Path:
Volume 15. August 1925

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1925 (Public Domain)

159 
N 17 
Ww. 4a. 
Die Ueberlassung des Anschlusses oder die Uebertragung Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Abkommen 
von Vertragsrechten an Dritte kann nur im Einverständnis ist Berlin-Mitte. 
mit der B. EC. Z. vorgenommen werden. am 
11. Gebührensätze für den Anschluß von Privatuhren 
Die Jahresgebühr ist in Vierteljahresteilen im voraus zu an die elektrische Zentraluhranlage der Berliner 
eiiriien. Die erte Rite ist ie Auftragveiteitung fig Einheitszeit G. m. b. H. (B- E. Z.)- 
und gilt für die ersten rei vollen Kalendermonate na : . . ; . 
betriebsfähiger Uebergabe der Uhrenanlage. Diese drei .; A. Die Jahresgebühr für Uhren in normalem Gehäuse 
Salendermonate beginnen mit dem Monatsersten, der auf mit einer Zifferblattgröße bis zu 30 cm Durchmesser beträgt: 
die Uebergabe unmittelbar folgt. 1. für das erste angeschlossene Zifferblatt . . 60,-- RM., 
2. für jedes weitere angeschlossene Zifferblatt 30,--“- RM. 
12. ii . . . 
Zahlungsverzug begründet die Fälligkeit der bis zur B. Als Einrichtungsgebühren sind zu entrichten: 
Wirksamkeit der ersten vertraglich zulässigen Kündigung zu 1. für Leitungen in Innenräumen je lfd. m 
ahlenden Jahresgebühren und berechtigt die B. CE. Z., die Doppelader in Bleikabel fertig verlegt . - 2,-- RM.. 
Anlogen ohne Kündigung zu sperren. Die dadurch verursachten 2. desgl. in Rohr verlegt 5-5 - 2,50 RM. 
Kosten und die Gebühren, für die etwaige Wiederherstellung augtihiehli Maurer-, Maler- oder sonstige Neben- 
ö lußteil . - 
des Anschlusses trägt der Anschlußtei Rehmer 3. Die Kosten für den Anschluß von Uhrenneß bis zur 
13. Hauseinführung in der von der B. E. Z. vorher bekannt» 
Verletzt der Anschlußteilnehmer seine Anzeigepflicht über gegebenen Höhe. 
Störungen usw., oder läßt er Arbeiten entgegen den Vertrags- C. Für Uhren mit einer Zifferblattgröße von mehr als 
bedingungen von Fremden ausführen, so ist die B. E. Z. be- 30 cm Durchmesser, für Uhren besonderer Ausstattung, für 
rechtigt, den Anschluß zu sperren oder aufzuheben und Uhren im Freien oder in feuchten Räumen, sowie für Turm- 
Zahlung der weiteren Jahresgebühren, Schadensersaß usw uhrwerfke, Wächterkontrolleinrichtungen, Zeitstempelapparate, 
zu fordern. Arbeitszeit - Kontrollanlagen, Pausensignalanlagen usw. 
44 werden von Fall zu Fall die Jahresgebühren berechnet und 
' genannt. Der Berechnung des Drahtverbrauches wird die 
Das Vertragsverhältnis kann mit dreimonatlicher Kün- ausgemessene verlegte Menge zuzüglich 10% Verschnitt zu- 
digungsfrist erstmalig zum Ablauf des 5. Jahres, von dem grunde gelegt. Für Fahrten und Materialtransportspesen 
auf die betriebsfertige Uebernahme unmittelbar folgenden wird eine einmalige Gebühr von 10% einer Jahresmiete 
Monatsersten an gerechnet, durch Einschreibebrief gekündigt erhoben. 
werden. TEER 
Teil vH. 
Erhöhung des Tagegeldes 10.8. 25 ' anstalten gestellt worden, die wegen dieser Erkrankung 
an Hebammen, die an einer * .. une bereite Invilidisiert ware bw i denen wegen der 
 Sdwere der Erkrankung eine Heilung oder wesentliche 
Nachprüfung oder einem Fortbildungs-“ Besserung nicht mehr zu erwarten war. Die beschränkten 
lehrgang teilnehmen. Mittel zur Zefämpfung der Tiwi gestatten jedoch 
urzeit nur Ausgaben für solche Fälle, bei denen vie Heil- 
= Gesch-Z. Ges. b. Fernruf: Magistrat 242. -=- stättenbehandlung zum mindesen weitgehende ie 
m . . erwarten äßt (vergl. auch Ziffer 1 der Vorvemerkung auf 
Kü Hößhstsah des an Heden die an einer Ram, dem „ärztlichen Gutachten zur Aufnahme in eine Lungen- 
zahlenden Tagegeldes (vgl. Abschn. G. Dienstbl. Teil V11/1925 heitstätie NE er Ei eien Borenssehung nicht 
rx. 48) beträgt ab 1. Mai 1925 = 8,75 RM. (siehe Dienstblatt : jeisung in das Krantenhaus 
oder, besonders wenn Jsolierung nötig ist, Dauer- 
Teil 111925 Rr. 281). unterbringung im Hospital. 
Pflegegeld in den Anstalten [8:2] 3.25 
: und E>ardsheim 140] Mutferschuß vor und nach [73.3 25 
bei Bielefeld. der Geburt (8 4? RIWG.) 
= Gh 3 Ges. 20. Fernruf: Magistrat 242. = Heime für Mutter und Kind. 
- Das Pflegegeld beträgt vom 1. Juli d I ob für jeden (Dienstblatt VI1/25 Nr. 32, 125, 132 bzw. Nr. 98.) 
EDE lies untergebrachten Patienten täglich 2,20 RM. -- Gesch.-Z. Jug. 1. 71. Fernruf: Magistrat 650. -- 
umme In die Liste der Heime für Mutter und Kind, denen 
u | = . die Pflegekosten durch einen Einheitspflegesatz widerruflich 
"Fürsorge für unheilbare [73 5 25 erstattet werden (vergl. Dienstblatt V1/24 Nr. 8), ist mit 
139 | ** Tubortknlofefälle : Wirkung ab 1. August 1925 das Heim „Mutterhilfe“ 
' ; Berlin N., Sc<hönhaufer Allee 1473, aufgenommen worden. 
643 GE: 43. Fernrüf: Magistrat 242. -- Die Federführung im Sinne der Magistrat5verfügung vom 
SRLHELIASEHRREHE: ez En ach M ae PIER Bezirtolugendamt Malk? 
Align Der er leßten jien Zeit jind von Bezirk 'sämtern 1 mehr agen. Die rx in Frage kommenden Heime 
Abi Ber Teheit Zeit € auf Verichiäun AUE Eb ZEI Kranker in Heil- beläuft sich jezt auf 8 (VU/25, Nr. 32 und 125).
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.