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Volume 26. März 1943

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1943 (Public Domain)

{Seite 55 
NN 
Nr. 60—62 
und Arbeiter (Dienstkräfte) verständnisvoll 41 Ich bitte; meinen Aufruf zur Mitarbeit an der 
mitarbeiten. Ich rufe alle hiermit. er- Verbesserung von städtischen Einrichtungen 
neut auf, durch. geeignete Vor- allen Beamten, Angestellten und Arbeitern in 
Sehe it DS tens Hin SEA ANSCHE geeigneter Weise bekanntzugeben. 
Verwaltung und ihre Einrichtungen . n 7 
zu ve  Fvollk ommnen und zu ver- A I 9 N a praktisch 
bessern. Gutgemeinte Hinweise werden nicht Sufschob en Orsch’äge und Erfindungen; wird 
als unbequem empfunden und nicht ohne Prüfung ECNOHen. 
abgetan. cs 
Verbesserungsvorschläge sind von den Dienst- Für Erfindungen gelten die Verordnung über die 
kräften der Hauptverwaltung und der Bezirks- Behandlung von” Erfindungen von Gefolgschafts- 
verwaltungen unmittelbar an mein Organisations- mitgliedern vom 12. 7. 1942 (Reichsgesetzblatt I 
amt — HIV 11 — zu richten (Ausnahme städtische S 466) und 8 18 Abs. 1 und 2 des Ortsgesetzes über die 
Rd und städtische Gesellschaften s. Anstellung der Beamten der Stadt Berlin (DBl I 
if. 13). 381/1926 S. 285). 
"/deder NET ST ONGSVOTSCHIRA TEST mit einem 
een ON a versehen. ann und den Steeg 
schrift des Einsenders brauchen nicht aus dem z Car ne 
Vorschlag- hervorzugehen und können in einem Mit der Verwaltung der Geschäfte beauftragt 
verschlossenen Umschlag, der die Aufschrift „Ver- . 
besserungsvorschlag“ und das Kennwort: trägt, Da 
beigefügt werden. Bei der Prüfung der Verbesse- 
rungsvorschläge ist der begutachtenden Stelle der ; N — 
im Umschlag enthaltene Name des Ein snders | 1/61 | HP 13 [22 3.1943-. 
nicht mitzuteilen, sondern bis nach der Ent- “er - 7 997° ' 
scheidung über ‘die Brauchbarkeit des Vor- Pernrul: Stadiverw. 2272 
schlages geheimzuhalten. n-di es ar : 
Beamte, Angestellte oder Arbeiter, die prak- 0 die Sasse der Kauptverwaltung und 
tisch brauchbare Verbesserungsvorschläge ein- die städt. Eigenbetriebe. 
senden, könrien eine Geldprämie erhalten. Ihre 
Höhe wird von mir in jedem Einzelfall (Ausnahme ne 
s. Ziff. I3) endgültig festgesetzt. Eine Abschrift Betriebssport 
des abschließenden Schreibens an den Einsender Sn zn a x 
eines brauchbaren Verbesserungsvorschlages geht , „Der Krieg erfordert erhöhten Einsatz der Arbeils- 
der zuständigen Personalstelle für die Personal- Kräfte, Der Sport soll jedoch möglichst wenig leiden. 
akten des Betreffenden zu. Die Namen der Dienst- Der Vereinsführer des Stadt-Sportvereins (DB1 1942 
kräfte, die sich durch wertvolle Verbesserungs- VII 125.5. 83) hat deshalb bereits in einem Rundbrief 
Yan Plige musselchnen, werde ich. von Zeit MM Nealedhwete uf A NET Ange nd 
Zeit bekanntgeben. an e N R A . . 
; Arbeitsrechtliche Bedenken gegen die Zu- Betätigung trotz aller Erschwernisse hingewiesen. 
lässigkeit von Prämien für _Verbesserungs- Andererseits aber darf Arbeitszeit durch Aus- 
vorschläge bestehen nicht mehr BE des übung des Sports nicht verlorengehen. Ich setze 
Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz deshalb die DBl-Vfg 1939 I 192 S.307 einstweilen in- 
vom 30.1.1943 III b9 Nr. 11353/43 — Reichsarbeits- soweit außer Kraft, wie sie Dienstbefreiung behandelt. 
blatt I S. 143 —). Auch ausländische Arbeitskräfte 
und Kriegsgefangene können für brauchbare Ver- In Vertretung 
besserungsvorschläge mit Geldprämien . belohnt Plath 
werden. 
Die Gefolgschaftsmitglieder der städtischen Eigen- ESTST 
betriebe und der städtischen und überwiegend 
städtischen Gesellschaften reichen ihre Verbesse- pm——— 2 r 
ES OR ChNE® ET ne Betriebsleitern | 1/62 | HV VI 
ein, die bei der Behandlung der Vorschläge sinn- . ; ‘ Sn 
gemäß verfahren und über die Höhe der Zu ge- Fernruf: Stadhverw 2000 
währenden Prämien im Rahmen der ihnen zur Nr den x 
Verfügung stehenden Mittel selbst entscheiden. AN die Bezirksbürgermeister ; 
Bei der Bemessung der Höhe der Prämien. in den die Dienststellen der Hauptverwaltung 
städtischen Eigenbetrieben usw. bitte ich, einige die städt. Eigenbetriebe und 
bewährte Gefolgschaftsmitglieder des Betriebes die städt, und überwiegend städt. Gesellschaften, 
mit heranzuziehen, und die Namen der aus- 
gezeichneten Gefolgschaftsmitglieder und die Ver- Veränderung von Fernsprechanschlüssen 
besserungsvorschläge selbst der Gesamtgefolg- 
schaft durch Anschlag oder anläßlich eines Das Fremdenverkehrsamt ist von Berlin 
Betriebsappells oder in der Werkzeitung oder in C 2, Klosterstraße 71/72, nach dem Berolinahochhaus, 
sonstiger Weise bekanntzugeben. Über Vorschläge Alexanderplatz 1, III. Stock, verzogen. 
Salionsht 20 Ungerrichtent 1°" 0% 789" miese Dienststelle ist nicht mehr über Stadtwer: 
Die Zahl der jährlichen Prämienfälle dari "4778, SONCEIN nurMmehr über VE ; 
grundsätzlich nicht mehr als 5 v. H. der Kopfzahl Das Fernsprechverzeichnis der Stadtverwaltung, 
der Gesamtgefolgschaft betragen. Zeigt sich im Seite 33, ist zu berichtigen. 
Verlauf des Jahres, daß mehr Verbesserungs- Die Nummern Stadtverwaltung 2121 und 2742 so- 
TORE BETEN NOT Eee wie der Hauptanschluß 931568 sind zu streichen. 
Prämie im Einzelfall mehr als 500,— RM betragen, In Vertretung 
so sind diese Verbesserungsvorschläge mir S 
(HV II) vorzulegen. Ich werde alsdann die er- Wolfermann 
forderliche Zustimmung der zuständigen Reichs- 
treuhänder herbeiführen. A
	        
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