Path:
Volume 5. Juni 1926

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1926 (Public Domain)

zu den Grundsäßen für die Annahme, Beschäftigung und 
endgältige u von Hilfslehrkräften im Berliner Ge- 
mei uldienst v. 13, März 1922, Dienstbl. Teil VII], 115. 
Anrechnung von Privatschuldienstzeit auf das Bergütungs- 
dienstalter der Hilfslehrkräfte. 
-- Gesch.-Z. Schw. IIB. 71. Fernruf: Magistrat 807. = 
1. Durch Verfügung vom 2. April 1924 == Dienstblatt 
Teil VIII Nr. 55 Seite 95 -- ist bestimmt worden, daß die 
von den Hilfslehrkräften für die Anrechnung von Privat- 
schuldienstzeit auf das Vergütungsdienstalter eingezahlten Be- 
träge bei der Stadthauptkasse verbleiben. Diese Verfügung 
wird aufgehoben. Dafür treten vom 1. Mai 1926 an 
wieder die in den Grundsäen für die Annahme und Be- 
schäftigung von Hilfslehrkräften (Dienstbl. VI11/1922 S. 156) 
gegebenen Bestimmungen in Kraft. 
2. Den Hilfslehrkräften, welche vor der Stabilisierung der 
Währung Einzahlungen zwecks Anrechnung von Privat- 
schuldienstzeit in Papiermark geleistet haben, wird der Betrag 
mit 25 v. H. des dem Einzahlungstage entsprechenden Gold- 
markbetrages aufgewertet. Bei der Anstellung kann dieser 
Betrag an die Landesschulkasse gezahlt werden, wenn die Ein- 
zahlung vor dem 1. April 1924 erfolgte. 
3. Einzahlungen, die in der Zeit vom 1. April 1924 
bis zum 1. Mai 1926 geleistet worden sind, verbleiben end- 
gültig in der städtischen Kasse. 
4. Die Berechnung des aufzuwertenden Betrages bitten 
wir sofort vorzunehmen und aktenmäßig zu machen. Die 
betreffenden Hilfslehrkräfte sind von der Aufwertung zu be- 
nachrichtigen. 
5. Zur Behebung von Zweifeln weisen wir noch einmal 
darauf hin, daß nichtangestellte Lehrkräfte (Vertreter, Ver- 
treterinnen) Einzahlungen zur Anrechnung von Privatschul- 
dienstzeit nur an die ftädtisc<en Kassen leisten können, die 
Einzahlungen der einstweilig oder endgültig angestellten Lehr- 
kräfte aber an die Landesschulkasse (bzw. Landesmittelschul- 
kasse) zu richten sind. 
.. 39 ==
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.