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Einleitung VII. Zum Wirtschaftsleben Berlins im 18. Jahrhundert

Full text: Die Bürgerbücher und die Bürgerprotokollbücher Berlins von 1701 - 1750 / Kaeber, Ernst (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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12. 2. Eben, Zach., Schneider, Kremmen, luth.; V. Chn. war B. u. Sch.; 
11 Jahr Soldat im Löbenschen Reg, Absch. o. 1. 2. 29, gr. 
15. 2. von Willer, Seb. Maurer, St. Gallen, ref.; V. Joach. B. u. M.; will 
als Geselle arbeiten, bis er einmal Mstr. werden kann, gr.!) 
19. 2. Heck, Joh. Jost, Schneider, Rüdigheim i. Hanauschen (Kr. Hanau), 
ref. V. G. Hr. war Ackersmann, gr.) 
Gottesmann, Mas., Schneider, Steuberwitz i. O. Schles. luth.; V. And. 
war Bauer; als ein conversus gr.?) 
26. 2. Stutz, Joh. Ad., Schneider, Flecken Wachbach, Pfalz, luth.; V. And. 26 
war B. u. Sch. gr.!) 
Wirth, Joh. For. Tuchmacher 9), Hannover, hat 5 Jahre im Lagerhaus 
gearbeitet, arbeitet jetzt zwar nicht mehr für dieses, hat aber noch 
bon ihm Werkzeuge, wie Kirseistühle, gr. (25. 1.) 
26. 2. Carl, Chph. Erd. Bäcker, Bs. luth.; V. Con. war B. 4 Thr. 
5. 3. Bühner, Joh. Fleischhauer, Stadt Meinungen i. Sa. (- Meiningen, 
Thür.), luth.; V. C. war B. u. F. 6 Tlr. 
Langenscheit 8), Joh. Joach, Klempner, Bs., luth.; V. Joh. war Bäcker 
und wohnte in der Grünstr.; 4Tlr.9) 
15. 83. Heyde, Joh. For. Bäcker, Bs. luth.; V. Mrt., B.; ist vor 8S Tagen zum 86 
Mstr. gesprochen worden, 4 Tlr. 
Gehltropp, Joh. P. Schneider, Groß-Zerbst (S Zerbst), luth.: V. Pt. 
Moritz war Wachtmeister-Leutnant: 159, Jahre Soldat, Absch. 
14. 2. 25, gr. 
19. 3. Beyer, Joach. Diet., Schneider, Stendal, luth.; V. Joach. hat 31 Jahre 
in der preußischen Reiterei gedient und ist nun abgedankt; als Sol— 
datensohn, dem das Gewerk etwas erlassen hat, 3 Tlr. 6) 
24. 3. Jancke, Joh. Chph. und) Zeugmacher, Stadt Schlieben i. Sa., Brüder, 
Jancke, Chn. E. duthe; V. Joh. war B. u. Garnweber; woh⸗ 
nen seit 7 Jahren in B. sind beide von dem Ratmann Reumann 
Bittet als Schweizer bezw. Pfälzer um 15 jährige Freiheit und Gratisb.recht. 
Dem Prot, liegt bei ein Gesuch G.s: ist der Religion halber aus Schlesien vertrieben; 
seinem katholischen B. ist von der Geistlichkeit des Orts bei hoher Strafe verboten worden. 
ihm sein Muttergut auszuantworten. Das Gesuch wird befürwortet durch ein Attest des 
Predigers an der Petrikirche Friedrich Griese (ogl. Küster, II. 897). 
) Prot. Zeugmacher; Angabe über B. fehlt. 
Im Prot buch noch am 12 8: Meyer, Rud, Tischlergeselle, eit. steht noch 
bei Mstr. Jochim For. Büsing in Arbeit, obgleich er vor einem Jahre eine 
W. mit einem eigenen Häuslein in der Rosenthalischen Landwehr geheiratet 
hat, er hat aber daran keinen Teil, seine Frau schenkt Bier und Branntwein 
uͤnd trägt die onera publica ratione des Hauses, bittet um Verschonung 
mit dem B.recht, bis er Geld genug hat, um Mstr. zu werden. Vfg. muß B. 
werden. 
) Prot. Langenscheidt. 
5) Im Prot buch noch am 22. 3.: Bertram, Jac., Tuchmacher. Frankenthal, 
Pfalz, war schon 1712 in Magdeburg „unter die französische Colonie 
bebutgert“, ist'2 Jahre darauf nach B, gezogen, hat teils im Lagerhaus, 
leils für sich in Flaͤneil gearbeitet und soll setzt B. werden, bittet um Gratis⸗ 
annahme und die den Pfälzern verliehene Freiheit. Vfg. fehlt. 
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