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Volume 8. September 1934

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1934 (Public Domain)

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im Sinne des lezten Saßes der Anordnung sind durch die Von den Verwaltungsbezirken und der Zentralen Per- 
Hand des Pr. MdI. vorzulegen. jonawerwallung vs die Meldungen am en Seminar: 
An: die Ober- und Reg.-Präs., den Staatskommissar der 2817 :2vorstand, dessen Teyhrgang vesucht worden, und der 
Hauptstadt Berlin, die Tanbrüfe, Gemeinden und Gemeinde- iesmal auch für die Abnahme der Zrüjung zuständig ist, 
verbände. = MBliV. S; 1097 weiterzugeben, Prüflinge, die den Lehrgang /1933 nicht be 
" “T * sucht haben, sind den Seminarbezirken Alt-Berlin-Süd, Alt- 
Anlage. Berlin-Nord, Charlottenburg oder Lichtenberg zuzuteilen. 
; .: . Als Prüfungstag gilt ohne Rücksicht auf die tatsächliche 
Der Reihsminister des Innern. Berlin, den 13. 8. 1934. Durchführung 9 Peifun g h erl üfsich ar 1935. < 
Die finanzielle Lage der meisten deutschen Gemeinden Der Vorsizende des Seminarvorstandes. 
und Gemeindeverbände ist auch heute noch derart schwierig, Plath. 
daß ihnen andere als lebensnotwendige Ausgaben nicht zu- | 
gemutet werden können. Dieser Grundsaß muß auch gelten, An die zentralen Verwaltungen, die Herren Bezirksbürger- 
wenn einzelne Gemeinden oder Gemeindeverbände glauben, meister der Verwaltungsbezirke und die Seminarbezirks- 
zur Durchführung besonders wichtiger Feiern oder zur För- vorstände. 
derung bedeutender. Einrichtungen, denen sie überörtliche S -- 
Bedeutung zumessen, die Hilfe ud uenterstübung anderer Abend-S itd dt. 
emeinden und Gemeindeverbände erbitten zu müssen. Der- end-Oprechzeit der | 29.8. 1934 | 
artige Bitten haben grundsäßlich zu unterbleiben. Sollte im | 1/238 [Abend-Sprechzeit der städt, 29. 8. 1934 
Einzelfall eine Feier, eine Einrichtung oder ein Bauvor- * 
haben einer Hemeinde oder eines Semeindeverbandes au -- Gesch. -Z. Lajug 3. Fernruf: Stadtverw. 4521. =- 
na nsicht der zuständigen Kommunalaufsichtsbehörde der- E 
ao „aiich und usfändige sein, daß sie eine Unterstüßung . Zur Erleichterung der Inanspruchnahme durch Berufs- 
durch die Gesamtheit der deutschen Gemeinden und Ge- kätige ist die im Landes-Wohlfahrts- und Jugendamt, Berlin 
meindeverbände verdient, ist mir die Angelegenheit mit den € 2, Poststr. 16, Cedgeshoß. Zimmer 15, wieder eingerichtete 
Unterlagen zur Entscheidung vorzulegen. Hauptwanderauskunftsstelle an jedem Montag auch nach- 
| mittags und abends bis 20 Uhr geöffnet, an den übrigen 
An die Innenministerien (Obersten Kommunalaufsichts- Werktagen während der üblichen Dienstzeit (im Sommer 
behörden) der Länder. von 7% bis 15% Uhr, im Winter von 8 bis 16 Uhr, Sonn- 
I abends von 8 bis 13 Uhr). In dieser Zeit erfolgt mündliche 
Beratung in allen Wanderfragen, Ausgabe und Begut- 
Ich bitte, vorstehenden Erlaß genau zu beachten. achtung von Wandervorschlägen, Ausgabe von Wander- 
karten und -führern, Unterkunftsnachweis, Ausstellung von 
I. V. Jugendherbergs-Ausweisen usw. Die Hauptwanderauskunfts- 
Dr. Mareßzky. stelle erteilt, NE! möglich, auch Auskunft auf schriftliche 
s " | . Anfragen (Rückpostgeld beifügen) und übernimmt die Unter» 
An die zentralen Verwaltungen und die Herren Bezirks- bringung und Betreuung auswärtiger Schul- und Jugend- 
bürgermeister. gruppen bei ihren Besuchen in der Reichshauptstadt und 
= - deren schöner Umgebung einschließlich der Vermittlung ver- 
billigten Besuchs der Sehenswürdigkeiten. 
1/236 Änderung Der vorhandene Bestand an Wanderkarten- und 
. der Bezeichnung des -führern wird an die Lehranstalten zu einem ermäßigten 
Gtädt. Säuglings- und Kinderkrankenhauses Preise abgegeben. 
! in Berlin-Weißensee. I. V. 
- Gesch.-Z. Ges. III 4. Fernruf: E 2 Kupfergraben 5981, Plath. 
Hausanschluß Nr. 93. -- „ 
Dem Städtischen Säuglings- und Kinderkrankenhaus in 
Berlin -Weißenser habe im zum Andenken an seinen lang- 1/239 ] Anlage 2 
jährigen ärztlichen Leiter die Bezeichnung zum Ruhegeldbeschluß . 
1; „Baul Reyher-Säuglings- und Kinderkrankenhaus“ vom 5. 6. 29 
ieee 87 -- Dhl. 1/1931 Nr. 187 G. 228 -- 
gez. M | re gty. -- Gesch.-Z. HV. Trf. III. Fernruf: Stadtverw. 4501--07, -- 
„ae Beru, 1 
In Übereinstimmung mit der Auffassung des Staats- 
Abschlußprüfungen [221934] kommissars der Hauptstadt Berlin halte ich es für geboten, 
des Lehrganges I die Neubewilligung laufender Unterstüßungen an städtische 
des Verwaltun sseminars und des Bedienstete, denen nach den Versorgungsbestimmungen der 
9 Stadt ein Anspruch auf Versorgungsbezüge nicht elt, in 
M Ä 5 | as 1933 -- . Rhg. gen. --, betr. Anlage 2 zum egeld= 
Gesch.«Z. HV II 4. Fernruf: Stadtverw. 2641 beschluß in Geltung gewes nen Umfange wiede » Pqulassen, 
Die Abschlußprüfung des Lehrganges I soll im Laufe Die genannte Rdvsg. und auch die ru>-Rdvfg. vom 
des Dene Mbp fung EE Eur Alle Hörer des Lehr- 14. Februar 1934 -- HV Trfk. III --, betr. Anlage 2 zum 
ganges I und des Gn es I für Sparkassenbeamte Ruhegeldbeschluß werden daher aufgehoben und die auf 
jowie Wiederholungsprüflinge, die nach 85 der Prüfungs- Seite 228 des Dbl.I von 1931 unter Nr. 187 abgedruckte 
ordnung, BR. S. 146, die Kerehtiqun zur Ablegung dex „Neue Anlage 2, Richtlinien für die Bewilligung laufender 
Prüfung haben, können ihre Zulafiüng (vgl. 8 4 der Unterstüßungen? mit Wirkung vom 1. Sepfember 1934 in 
Brüfungsordnung) bis zum 15. September 1934 auf dem vollem Umfange wieder in Kraft gesetzt. Diese Richtlinien 
Dienstwege beantragen. erspätete Einreichung der Meldung sind künftig wieder für die Bewilligung von laufenden 
fann nach 85 der M niungsorduung Zurückweisung von der Unterstüßungen maßgebend. 
Prüfung zur Folge haben. Personen, deren Anträge auf Bewilligung von laufenden 
Die Wiederholungsprüflinge werden besonders darauf Unterstügungen nach den bisherigen Bestimmungen abge- 
zugewiesen erho ang "üchtbestehen der iederholunge. jchns werden Mi die a ber naß den jeht wieder an 
pr o<hmalige (3.) Zul ur Prüfung n' aft gesezten Richtlinien die Voraussezungen für eine Ge- 
mehr 9 eine 1 kommt. (53 Zulässüng 3 ; währung erfüllen. kann nunmehr eine laufende Unterstüßung
	        
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