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Volume 27. Juni 1931

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1931 (Public Domain)

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mr . « S « volle € 
Bei einmaligen Einnahmen im Sinne des $ 73 des 11 6lle 11 AO angefangene 
Einkommensteuergesetzes und Einnahmen im Sinne An Sn u | Wr ® } woehen | Arbeits- oder-volle 
des 8 74 des Einkommensteuergesetzes ist die Krisen- one age ‚oche tage ‚Arbeits- 
lohnsteuer von den in ‘der Zeit nach. dem 30. Juni 1981 | stunden 
tatsächlich ausgezahlten Beträgen nach Maßgabe der _ AM S RA | Bl 2 RM RAM. _ 
88 9, 10 zu berechnen, ohne Rücksicht darauf, für . 
welchen: Zeitraum sie gezahlt werden, . 400 186 93 15,40 3,85 
aber aber aber ‚aber aber 
II. Befreiungsvorschriften, nicht nicht nicht nicht ” nicht 
500 *. 282 1- 116 19.40 4,85 
& 6. übersteigt, . 2 X. HA. 
(1) Der Krisenlohnsteuer unterliegen nicht N 500 9282 116 19,0 485 
ı, die Aufwandsentschädigungen, die nach $ 36 Abs. 2 aber aber aber aber aber 
des Einkommensteuergesetzes nicht zum Arbeits- nicht nicht | nicht nicht | nicht 
z Ne Hrr- RE N HE 600 278 139 280 5,80 
2. die in es Einkommensteuergesetzes bezeich- ie x 
neten Bezüge und Gebührnisse. übersteigt, . 2,5v. HE. 
(2) Die Aufwandsentschädigungen (Abs.1 Nr.1) 5. 600 278. 139 23,20 5,80 
gehören nur dann nicht zum Arbeitslohn, wenn sie aber aber aber aber aber 
nur in Höhe des nachgewiesenen Dienstaufwandes ge- nicht ; nicht | nicht nicht nicht 
währt werden oder die tatsächlichen Aufwendungen 700 3924 162 9 65 
offenbar nicht übersteigen und wenn das Finanzamt ? . > C » 
die Dienstaufwandsentschädigungen als solche in voller übersteigt, 83 w.H., 
Höhe anerkannt hat und deshalb ein Steuerabzug vom Ze 
Arbeitslohn von ihnen nicht vorzunehmen ist. Andern- * 700 324. 162 27,— 6,75 
falls gehören die als Dienstaufwandsentschädigungen aber aber aber aber aber 
gezahlten Beträge in voller Höhe zum Bruttoarbeits- nicht nicht nicht nicht , nicht 
John; dies gilt auch dann, wenn ein Teil dieser Beträge 1000 462 231 38.60 9,65 
als Werbungskosten anerkannt und beim Steuerabzug a R 
vom Arbeitslohn nach 8 75 Nr. 2 des Einkommensteuer- übersteigt, 3,5%. H., 
gesetzes berücksichtigt worden ist. & 2 Abs. 2 findet ‘ | K 
entsprechende Anwendung. n 1000 62 231 | 8860 9,5 
7 . aber aber aber aber aber 
Ar (3) On Auslagen, die dem An vom nicht nicht | nicht ! nicht nicht 
beitgeber gesondert ersetzt werden, z. B. Reisekosten, \ 
Tagegelder- und Auslösungen in angemessenem Um- 1500 on BE7 57:80 14,5 
fange, bleiben für die Berechnung der Krisenlohnsteuer übersteigt, 4 v.H. 
außer Betracht. ir 
8. 1500 694 547 57,80 14,45 
87 aber aber aber aber | aber 
Von der Krisenlohnsteuer sind befreit: nicht BE a nicht an 
Lohn- und Gehaltsempfänger, bei denen mit Rück- 3000 3 115.20 8 
sicht auf die Höhe der in & 70 Abs.2, 3, 8 75 des übersteigt, 4,5v. 4. 
Einkommensteuergesetzes bezeichneten lohnsteuer- 
freien Beträge im jeweiligen Lohnzahlungszeit- 9. 3000 :] 1386 | 693 | 115,40 1 28,85 
raum ein Steuerabzug vom Arbeitslohn (Lohn- ES . 
steuer) nicht einzubehalten ist, übersteigt, . . ‚5 vB. 
die im Kapitel I des Zweiten Teils der Verordnung 
vom 5. Juni 1931 (Reichsgesetzbl. I S. 279, ins- 39 | 
besondere S. 282) bezeichneten Lohn- und Gehalts- (1) Die Krisenlohnsteuer von den nach M 
empfänger mit den Einnahmen ($ 2), die in dem des 8 5 gewährten einmaligen Einnahmen ($ 78 des‘ 
dort vorgesehenen Umfang gekürzt werden. Kı 8 er AS 
ommensteuergesetzes) beträgt, wenn die einmaligen 
Einnahmen in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 
IV. Berechnung und Abführung der Krisenlohnsteuer 1931 und im Kalenderjahr 1932 jeweils insgesamt 
88 1. den Betrag von 1000 RM nicht über- A 
stei KL a Ra aa ‚ 1,5%. 
Die Krisenlohnsteuer von dem nach Maßgabe des En - A ; N 
& 4 gewährten Arbeitslohn beträgt, wenn der nach 8 11 2. den Betrag von 1000 RM, aber nicht den S 
Abs. 1 abgerundete Arbeitslohn bei Zahlung für Betrag von 3000 RM übersteigen, . . 3,5 » »7 
; u ——— 3. den Betrag von 3000 RM übersteigen, 5 „» 
solle je zwei der einmaligen‘ Einnahmen, ohne Rücksicht darauf, für 
volle - - angefangene welchen Zeitraum sie gezahlt wurden. 
. Arveits-] ‚oder volle A ee ee 
Monate ; u Arbeits- (2) Werden einem Lohn- und Gehaltsempfänger 
r stunden Von dem gleichen Arbeitgeber mehrfach ein malige Ein- 
Re : X RE nahmen gewährt, so ist die Krisenlohnsteuer mit dem 
Br U a 517 Satze zu berechnen, der sich für den Gesamtbetrag de! 
1. 300 A] a 2,90 einmaligen Einnahmen in den in Abs. 1 genannten Zeit” 
nicht übersteigt, a 040. zz. tw. äumen jeweils ergibt; ist die Krisenlohnsteuer bC 
300 140 ® 1 wem 2,90 einem niedrigeren An dem Satz berechnet, der sich na“ 
aber un x at aber em Gesamtbetrag der «inmaligen igen Einnahmen erg“ 
nicht a ar. nicht nicht So ist der Unterschied zwischen der zunächst einbehalt“ 
400 £ a 3,85 nen und der nach dem Gesam An tbe! trag ; der eir mans 
_ . 5 r Einnahmen sich S ergebenden X risenlohnsteue:] “Az A” 
übersteigt, . . ... 15v.H., erheben.
	        
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