist ein privatärztliches Attest über seinen Gesjundheiszustan . ... nn fwmofon: 
auf Kösten des Beamten einzufordern. Es bestehen jedoch Deputation für Schulwesen. 
keine Bedenken, von der Einforderung dieses achtens = == 
Städtische Druckerei Neukölln:
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.