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Volume 25. September 1926

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1926 (Public Domain)

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„Durch die Bezirksämter gehen bei uns noc< immer Zentralverwaltung gehörte, den Bezirksämtern übertragen 
Anträge von Vereinen und Verbänden ehemaliger Regi- worden. Dagegen übernimmt die Zentralverwaltung das 
menter auf Genehmigung zur Errichtung von Denkmälern bisher dem Bezirksamt Mitte unterstellte Ermelerhaus, 
für die im Kriege Gefallenen ein. In den meisten Fällen Breite Straße 11, das zu einem städtischen Kunstgewerbe- 
sind von den Bezirksämtern bereits mit - den betr. Denk- museum ausgebaut werden soll. 
malsausschüssen weitgehende Verhandlungen gepflogen Die Uebergabe der Volksbüchereien und Lesehallen in 
oder sogar Verpflichtungen eingegangen worden, durch den Bezirken 1--6 an die zuständigen Bezirksämter hat mit 
welche der Magistrat und die zentrale Deputation für Wirkung vom 1. November 1926 ab zu erfolgen. Die in 
Kunst- und Bildungswesen in ihren freien Entschließungen Frage kommenden zentralen Dienststellen und die Bezirks» 
wesentlich behindert werden. ämter 1--6 werden ersucht, das Weitere hiernach zu ver- 
Wir ersuchen daher, in Zukunft Anträge betr. anlassen. 
Aufstellung von Denkmälern an den Magistrat =- Depu- Die Verwaltung des Ermelerhauses wird mit Wirkung 
tation für Kunst- und Bildungswesen -- schon zu richten, vom 1. Oktober 1926 ab von uns übernommen werden. 
bevor irgendwelche Verpflichtungen eingegangen sind.“ 
Vielfach ist die Meinung verbreitet, daß unsere Ge- == 
nehmigung nur erforderlich sei, wenn für den Ankauf oder 
die Aufstellung eines Kunstwerks städtische Mittel auf- 11 Gefährdung der Elektrizi- [149.26 
juwenden sind. Miese Aufsossung F ares Die erwähnten |anememenemmmmaemeen fätsversorgung 
Bestimmungen gelten vielmehr echthin, auch wenn die 
Kosten von privater Seite aufgebracht werden. durch Papierdrachen. 
Wir ersuchen auf das dringendste, diese Anordnungen in =- Gesch.-Z. Schw. IL A. 81/26. Fernruf: Magistrat 806. =- 
Zukunft genau zu beachten. . N . M n 
Die Berliner Städtische Elektrizitätswerke Aktiengesell 
- schaft hat in den letzten Wochen wiederholt feststellen müssen, 
daß in den Hochspannungsleitungen im Norden der Stadt 
509 7 Drachen und Bindjäden in der Leitung hängen geiiehen sind, 
- m schwerere Betriebsstörungen zu verhüten, mu ten die 
[90 | Kunft und Bildungswesen. Drachenreste wiederholt aus den Fernleitungen entfernt 
-- Gesch.-Z. Kunst. Fernruf: Magistrat 426. =- werden. Ganz abgesehen davon, daß hierdurch hohe Unkosten 
erwachsen, können diese Drachen in besonderen Fällen sogar 
Die städtischen Körperschaften haben folgende Aenderung auch eine Lebensgefahr für die betreffenden Schulkinder 
der Satzung für das Kunst- und Bildungswesen der Stadt bilden. Andererseits aber können dadurch auch schwere Be- 
Berlin ==“ Dienstblatt Teil 1 Nr. 411 und Teil VII triebsunterbrechungen verursacht werden, die sehr störend 
Nr. 109/1925 =- beschlossen: auf die gesamte Versorgung der Stadt Berlin einwirken 
2 Abs. 1 erhä de Fassung: önnten. 
5 2 Abf.L-erhält folgende Jossung '" Wir ersuchen daher, die Schuljugend dringend davor zu 
(Aufgaben der Zentralverwaltung.) warnen, in der Nähe von Hochspannungsleitungen Drachen 
€ „Verwaltung des Märtisihen Museums des steigen zu lassen. 
rmelerhauses sowie der Sta ibliothek, der Magistrats- . . .“.. an . 
bibliothek und j es Stadtarchivs.“ An die Leiter und Leiterinnen sämtlicher städt. Schulen. 
Hiernach ist die Verwaltung der Volksbüchereien und Lese- 2 
hallen in den Bezirken 1--6, die bisher zu den Aufgaben der
	        
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