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Volume 26. September 1925

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1925 (Public Domain)

Teil VI. 
einer &ranken- Fen ern Die Herren Bürovorsteher und Schulleiter haben dafür 
| 99 | Einrlintung ei Beamien 24. 9. 25 Sorge zu tragen, dab ie Zahlung dieses, Zuschusses aw die 
. obengenannten Berechtigten nur na orlegung eines Nach- 
une Festangestellten der Stadt Berlin. weises erfolgt, daß die Mitgliedschaft bereits am 8. Juli 1925 
= E . ; istrat 611. = ei einer anderen Krankenkasse bestanden hat und die je- 
Di wi SE Bei Feral: Kage haften errich weils fälligen Beiträge gezahlt sind. 
ie dur r stä - : . . 
tete Krankenkasse für Beamte und Festangestellte der Stadt ud venten umd Festangesiellen, die, Surgeit no einer 
Berlin tritt am 1. Oktober d. I. in Kraft. Mitgliedschaft der Beamtenkrankenkasse zu erwerben, 
Ein an die Beamten und Festangestellten der Stadt empfehle ich, schon jezt ihre Beitrittserklärung für den 
gerichtetes Rundschreiben, das zum Eintritt in die Kranken- Termin, zu welchem sie überzutreten wünschen, an die 
kasse auffordert, ist den zentralen Dienststellen und den Be- Zontralabteilung bzw. die Bezirksabteilungen zu richten. 
zirksämtern zur Verteilung zugegangen. Diese Beamten würden so den Vorteil des Fortfalls des 
Die Beiträge zu dieser Krankenkasse betragen gegen- Eintrittsgeldes, wie die bei der Gründung der Krankenkasse 
wärtig monatlich beitretenden Mitglieder, genießen. 
4,50 M. für das Mitglied, Die Geschäftsräume der Krankenkasse für Beamte und 
4,50 M. für die Ehefrau und Festangestellte der Stadt Berlin befinden sich zurzeit im 
1,50 M. für alle Kinder zusammen. Rathaus, Zimmer 98, und werden Anfang Oktober d. I. 
Yon diesen Kassenbeiträgen übernimmt nach einem Be- nach dem Erdgeschoß des Rathauses, Zimmer 23, verlegt. 
schlusse des Magistrats die Stadt zurzeit ein Drittel. Der Magistratskommissar für die Errichtung 
Das Verfahren wegen Einbehaltung der Beiträge vom einer Krankenkasse für Beamte und Festangestellte 
Gehalt und Abrechnung durch die Gehaltszahlungslisten der Stadt Berlin. 
regelt die Verfügung des Magistrats vom 10. September 1925 
-- Dienstblatt 1/1925 Nr. 366 --=-. Für die Abrechnung der == 
Dienststellen mit der Krankenkasse ergeht besondere An- 
weisung. 
Durch Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom Verfahren veirefsens die 22. 9. 25 
2. Juli 1925 sollen die bereits versicherten städtischen Beamten nbehaitung un 
und Festangestellten, die nicht Mitglieder der Beamten- Abführung der Beiträge für die Kranten- 
trankenkasse werden, die Beträge erstattet erhalten, die- sie kasse für Beamte und Festangestellte der 
an andere Krankenkassen leisten, und zwar in derselben Höhe, sfadi Berlin. 
wie die Mitglieder der Krankenkasse für Beamte und Fest- 
angestellte, Der i Magistrat hat diesem Beschluß 'am -- Gesch.-Z. Betfak. JFernruf: Magistrat 611. -- 
8. Juli 1925 zugestimmt. . 1. Die -Gehaltsbere<hnungsstellen legen auf Grund der 
0"; Dieser Zuschuß an Beamte und Festangestellte, die + 14 eingegangenen Aufnahmebestätigungen ein Verzeichnis 
Mitglieder einer anderen Krankenkasse sind, beträgt auf der Kranfenkassenmitglieder (Vordruk 3) an, in Has sie 
Grund des Magistratsbeschlusses ebenfalls ein Drittel der an Namen, Amtsbezeichnung und Mitgliedsnummer der 'Mit- 
die Beamtenkrankenkasse zu zahlenden Beiträge und ist glieder "mit Der Zahl ihrer mitversicherten Angehörigen ein- 
monatlich nachträglich zu leisten. ven tragen. Bei jedem einzelnen Mitgliede ist die Dienststelle 
Anspruch auf Zahlung des städtischen Zuschusses haben resp. Schule-=- am besten mittels Stempels =“ anzugeben 
nur diejenigen Beamten und Festangestellten, die :am 74 das Verzeichnis später in Streifen zerschnitten wird. 
4 Juli 1925, dem Tage des Magistratsbeschlusses, bereits 51 die Eintragung der richtigen Ee ner 8 
der betreffenden Krankenkasse angehört haben, soweit sie deutliches Ger Namen ==“ am besten in Maschinen- 
und ihre Angehörigen in die städtische Beamtenkrankenkasse schrift ==“ ist zu achten. Um das Verzeichnis für die spätere 
aufgenommen werden können. är B » Verwendung in' der Krankenkasse sauber zu erhalten, wird es 
- Nach 8 2 der Saßung der Krankenkasse für Beamte und 1 „iner Schußzhülle aufzubewahren sein. In das Verzeichnis 
Festangestellte der Stadt Berlin sind aufnahmeberechtigt: yerden die in den einzelnen Monaten Zn das Derzeihni 
1. als Mitglieder träge und = eine Zeile tiefer =- in rof die etwa fälligen 
2) vie vt der Zadi Berlin beschäftigten Beamten und Eintrittsgelder eingetragen. 
estangestellten, Die Beiträge betragen zurzeit monatlich 
vb) die besoldeten Mitglieder des Magistrats und der 2.50 M. 09er Zidelied. : 
Bezirksämter, u 4,50 M. für die Ehefrau und 
.) die Lehrer gs Sehrerinnen an den städtischen 1,50 M. für alle Kinder zusammen. 
höheren Lehranstalten, x a“ rounor Zu- und Abgänge 
d) die Ehefrauen der unter a--t aufgeführten Per- tau 235 Verzeichnis weist ferner die Fn + der de 
sonen, sofern die Ehemänner wegen UVeberschreitung 11.6 (3. B. vs reit am mh... oder u it de : 
der Altersgrenze oder wegen Krankheit nicht Mit- stand getreten um 1 iman bei .-. Ruhe: 
glieder der Kasse werden können, : Herkunft (3. B In Ich (am. 77m v „Zugöägen die 
e) Witwen von Aufnahmeberechtigten im Sinne der aufgenommen ZZ M Srälte " Bemerkungen“ ee 
Ziffern a--6; merken. men is » ift ofert Sfustelles und jeden 
2 als Mitversicherte Monat abzuschließen --- -vom Rechnungsbeamten nach 
a) die Ehefrauen der unter 1a=-€ aufgeführten Per» den „Rethnungsvorschriften zu bescheinigen -=-, wobei die 
sonen, . - Eintrittsgelder s in rof aufgerechnet werden müssen. 
b) die Kinder der unter 1a-=-2 aufgeführten Personen, Mit jeder Zahlungsliste, in der Krankenkassenveit träge ver- 
jotern für fie nach den Bestimmungen der Be- rechnet werden, reichen die anweisenden Stellen eine von 
oldungsordnung Kinderbeihitsen gejahit werden. ihnen vorzuschreibende Bescheinigung (Vordrurt 42). 3 Zu 
Vorausseung für die Mitversicherung der von ihnen zu. unterschreibender Lieferschein (Vordrus 29) 
unter 2 Se eiüprten Rersonen ist, daß der Haus- jr ns „Zrantenkasse angehängt der St Dthaupt- ' resp, 
haltungsvorstand bzw. die Ehefrauen nach 14 der B irkskasse ein. Diese vollzieht die Bescheinigung und gi9 
Kasse als Mitglieder angehören. fie der anweisenden Stelle zurück, die fie bei dem Ver- 
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