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Volume 1. Januar 1927

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1927 (Public Domain)

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Teil VIE. 
Gebühren in den städtischen [731235] | 2 1jBeaufsichtigung d. Schulfinders5777 26 
[3] Büchereien. L2 beim Besuch von Museen. 
-- Gesch.-Z. Kunst. Fernruf: Magistrat 426. -- -- Gesch.-Z. Schw. I1. A. 77/26. Fernruf: Magistrat 806. -- 
1. Es gelten zurzeit folgende Gebührensäße: 4 Der Preuß. Miniser id Berlin W. 8, 25. Nov. 1926. 
a) für 1 Leihkarte: für Kusseischaft, Kunst u 
in der Stadtbibliothek und in den Stadt- YI Nr. 12.616, UIV, UI A 
büchereien der Bezirke . . .. jährlich 4,-- RM., : L ! * 
in den Volksbüchereien . . . - jährlih 1,--RM. Abschrift. 
Es sind Jahres-, ' Halbjahres-, und Vierteljahres- . ; 
karten auszustellen. (Wegen Gebührenfreiheit für Un- ME eieenidien Berlin C. 2, den 30. Okt. 1926. 
vemittelte vgl. Dienstblatt Teil VIT Nr. 116/26.) I. Nr. 1. 1201/26 : 
für Benußung des Lesesaales der Stadt- M K28e ) 
bibliothet .. ..  .  EEEE80:05 RM.. Die Museen werden erfreulicherweise in steigendem Maße 
jedoch berechtigen Leihkarten der Stadt- von den Schulen Groß-Berlins besucht. 
bibliothek zur kostenlosen Benutzung Leider lassen die sie begleitenden Lehrer es häufig an 
des Lesesaales. der nötigen Aufsicht über die Schulkinder fehlen. Die Schul- 
In den Jugendausleihbüchereien und finder entfernen sich von der Führung, vollführen großen 
Kinderlesehallen wird eine Gebühr Lärm, werfen ihr Stullenpapier in den Museumsräumen 
nicht erhoben. . ; fort und treiben allerhand Unfug. 
> für Leihzettel in der Stadtbibliothek und Ich bitte gehorsamst, durch eine Anweisung an die Schul- 
in den Stadtbüchereien . . . 10 Stü> 0,05 RM., behörden Groß-Berlins den Lehrern eine strengere Beauf- 
für Leihzettel in den Volksbüchereien sichtigung ihrer Schulklassen beim Besuche der Museen zur 
10 Stü&> 0,02 RM. Pflicht machen zu wollen. 
1) Versäumnisgebühren (allgemein) pro Band und Tag 
00 RM., „ohne Riükficht auf die etwa erfolgte gez. Falke. 
nung, bis zur Höchstgrenze von 3,-- . Für An de Minister fü i 2 
Abholung, des Buches durch Boten 1,-- RM. In den nden Heren 2 inister für Wissenschaft, Kunst und Volks 
nicht täglich geöffneten Büchereien ist die Mahngebühr : Im 
nur pro Deffnungstag zu berechnen. 
1 Für Duplifatkarten (abgesehen von Vierteljahreskarten in Die mit der Führung von Schülern und Schülerinnen 
den Volksbüchereien) bitten wir in Zukunft zur Ver- durc< die Museen beauftragten Lehrkräfte werden ersucht, 
meidung von Härten eine Gebühr von 50 Pfg. zu dafür zu sorgen, daß für die Zukunft zu derartigen Klagen 
erheben. kein Anlaß besteht. 
Un die Stadtbibliothek und die Bezirksämier. An die Leiter und Leiterinnen sämtlicher städt. Schulen.
	        
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