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Volume 31. Dezember 1927

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1927 (Public Domain)

223 - 
IIB --, die Schüler und Schülerinnen in regelmäßigen 
Zeitabschnitten und vornehmlich dann, wenn Anschläge auf 
Eisenbahnzüge oder sonstige strafbaren Handlungen be- 
fannt werden, nachdrülich über die Folgen zu belehren. 
gez. Hüttebräuker. 
[122] Ausbildung für den Orga- 
=== WÜlLEN: UND Kantordienst. 
-=- Gesc<h.-Z. Shaw. 2 A/60 b. Fernruf: Magistrat 806. =- 
Der Preußische Minister Berlin W8, den 9. Nov. 1927. 
für Wissenschaft, Kunst und 
Volksbildung. 
V IIC Nr. 2360 U 11. 
In den auf meinen Erlaß vom 2. Oktober 1926 -- 
UV II C 1088 -- erstatteten Berichten sprechen sich die 
meisten Regierungen dafür aus, daß auc< nac< Aufhebung 
der Seminare Schulamtsbewerbern und Lehrern Gelegen- 
heit gegeben werden möchte, sich nachträglich die Befähigung 
für den Organisten- und Kantordienst zu erwerben. Ich 
trage Bedenken, zurzeit eine grundsätzliche Aenderung der 
Bestimmungen, die früher gegolten, vorzunehmen und be- 
stine daher, daß der Erlaß vom 26. März 1914 -- 
IHN C 2501/13 -- (Zentralblatt S. 381 ff.) bis auf 
weiteres in Kraft bleibt unter folgenden mit Rücksicht auf 
die Aufhebung der Seminare und die Einrichtung von 
Bädagogischen Akademien gebotenen Aenderungen: 
1 Die Prüfung wird, abgesehen von der unter 2 an- 
gegebenen Möglichkeit, abgehalten durch einen von der 
Regierung zu bestimmenden Musikfachmann in An- 
wesenheit eines Regierungs- und Schulrats am Siß 
der Regierung. Der Musikfachmann ist nach dem Be- 
kenntnis des Bewerbers auszuwählen. Die Meldung 
ist an die zuständige Regierung einzureichen, die das 
Weitere für die Prüfung festzusezen hat. 
In denjenigen Provinzen, in denen Pädagogische 
Akademien bestehen, kann die Prüfung an der 
Pädagogischen Akademie erfolgen, sofern an ihr dem 
Bekenntnis des Prüflings angehörende Musikdozenten 
angestellt sind. In diesem Falle wird die Prüfung 
abgehalten durch) einen von dem Direktor der Akademie 
zu bestimmenden Musikdozenten in Anwesenheit des 
fademiedirektors oder seines Vertreters. Die 
Meldung ist auf dem Dienstwege (Schulrat, Regierung) 
an den Direktor der Akademie einzureichen. 
Für das Zeugnis ist das im Erlaß vom 26. März 1914 
mitgeteilte Muster sinngemäß zu verwenden. 
Als Prüfungsgebühr sind 15 RM zu erheben, die den 
Prüfenden zufallen (vgl. Erlaß vom 16. April 1920 -- 
Ü C Nr. 545 = 
(Unterschrift.) 
An 1. die Regierungen und das Provinzial-Schulkollegium 
in Berlin-Lichterfelde usw. 5 
Dru Bere“! Berne Anschlags und Retlamewösen Gm b.45 Berlin SW 19, Srünftr. 17/23
	        
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