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Volume 26. Juli 1930

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1930 (Public Domain)

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Abrechnungsstelle ; h) Sie legt allmonatlich, erstmalig nach der ersten 
[171] des Magistrabe m mit den (® 7.30] Aufnahme, eine Nachweisung über den Stand 
der Abrechnung vor. 
Verkehrsunternehmungen. ? Sn 
H Die Bezirksämter werden gebeten, das Erforder- 
— Gesch.-Z. Fin. IL1/ Abr. Fernruf: Mag. 2880. — liche zu erlassen. 
I. Im Finanzbüro des Magistrats, Rathaus, Zimmer 73, IV. Übergangsbestimmungen. 
wird eine Abrechnungsstelle eingerichtet unter . « & 
der Bezeichnung „Abrechnungsstelle des Magistrats ‚Die Abrechnungsstelle tritt sofort in Kraft, 
mit den Verkehrsunternehmungen“ (Fin. II. 1/Abr. Sie übernimmt von den beiden Gesellschaften den 
Fernruf: Mag. 2880). Stand der für die Stadt geführten Konten vor- 
. behaltlich der nachfolgenden Prüfung. 
IH. Ihr Zweck ist die Erlangung einer Gesamtüber- 
sicht über die gegenseitigen Zahlungsverpflich- _ = 
tungen zwischen - Stadt Vorne er eDafter) 
einerseits und der Berliner Verkehrs- jengesell- n 3 
schaft und der Berliner Nordsüdbahn A.-G. | 172 | SATT Urn 
andererseits, insbesondere die Abrechnung der zu un . 
Schnellbahnbauten. — Gesch.-Z. Fin. IV, 4. Fernruf: Magistrat 2718. — 
IT. Geschäftsverfahren. . Anläßlich der Befreiung der Rheinlande von der 
a) Der Abrechnungsstelle sind alle Zahlungsver- Besetzung sind Reichssilbermünzen zu 83 und 5 RM 
Ppflichtungen der beiden Verkehrsgesellschaften hergestellt worden, die in Bild und Schrift auf das 
an die Stadt (mit Ausnahme an die städtischen Ereignis hinweisen. 
Gesellschaften) von den Verwaltungen, bei = n . . ; 
denen der Anspruch gegen die betreffende Ge- Nähere Einzelheiten siehe Reichsgesetzblatt I 1930 
sellschaft erhoben wird, wenn nötig, mit Nr. 24. 
sonstigen zur Klarstellung des Anspruches er- —— 
forderlichen Unterlagen jeweils zu melden. n 
Rückständige Forderungen sind sofort zu 1 173 ] Falsche Zweimarkstücke 
melden. mit den Jahreszahlen 1926 
Ft Zahlungsverpflichtungen der Stadt (ohne und 1927/A. 
städtische Gesellschaften) an die beiden Ver- . . 
kehrsgesellschaften sind fortan zu Gunsten der — Gesch.-Z. Fin. IV, 6. Fernruf: Magistrat 2210. — 
Gesellschaften nur durch Überweisung an die n ; 4 
Stadthauptkasse „Vorverrechnungskonto für die Die Merkmale sind folgende: 
Berliner Verkehrs-A.-G.“ und Vorverrechnungs- Die Stücke 1926/A zeigen Stempelfehler in Gestalt 
konto Berliner Nordsüdbahn A.-G.“ zu be- mehrerer parallel verlaufender, mit bloßem Auge sicht- 
gleichen. Von der Überweisung ist den betreffen- barer Striche am Rande der Adlerseite zwischen 
den Gesellschaften und der genannten Ab- DEUTSCHES und REICH; über dem Adlerkopfe be- 
rechnungsstelle — Fin. II. 1/Abr. — Mitteilung finden sich ferner mehrere deutliche Punkte. Die Rand. 
zu machen. Andere Zahlungsweisen sind unzu- perlen sind auf beiden Seiten meist mit dem Randstabe 
lässig. verschmolzen. Eine andere Variante dieser Stücke 
c- Erst künftig fällig werdende oder noch ent- 1926/A zeigt hinten am Adlerhalse ‚eine wulstförmige 
stehende Verpflichtungen der beiden Gesell- Verdickung, und besonders wirken die einzelnen Buch- 
schaften an die Stadt und umgekehrt sind eben- Staben der Umschrift DEUTSCHES REICH auf der 
falls zu melden, gegebenenfalls in mutmaßlicher Adlerseite zu breit und unförmig. 
Höhe, Bei den Stücken 1927/A zeigt sich die Ver- 
* Der Schriftwechsel wegen des Ausgleichs der schmelzung der Perlen mit dem Randstabe ebenfalls, 
Zahlungsverpflichtungen findet nur seitens der z. T. bleibt sogar nur ein ganz schmaler Randstab 
Abrechnungsstelle mit den _Verkehrsgesell- unter vollständigem Fehlen _der Randperlen übrig. 
schaften statt. Den betreffenden Verwaltungen Auch hier zeigt sich eine breite und unklare Wirkung 
verbleibt selbstverständlich die materielle Fest- der Buchstaben auf der Adlerseite. Als besondere 
stellung der Forderungen. Merkmale sind bei den meisten Stücken noch ein 
€} Die Abrechnungsstelle bewirkt den Ausgleich Punkt auf der Fläche nee Hals und rechtem 
+ . .. * : is nn 
der Forlennge? der Stadt an die Gesellschaften. F1ü8el des Adlers und zwei Eindrücke auf dem Adler 
f) Sie veranlaßt: Alle Stücke sind auf der Wertseite nach der Mitte 
1 ie ar Sprechenden. Vorlagen an. den ala” zu gewölbt, sie sind ballig, und das Geprägebild liegt 
gistrat wegen Einziehung rückständiger aupcr m Gegensatz zu den echten Stücken etwas höher 
Beträge; ‚als der Randstab. Die Randriffelung ist bei den meisten 
je nach Fortschreiten der Abrechnung die Stücken durchaus gut und täuschend nachgeahmt, be- 
Bewilligung der für den Bau usw. der Ver- sonders bei den in letzter Zeit in dieser Falschmünz- 
kehrsunternehmungen noch erforderlichen werkstätte hergestellten Stücken. Im Klang ist 
Mittel bei den städtischen Körperschaften, zwischen diesen und den echten Stücken kein Unter- 
soweit die Stadt für die Tragung der Kosten schied. 
in Frage kommt. Sonderdrucke für alle Steuerkassen können von 
£, Sie betreibt die endgültige Feststellung der ger Geschäftsstelle des Amtsblattes abgelangt werden. 
Baukosten und die Rechnungslegung für den gelangt 
Schnellbahnbau. 
Druck: "„Berek“, Berliner Anschlag- und Reklamewesen G. m. b.H., Berlin SW 19, Grünstr. 17/20.
	        
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