Path:
Volume 1. April 1924

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1924 (Public Domain)

Dienssblati 81 -- Ausgegeben 
Teil 1--Vvill. Teil VII: 81 1. 4. 1924 
Teil 11: Arbeit und Gewerbe. -- Teil III: Anschaffung, Bekleidung, Forsten, Güter, Werke. -- Teil IV: Hochbau, 
Tiefbau, Feuerlöschwesen, Feuersozietät. =- Teil V: Siedlung, Wohnung, Verkehr. -- Teil VI: Ernährung. -- Teil VU: 
Allgemeine Wohlfahrt, Jugendwohlfahrt, Gesundheits wesen. -- Teil VIII: Schufe, Kunst, Bildung. 
Fel VE 
Einführung der 60 iftündigen [28. -75% 3 Irrenanstalten: Die regelmäßige wöchentliche 
81 | ni H ung < i d gen j28.3. 24 Arbeitszeit beträgt 60 Stunden (reine Arbeitszeit ohne 
rbeitswoche für das < die Pausen). Sie ist bis auf weiteres in der Weise zu 
tarifliche Pflegepersonal ab 1. April 1924. leisten, daß an 6 Tagen der Woche in Schichten von 
== Geich.-Z. Ges. 4. 7 - Magistrat 242. -- funden reiner Arbeitszeit (ohne die PBausen) 
eseh::Z. Gen Fern agisira gearbeitet wird. Daneben sind wöchentlich ba zu 
In der Angelegenheit betr. den Abschluß eines Tarif- 12 Stunden reine Arbeitszeit als Vertretung zu leisten. 
vertrages für das Pflegepersonal in den städtischen Kranken- Ein Tag in der Woche ist frei. Die besonderen Ver- 
und Miegeanstatten hat der Schlichtungzausschuß Groß- tretungen für freie Tage fallen fort. Die Vertretung 
Berlin am 22. 3. 24 folgenden Schiedsspruch gefällt: ist von dem Personal im Rahmen der 12 Stunden 
Vertretungszeit zu leisten. Der Schichtwechsel hat alle 
„8 3 foll lauten“ 4 Wochen zu erfolgen. 
Maß der Arbeitsieisfung. ör tee 8-3 der Verordnung vom ... 2. 24 regelt die 
fi : . tsleitung die Verteilung der Arbeitszeit u er 
Das Maß der Arbeitsleistung regelt sich nach der Ver- nitansteinnmng 0. . 0... . 
ordne 12 AU veltrliend die Nebenzeit m Kranken. 5 de womensühen Freizeiten ng Anhörung 
anstalten (RGBl. 1924 S. 66/67). Regelung ist dure Auehän an sichtbarer Stelle Eton! 
. Diesen „Schiedsfpruch haven wir angenommen, die Arbeit- | 5 ad 3 
nehmer n ihn abgelehnt. Eine tarifrechtliche Regelung .“ . 
der ArbeltSgelt besteht also ab 1. 4. 24 niht. Mangels einer 12-Ätea0 besondere genereite Sestsekung von Bausen während 
tariflichen egelung gilt ab 1. 4. die Arbeitszeitverorbnung 5 nE Pausen) eeicheint nicht aivederl T 6 Hi er fich 
vom 13. 2. 24. Die Arbeitszeit des tariflichen Pflegepersonals Pausen in ausreichendem Maße in jedem ein enen Falle und 
wird gemäß 88 3 und 1 der Arbeitszeitordnung vom für jeden einzelnen Angestellten Nn selbst Ee 
|. 4. 24 ab, wie folgt, geregelt: n N Die "Beschränkung der Arbeitszeit auf täglich 10 Stunden 
Krankenhäuser, Leichtfrankenhäuser, Kranken» hzw. wöchentlich 69 Stunden findet nach der Verordnung 
stationen, Entbindungsanstalten, Säuglingsheime: ygm 13. 2. 24 keine Anwendung auf vorübergehende Arbeiten 
Grundlage ist das Zweischichtensystem bei täglich zehn- die in Notfällen unverzüglich vorgenommen werden müssen. 
stündiger Arbeitszeit und täglich negesamt 2 Stunden Die vorstehende Regelung ist vom 1. 4. 24 ab nach 
Pausen an 6 Tagen der Woche. Ein Tag in der Woche Ynhörung des Betriebsrats jeder int durchzuführen. Ein 
ist frei. Widerspruch oder ein anderer Vorschlag des Betriebsrats usw. 
Do pien. Die gleiche Regelung, doch besleht au bewirkt weder Aufschub noch Verhinderung. 
je Möglichkeit, die Tagesschicht an einem Tage au : . 
insgesamt 13 Stunden (10 Stunden Arbeitszeit und An He ie rann Kranten. und Pflegeanstalten 
insgesamt 3 Stunden Pausen) und am anderen Tage Arboitshaus und. die Bezirke : 
auf 11 Stunden (10 Stunden Arbeitszeit und insgesamt ZirtE. 
1 Stunde Vausen) zu bemessen.
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.