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Volume 8. August 1925

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1925 (Public Domain)

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bei jeder zu meldenden Hebamme festzulegen, ob dieselbe „Für die auf Kosten "des Wohlfahrtzamtes und des 
hisher aus dem Hebammenberuf eine ausfömmliche Existenz Jugendamtes untergebrachten Kinder 
(40 bis 50 Geburten pro Jahr) hatte. Die Bezirksämter, unter 2 Jahren . . =. 1,70 RM, 
die aus den bei güne vprliegeiiben Anträgen jen Bedarf über 2 Jahre . . 1,20 RM. 
für die in ihrem Bezirk er orderlichen Niederlas ungsgeneh- Für die Wiedereinzi ; 
vn . . Z ziehung der Kosten ist der vom 
migungen nicht deen fönnen, machen wir noh einmal be- 31 6ndamt der Stadt Berlin veröffentlichte jeweilige Tarif 
sonders auf die Durchführungsbestimmungen (Abschn. D Nr. 2 maßgebend. Für die Wiedereinziehung der Kosten von 
Absatz 1) aufmerksam. | n Preußischen Fürsorgeverbänden ist der vom Preußischen 
Endlich ist auf das eingehendste während der foigenden Minister für Volkswohlfahrt festgesezte Tarif maßgebend.“ 
Jahre zu prüfen, ob durch die erteilte Anzahl Niederlassungs- Die übrigen Positionen des Tarifs bleiben unverändert. 
genehmigungen der Bedarf an Hebammenhilfe ausreichend 
gedeet ist. Hierbei ist zu verüciihtigen, daß alle nicht mit = 
jederlassungsgenehmigung versehenen Hebammen am 1. 4. 28 nemme . . 
ihre Tätigkeit einstellen müssen. Wir bitten hierüber bis [ 136 | Aenderung der Richtlinien 
zum 1. 9. 1926 um Bericht. für die Wodenfürforge. 
An die Bezirksämter 1-20. (Dienstblatt VI/25 Nr. 3 und 33.) 
=o -- Gesch.-Z. Jug. 1 71. Fernruf: Magistrat 650. -- 
ermmmmenmmmemeneen Nach Aenderung der Gebührenordnung für Hebammen 
| 134 | Preis für Küchenabfälle. 131-7. 25 (vergl. Dienstbl. VI1/25 Nr. 110) wird auf Grund der 
. . Ziffer 19 der Richtlinien für die Wochenfürsorge -- Dienst- 
-- Gesch.-Z. Ges. 26. Fernruf: Magistrat 242. -- blatt VI/25 Nr. 3 -- die Ziffer 10b a.a. OD. wie folgt 
Nach den amtlichen Notierungen des städt. Vieh- und geändert: 
Schlachthofes im Monat Juli 1925 beträgt der Monats- Ziffer 10. Als Wochenfürsorge ist zu gewähren: 
dypssnitiepreis jure Pfd. Schweinefieisch 5 RM.,., für 2) ...... 
1% Pfd. = 1,03 . Auf Grund der Verfügung vom bh) eine einmalige Beihilfe zu den Kosten der Ent- 
26. 2, 24 -- Gos, 26 (Dienftblatt Teil VI1/24 Nr. 99) beträgt 3 eine Einmalige Beihilfe Zu den KÖR der fein 
er Mindestrichtpreis für cg Küchenabfälle im Monat ilt i i i ä ä 
Juli 1925 = 1.44 RM. Erteilt soll die Beihilfe zur Hälfte gewährt 
ammer &) u: DD +... 
. Diese Erhöhung gilt für die Geburtsfälle seit 
[135 ] Tacif der &Kur- und Ber- [1.8.25 1. August zs h | 82 Re: 2iund/ 262.5 
pflegungskosten für das ebi, nter Bezugnahme au ? Nr. 2 und Abs. 2 der neuen 
. ebührenordnung empfehlen wir, in allen Fällen, in denen 
Kinder- und Mütterheim Charloktienburg- die Hebammen mehr als den Mindestbetrag (jeht 16,--- RM.) 
Bestend und das Säuglings- und Mütter- berechnen, die Rechnungen einer genauen Nachprüfung zu 
heim Jeukölln. unterziehen. 
- 5 - . ; - Die im Geschäftsgebrauch befindlichen Merkblätter (Vor- 
Gesch.-Z. Ges. 20. Fernruf: Magistrat 242. =- dru> D. 27 Jug.) bitten wir bei II, 3b zu berichtigen. 
Der Tarif im Dienstblatt V1]/1925 Nr. 93 erhält mit l 
sofortiger Wirkung bei der Pos. I], 1 des Kinder- und Mütter- . ir Jugendamt Her "Stadt Bertin. 
heims Charlottenburg und bei der Pos. 3 des Säuglings- An sämtliche Bezirksämter. 
und Mütterheims Neukölln folgende Fassung: emm 
LGH VIEL 
s 811 Verfahren bei Dienst- 13.7. 25 5. Während der Dauer der Dienstbehinderung darf dar 
===" behinderung von Bolfs- und Srtrauifieseinen Wohnort nur mit Zustimmung der Schul- 
Mittelschulletrkräften infolge Erkrankung. 6. Bei Erkrankungen im Anschluß an die Schulferien 
-- Gesch.-Z. Schw. IL A. 49/25. . Magistrat 806. =“ ist- wenn sich der Erkrankte nicht an seinem dienstlichen 
Fsh-Z. Schw Fernruf: Mügisten Wohnsitz aufhält, ein amtsärztliches Zeugnis über die Er- 
 Zm Arschluß an die ministeriellen Bestimmungen und an krankung beizubringen. aus dem die Reiseunfähigkeit hervor- 
die Dienstanweisung für die Lehrerfonferenzen „wird vei gehen muß. 
ienstbehinderung der Lehrer und Lehrerinnen auf folgendes . ; : 
hingewiesen: g 8 An zie Herren Rektoren der Volks- und Mittelschulen Groß- 
E Jeie Lehtfrast, bie verhindert ist, ipren Dien wahr- | : .- 
zunehmen, hat dem ulleiter unverzügli nzeige Zu . 
erstatten. E82 j Gefährdung der Ordnung 157.287 7.25 
2. Dauert die Erkrankung länger als 3 Tage, so ist am - === und Sicherheit fr - ems 
4. Tage über den Krankheitszustand und die voraussichtlihe im Eisenbahubetriebe durch Sczulfinder. 
Dauer der Dienstbehinderung ein Nachweis, auf Erfordern Gesch.-Z Schw iL. A. 25. Fernruf: Magistrat 806. = 
durch Beibringung eines ärztlichen Zeugnisses, zu führen. - +22. . rnrus: : GD. 
3. Bei Lehrpersonen, die einer Krankenkasse angehören, Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft Berlin W. 35, 23. 6. 25 
genügt die Vorlage des Krankenscheines, wenn er die zu 2, Reichsbahndirektion Berlin. Schöneberger Ufer 1--4 
bezeichneten Angaben enthält. G. Nr. 32a B 4/72. 
4. Bei längeren und wiederholien Erkrankungen ist In letzter Zeit mehren sich die Fälle, däß Schülkinder in 
Untersuchung durch den städtischen Vertrauensarzt (beamteten den Abteilen der zehen nn die und Fr den Bahnhöfen 
Arzt) anzuordnen. Unfug treiben. Es ist unter anderem beobachtet worden,
	        
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