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Full text: Die ältesten Berliner Kämmereirechnungen 1504 - 1508 / Girgensohn, Josef (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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barvote, Franziskaner 53, 54. 96. Ihre vollS- 
tümliche Bezeichnung al8 graue Brüder ging 
auf das Heute noch beftehende ®ymnafium 
zum ®rauen: Rloiter in der Kofterftraße 
über. 
Bastian, kannengieter 25. 40 (3). 
Bechelyn, Laurentz 96. 114. 
Becker, Georgen in Köpenik 53. 
— Petir in Middenwolde 53. 
becker, die, al3 Innung 94. 112, 
Begerlynne, Beigerlinin kinder 48, 80. 
Behme, ji. Bheme 
Belien, Belyen, Beligen, Claus, 59, 1476 
und 1503, pellitex, 93. 111. 
Belindorp, Hans 8%. Bolindorp, Hanns 
1498, sutor 9. 11. 91. 109. 
Belindorp, Bolendorp, Johann, er, 34. 48. 
61. Sein Altar {Ht der Marten-Altar in 
der Marienkirche. Fid. II, 320 dominus 
1508. presbyter und Mitglied der Marten- 
brüderihaft. R. SB. 349f. clericus, 
ern 1490 R. III, 3. 234. 1514. 
Below, Bielow, Hinrick, 3S. 1510. 9. 11. 
90. 108. 
Benedictus, bierspunder 39 (3). 49. 
Benedietus, famulus 83 (2). 
Benedictus, heydenreyter 78 [47]. 
Benedietus, marcktmeister 47. 
Berckenwerder, ©. b. Berlin 62. 
Bergeman, Dames BB. 1481, Schlachter 
2. 85. 94. 112. — Jacob BS. 1461. 1470 
pistor 96. 114. 
Bergerlinynne |. Begerlynne. 
Berinwolde, Petir BB. 1506, 45 [44]. servus 
valve Spandow 59 o. F. 77 44] stat- 
Knecht 117 o. V. 
Berlin: RirdHen und Altäre: 1. St, Nicolat. 
Altäre: St. Nicolat 15. Maria Magdalena 
15. 90. — Chorus 11. 90. — custos Lucas 
418. 80. — ratglocke 48. — vitrici; 19. 20, 
53. — Schule 25 (2). 63. — 2. ecclesia b. 
Marie 90. 94. 112 
NAltäre: altare Janificum, der Dreieinigkeit 
td. IIT 209, 15. 90. Der Martenaltar, fein 
Priefter ift Johann Belindorp 61. Die 
Örgel Fid. II. 265. 57. — custos 48. 80. 
— 3. St. Georgen, vitriei 52. 53. 117. — 
4. S. spiritus 15. 54, 90 (2). vitrici 54. 
R[öfter: barvote, Franziskaner in der platea 
minorum, der Klofterfiraße 53. 54. — 
predicatores, Dominikaner in Köln in der 
heutigen Brüderfirake 54. 
Der Kaland: Das Haus der domini kalen- 
darum in der Kalandsagafje, einer Yuerz 
gajie der Mlofterfirake, hinter der Marten: 
fire. Die Kalandaäherren bildeten eine 
Senofjenihaft, die jeit dem 14. Sahrhundert 
beftand; die Mitglieder, Hauptfächlich Vriefter, 
aber au Laien, männliche und weibliche, 
verbilichteten fih zu geaenfeitiger Hilfe In 
ällen der Berarmung und der Beerdigung. 
Botgt 42. S. von Ledebur die Kaland- 
brüderfhaften in den Märk, Forich. Bd. 4 
(1880) 55 (2). 87. 88. 
Baulichkeiten: apteke, alde 62, viel 
leicht am wintborn, wo der „nawe apteker“ 
Xohann Laubig eine bude bejaß 91. — 
arcke, Schleuje; €8 gab. zwei, - eine in Köln 
nahe dem Dom, die auf dem Schulgjhen 
lan von 1688 angegeben ft, Sie wird 
1448 vom Kurfüriten „unfere Arche“ ge 
nannt (Std. II, 197) und von defjen Bes 
anıten verwaltet. Die andere „die frye a.“ 
lag anı Einfluß des Endegraben? in die 
Spree, nahe dem Spandauer Tor 23. 50, 
— coppermolne, Kupfermühle, fie H{t nad 
id. V, 34 im 15. Yahrh. vom Rate an: 
gelegt da, „mo die Neue Friedrichjiraße die 
Burgfiraße berührt“. Nach der Kupfer: 
mübhle wird nicht nur der Endeguaben, 
'ondern „eine ganze Safje, der Kupfer 
araben genannt“ morden jein, die vor dem 
Spandauer Tore Iag und mehrere Häufer, 
aud die Ziegelfheune enthtelt, Zid IV, 
4435. 2. 101. — judenschule 120, — 
garbude, Garküche, Spetjehau3 12 (3). 102. 
— käck, Branger, Shandjäule an dem 
Rathaufe, die abgebildet ijt in den „Kunit- 
beilagen“ zu dem BUB. Nr. 6. Il. 109 
—. kalkofen }.. zigelowen. mollenhoff, 
der MübhlenhHof,. der nach dem Memhard- 
jen Plan auf der rechten Seite der Spree 
nahe dem Mühlendamm lag. Er war 
Eigentum des Kurfürfien und mit Land 
mirtidhaft verbunden. Ein Iurfürftlicher 
Schreiber (f. YohanneS auf dem Mühlen- 
30f) wohnte dort und verwaltete Ihn, S. 
Holge, daz Amt MühlenhHof bis 1600 in 
Schriften des Ver. f. d.. Gefch. Berlins 
XXX. %r. 52. 71. — rathuß, Rathaus, & 
jtand auf dem Plage, wo das jebige fieht, 
xber dicht an der Spandauer Straße. Hier 
mar auch die Kämmeret mit der bykemereY 
62 (2). 68. — schutzenbhom, er ftand {m 
16. Sahrh.- außerhalb der Stadt vor dem 
Seorgentor 61. — solthalle, Salzhalle. Sie 
jag vielleiht am Mollenmarkt nad) eine! 
Notiz von Boigt 63, nad) der die Gäufer 
dort Nr 1—6 einige Zeit „bet der Salz 
halle“ hieken 13. — stadtkeller, cellarium 
{ag nad Hafftiz (R. IV. 126) auf dem 
Neuen Markt. Hier wohl auch der Bernauer 
Bierfeller 3. 6. 7. 8. 83. — stuba, Bad 
jtube. € gab eine am krouwell (£rögel) 
nad) Sid. III, 547 und eine in nOVvo foro 
10. 15. 90. — Wage, statwage lag auf dem 
Neuen Markt (Stadtbuch 19. 22). 15. — 
wulwage, Wollwage, fie lag wohl AM 
Spandauer Tor, defjen Tormärter die Ber 
waltung hat. Stadtbuch 28. 45. — zigel-
	        
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