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Volume 26. Juli 1924

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1924 (Public Domain)

Dieastbirart Ausgegeben 
Teil 1I--VHL Teil V: 29. Teil VII: 170-176. Teil VIII: 100-102. 26.7.1024 
Teil U: Arbeit und Gewerbe. -- Teil 111: Anschaffung, Bekleidung, Forsten, Güter, Werke, =“ Teil 1V: Hochbau, 
Tiefbau, Feuerlöschwesen, Feuersozietät. -- Teil V: Siedlung, Wohnung, Verkehr. -- Teil V]: Ernährung. -- Teil VI]: 
Allgemeine Wohlfahrt, Jugendwohlfahrt, Gesundheitswesen. =- Teil VI]: Schule, Kunst, Bildung. 
Teil V. 
- i . . ' 3. Den Reichsbeamten gleich zu erachten sind solche 
[29 136weisungo-MHilwohnun gen 16. 7. 247 Reichsbedienstete hs Angestellten- Zer Arbeiterverhältnis, 
* deren Kündigung in absehbarer Zeit mit Sicherheit nicht zu 
-- Gesch.-Z. Z. Wo. 1/2. Fernruf: Magistrat 498/99. -- erwarten ist. 
Nachstehend geben wir die durch Erlaß des Reichs- 4. Die Wohnungsanwärter müssen bei einem der Groß- 
arbeitsministers vom 27. Juni 1924 --- V. 6. Mr. 1429/24 -- Berliner Wohnungsämter dringlich vorgemerkt sein. 
mitgeteilten, auf Grund einer Aussprache vom 24. Juni 1924 5. Auch wenn die vorgenannten Voraussetzungen nicht 
im Reichsarbeitsministerium zustande gekommenen Ber- zutreffen, hat die Zuweisung zu erfolgen, wenn das«Reichs- 
einbarungen mit der Bitte um Beachtung bekannt: arbeitsministerium bzw. die von ihm beauftragte Dienststelle 
1. Werden Altwohnungen (auch Notwohnungen) da- es mit Rücsicht auf die dienstlichen Belange für erforderlich 
durch frei, daß deren bisherige Inhaber Giedlungs- erachtet. 
wohnungen beziehen, die mit Hilfe von Reichsmitteln erbaut 6. Weigert sich der Vermieter, mit einem ihm nach den 
wurden, so sind die Wohnungsämter verpflichtet, diese vorstehenden Bestimmungen zugewiesenen Wohnungsuchenden 
Wohnungen den vom Reichsarbeitsministerium oder der von vinen Mietvertrag abzuschließen, so hat das Wohnungsamt 
ihm beauftragten Behörde bezeichneten Wohnungssuchenden die Festsezung eines Zwangsmietvertrages beim Miet- 
zuzuweisen. Die Anträge gehen den Wohnungsämtern durch einigungsamt herbeizuführen. 
das städtische Zentralamt für Wohnungswesen zu. 
2. Zur Einweisung kommen nur aktive Reichsbeamte An die Bezirksämter 
und sol<e Reichsbeamte, die auf Grund der Abbau- 
verordnung in den einstweiligen Ruhestand versezt worden 
sind (außer Post und Eisenbahn) in Frage. 
Teil VII. 
j ] Befköitigung der US- T-- Von dem Transportpersonal des Rettungsamtes wird 
1 170 | s aun d a - 15 7:24 in den städtischen Krankenhäusern verlangt, daß sie bei Ein- 
s<wangeren und Frisch 4 4 ] i 
fhund lieferung eines Kranken nicht nur die Ankunft des Aufnahme- 
enidundenen. arztes und dessen Urteil über die Annahme oder Abweisung 
- Gesch.-Z. Ges. 1. Fernruf: Magistrat 242, -- abwarten, sondern daß sie auch den Kranken aus der Auf- 
: nahme wieder in den Wagen zurü> und dann in die be- 
Die in den Anstalten untergebrachten Hausschwangeren treffende Abteilung transportieren. Wenn schon dadurch, daß 
sind im allgemeinen in der 1. Form der Beköstigungsordaung 6;5 zum Erscheinen des Aufnahmearztes im Aufnahmezimmer 
für Kranke in den städtischen Krankenanstalten (Dienst- sehr oft außerordentlich lange Zeit vergeht, eine Verzögerung 
blatt VI1/1923 Nr. 226) zu beköstigen. Zu den Mengen in der Abfertigung und weiteren Ausnußung des Wagens 
der Beköstigungsordnung tritt pro Kopf und Tag % Liter eintritt, so belastet die fernere Ueberführung des Kranken 
Milch. . . in die Station die Zeit- des Rettungsamtes in noch weit 
Die Frischentbundenen sind nac< Anordnung des höherem Maße. 
leitenden Arztes in einer der in vorgenannter Dienstblatt- Wir bitten, diesen Mißständen abzuhelfen und ins- 
verfügung aufgeführten Formen zu verpflegen. An Milch besondere dafür Sorge zu tragen, daß das Rettungsamt von 
sind pro Kopf und Tag *. Liter zu verabfolgen. dem Transport der Kranken in die Station, abgesehen ven 
An die Anstalten und die Bezirksämter. dringenden Fällen, entlastet wird. 
TT An die zentral verwalteien Frankenanstaiten und die Bezirks5- 
eS ämter 2, 3, 4--9, 11, 14, 16--20. 
[171] Sprechstunden in der [17.7.24] 
Krüppelfürsorgestelle 5. === =====- 
= Gesch.-Z. Ges. 5a. Fernruf: Magistrat 242. -- 4237 Ueberwachung der 
für Bom 3 8 24 uy jinden die Sprechstunden in der Früppel. === Focnischen Einrichtungen 8 
orgestelle 5, Blumenstraße 97, ontag, ittwoch un - 
Freitag von !/211--!/212 Uhr vormittags statt. in den städt. Kranken- und Pflegeanstalten. 
zar -=- Gesch.-Z. Ges. 19. Fernruf: Magistrat 242. =- 
Gelegentlich der in Ausführung der Verfügungen Dienst- 
[472] Krankenkranspork durch das 18.7.3241 blatt Teil V11/22 Nr. 255 und Nr. 452 von der Werk- 
nemenneemagnmen Retfungsamf „mamma ÜVEPUtation vorgenommenen Revisionen in verschiedenen 
j “. | Krankenanstalten ist aufgefallen, daß in vielen Anstalten den 
-- VGesch.-Z. Ges. 2. Fernruf: Magistrat 242. = im Dienstblatt Teil 1 Nr. 188 vom 14. 2. 1923 veröffzut- 
Die starke Inanspruchnahme des Krankentransportes in lichten ministeriellen Sicherheitsnorschriften gegen „Zer- 
Verbindung mit dem niedrigen Personalbestand gibt Anlaß, [springen von Warmwasserheizungen nicht Genüge geleistet 
auf das Nachfolgende hinzuweisen: worden ist. 
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