Path:
Volume 3. April 1926

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1926 (Public Domain)

87 = 
Bei Jugendlichen, die keine oder nur geringe Vergütung unterliegen, bleiben vom Besuch der Berufsschule befreit 
-. Taschengeld -- beziehen, ist der durchschnittliche Lohnsa en ä : 
r Aihaltrige Jugendliche des betreffenden fiche Loh saß soweit sie vor dem 31. März 1911 geboren sind. 
Bestrafung zugrunde zu legen. 8 20 
Sachbezüge -- freie Wohnung, freie Beköstigung -- sind . 
mit dem von dem zuständigen Finanzamt hierfür festgesetzten Sonderbestimmungen. 
Betrag anzurechnen. Die Bestimmungen des 8 19 finden keine Anwendung 
8 16. auf die im Gärtnereibetriebe beschäftigten Zersonen, Diese 
Leichtere Zuwiderhandlungen des Schulpflichtigen gegen werden mit dem ge rositreien ves Drisnesehte Anti jm: 
die Vorschriften des 8 14 dieser Sazung werden durch Schul- Di (e angendti l 1 ; 
strafen geahndet. Solche find: 1a Geigen Jugendligen Personen 
1. Verweise durch die Lehrer, den Leiter, das Lehrer- trieben tätig sind, werden vorläufig vom Besuch der Berufs- 
kollegium oder den Schulvorstand, gegebenenfalls unter schule befreit, sofern sie nicht bereits eingeschult sind. Der 
mündlicher oder schriftlicher Mitteilung an die Eltern, Zeitpunkt und der Umfang der Einschulung wird durch Ge- 
geseßlichen Vertreter, Erzieher oder Arbeitgeber. meindebeschluß festgelegt. 
- Nachsizen während der arbeitsfreien Zeit. 
Schulhaft bis zu 6 Stunden während der schul- und 8 21. 
arbeitsfreien Zei Freiwillige Schüler zonen mit der Die in dem Gesetz vorgesehenen, später noch zu erlassen 
| t ; 3 
rweisung'von der Schule bestraft. werden. den Bestimmungen bedürfen der Genehmigung der Schul: 
8 17. aufsichtsbehörde. 
Ersatzpflicht. . . 
Mutwillige Beschädigungen der Schulräume oder anderer Berlin, den .22.-April 1025, 
Teile des Schusqrundstütts sowie der Schulgeräte und Lehr- Magistrat. 
mittel werden bestraft. Außerdem können die Schuldigen Böß 
oder geseßlichen Vertreter zum vollen Wertersaß der Sachen " 
herangezogen werden. an 
8 18. He Bursiehendes, Drtsgeseh, 2% 5 Genthmigung 33: 
Inkrafttreten des Ortsgeseßes. Herrn Oberpräsidenten unter dem 9. Mörz Wed == 1. 
Dieses Ortsgeseß tritt mit dem vom Magistrat zu be- 7 gesunden hab, wird gemiß 8 18 dieses Gesees mit dem 
stimmenden Termin in Kraft. Mit diesem Zeitpunkte werden * 4 . gese3!. . . 
alle die Bflichtfortbildungsschule =- jezt Berufsschule =- be- Das Datum des 31. März 1911 im 8 19 gilt für das 
treffenden, in der jetzigen Stadtgemeinde . Berlin gültigen Jahr 1925 und ändert sich sinngemäß für 1926 in den 
Ortsgeseze außer Kraft geseßt, die auf Grund des 8 120 31. März 1912. 
der Gewerbeordnung und der Verordnung über die Er- Berlin, den 30. März 1926 
weiterung der Fortbildungsschulpflicht für die Zeit der wirt- ' <Zarz 00: 
ichaftlichen Demobilmachung vom 28. März 1919 erlassen Magistrat. 
worden Find. Böß. 
8 19. 
Diejenigen jugendlichen Personen, welche nach dem 
früher gültigen Ortsgeseß noc< nicht der Berufsschulpflicht 
nee , m TÜ Neuköll
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.