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Volume 25. August 1944

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1944 (Public Domain)

Seite 134 | 
Nr. 132 - 134 
(4) Den mit diesem Ärmelstreifen ausgezeich- rungen des Kriegseinsatzes oder durch sonstige 
neten Ostarbeitern und _arbeiterinnen ist der Kriegseinwirkungen besonders erholungsbedürftig 
Besuch von öffentlichen Veranstaltungen und von Sind, nicht dagegen Kur- oder Heilverfahren für Er- 
teen sowie die Benutzung Öffentlicher krankte. 
Merk mittel innerhalb des Ortsbereichs ge- (2) Erholungsverschickungen sind grundsätzlich 
i auf den Erholungsurlaub anzurechnen. Von diesem 
1 Grundsatz gelten folgende Ausnahmen: 
(1) Die Betriebs- und Lagerführer bzw. Haus- 1. Verschickungen von weiblichen Angestellten oder 
haltungsvorstände sind verpflichtet, darauf zu von Arbeiterinnen durch das Frauenamt der DAF 
achten, daß die bei ihnen beschäftigten oder in sowie Verschickungen’ von Frauen oder Müttern, 
den ihnen unterstellten Lagern untergebrachten deren Männer oder Söhne auf dem Felde der Ehre 
Ostarbeiter und -arbeiterinnen den Vorschriften gefallen sind, durch das Hauptamt für Kriegsopfer 
der 88 1 oder 2 nachkommen. der NSDAP werden auf den Erholungsurlaub 
(2) Sonstige Personen, die die Nichteinhaltung nicht angerechnet. 
der Bestimmungen der 88 1 gund 2 seitens der 2. Andere Erholungsverschiekungen werden bei 
Ostarbeiter und -arbeiterinnen pflichtwidrig dul- Verheirateten, bei Verwitweten oder Geschiede- 
den, machen sich ebenfalls strafbar. nen mit minderjährigen Kindern sowie bei ledigen 
Müttern, solange ein Kind noch minderjährig ist, 
88 4—7 pp.“ nur in dem Umtfange auf den Erholungsurlaub an- 
T gerechnet, daß noch 6 Urlaubstage (Werktage) 
Ziff. 1 von DBl 11943 Nr. 215, S. 234 Ist damit verbleiben. 
überholt 5 Diese Anordnung gilt auch in den eingegliederten 
Im Auftrage Ostgebiet Sie tritt mit Wirkung vom 1.4. 1944 
7 8 in Kraft. Sie gilt nicht für den Bereich der Wehr- 
Brodehl macht und der Ordnungspolizei. 
aa Berlin, den 26. Juni 1944. 
HP I 2/HP 111 1 17.7.1944 | Der Reichsminister des Innern 
Fernruf: Stadtverw. 2463, 4501 I. V.: Dr. Stuckart 
; ; Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz 
An die Beigeordneten der Hauptverwalt “ 
die  Berirksbürgermeister F DE Sauckel 
die Dienststellen der Hauptverwaltung Da 
die städt. Einen beten und 
die städt. und überwiegend städt. Gesellschaften. 
Erhol hick; 1134 ] HP 11 2 - 1126/07 18. 8. 1944 
rholungsverschickungen — 
: tverw. 2092 
Vorgang: Dienstblatt 1944 I 60 5.67 Fernruf: Stadtver 
RMdI Die SD Ca Aber Erle des An die Bezirksbürgermeister 
kom 20: 0: a. /44 - 6460b — ;e Dienststellen der Hauptverwaltun 
/MBIiV 5. 660) bekanntgegebene „Anordnung über An- oe Tr il  Pnbetriche. nd 8 
technung von Erholungsverschickungen auf den Er- je stadt. "BCH Gesellschafte 
holungsurlanb der Beamten, Angestellten und Arbeiter die städt. und überwiegend städt. Gesetscha BR. 
ar“ ; En de Adern bins ich zu beachten. Unter 
. er Anordnung fallen z. B. auch Freiplätze i i 
der Einrichtungen. „Hitler-Spende‘“ und „Mutter und Dienstfahrscheine T 
Mina DA TED 104 S.185) und Verschickungen (Vorgang DBI1 1943 1/191 Seite 202) 
urch das Sozialerholungswerk der Deutschen Renten- ht di ; 
versicherung und das Reichserholungswerk der DAF. Vom 1. September 1944 ab 6 die BVG infolge der 
ür di i neuen Tarifregelung keine Dienstfahrscheine mehr 
Bei Beurlaubung für diese Zwecke findet die Anord- ß ; ; fahr- 
eit si ünsti aus... An Stelle der bisher geltenden Dienstlahr 
rs Anwen dUNG, OWL Sich dATAUS günstigere scheine (Sammelkarten zu je 5 Fahrten) sind nun- 
rlaubsregelung tür die Beteiligten ergibt. mehr die, neuen allgemeinen Sammelkarten mit 
2. Bei Entscheidungen nach Abschnitt C der oben- 8 Fahrten zum Preise von 1,— RM zu beschaffen und 
SODENNICH Dienstblattverfügung ist die Anordnung ent- für Dienstfahrten auszugeben. 
sprechend anzuwenden Die Beschaffung der Fahrscheine obliegt den 
In Vertretung gleichen Stellen wie bisher; die Ausgabe und Kon- 
trolle der Fahrscheine sowie die Abrechnungstermine 
Raatz mit der BVG. ändern sich nicht. 
Mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt Noch vorhandene Bestände an bisherigen Dienst- 
= fahrscheinen sind aufzubrauchen. 
Anhang Die auf Namen lautenden Freifahrkarten für 
„Anordnung Dienstfahrten werden von vorstehender Regelung 
über die Anrechnung von Erholungsverschiekungen nicht berührt, De 
auf den Erholungsurlaub der Beamten, Angestellten Ich warne erneut vor mißbrauchlihe EHRE 78 
und Arbeiter im öffentlichen Dienst der für Dienstfahrten ausgegebenen 1A 
- Privatzwecken. 
Auf Grund des Erlasses des Führers zur personal- 
rechtlichen Vereinfachung vom 9. 3. 1942 (RGBI I In Vertretung 
5.120) und auf Grund der dem GBA vom Führer er- Raatz 
teilten Ermächtigung ordnen wir an: yahruchine A der Geschäfte beauftragt 
i n 
(1) Erholungsverschickungen sind Verschickungen Mit der Wahrnehmung 
von Personen, die durch die gesteigerten Anforde- —-
	        
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