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Volume 16. April 1928

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1928 (Public Domain)

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st- 6. b) Durch besonders auffallenden Aushang im Kassenraum ist darauf hinzuweisen, daß 
le Einzahlungen rechtswirksam nur an den -- deutlich zu bezeichnenden = Kassenführer 
(Kassierer) geleistet werden können. Auf dem Aushang sind auch die zur Quittungs- 
leistung Berechtigten, ihre Namen und Namensschriften anzugeben. 8 19, Ziffer 1. a, 
zer= A Abs. 2 ist zu beachten. 
. Die Empfänger sind durch Aushang im Kassenraum darauf hinzuweisen, daß sie 
ik alle Gelder, Geldpa>ungen, Wertpapiere usw. sofort beim Empfang nachzählen und 
s prüfen müssen, und daß nachträgliche Einwendungen nicht berücksichtigt werden. 
Auch auf den Geldrollenpapieren und den Streifbändern (8 32, Ziffer 2) ist auf 
die Pflicht zur Nachprüfung beim Empfang hinzuweisen. 
istet „ Für den Verkehr mit dem Publikum sind die Kassen vom 1. Oktober bis 31. März 
1; von 9 bis 13 Uhr, vom 1. April bis 30. September von 8*/2 bis 13 Uhr, an den 
hme Sonnabenden und den Tagen vor Weihnachten und Neujahr bis 11 Uhr offenzuhalten, 
soweit nicht auf Grund besonderer Verhältnisse Abweichungen ausnahmsweise zu- 
dem gelassen werden. Die Kassen, die monatlich oder vierteljährlich die Buchführung in 
ihrer sachlicher Ordnung abschließen (8 38), dürfen an dem Abschlußtage geschlossen bleiben. 
Die Verkehrsstunden sind durch Anschlag am Eingang zum Kassenraum bekannt- 
c im zugeben. 
1 (a | 
ings- 8 18. 
1. a, Die Einnahmen. 
1 a) Alle. Einnahmen müssen den Kassen zur Erhebung aufgegeben sein. Auf Grund Ermächtigung zur Er- 
n sie welcher Unterlagen sie zu erheben sind, und wie das Soll zu behandeln ist, wird hebung; Annahmepflicht. 
durch die Rechnungsvorschriften bestimmt. 
ihlers v? Einzahlungen sollen nicht zurüFgewiesen werden. Beträge, die nicht zu den der 
htheit Kasse zur Erhebung aufgegebenen Einnahmen gehören, sollen ebenfalls angenommen 
werden, sofern nicht die Zuständigkeit einer anderen Kasse feststeht. Sie sind, falls 
jierer) die Verrechnungsstelle nicht sogleich ermittelt werden kann, bei den Verwahrungen 
rüfen, (Ziffer 3) nachzuweisen. 
t und z. a) Jede Einnahme muß belegt sein. Liegt ein Beleg nicht vor, so ist in allen Fällen, Einnahmebelege. 
bracht auch bei laufenden Einnahmen, der Einzahler zu veranlassen, daß er einen Liefer- 
verden schein ausstellt, mindestens aber unterschreibt. Ist das nicht möglich, so haben die 
an der Vereinnahmung mitwirkenden Kassenbeamten den Lieferschein auszustellen. 
darauf In Kassen mit Gegenbuchführung ist er von dem Gegenbuchführer (Buchhalter) aus- 
gebene zuschreiben und von ihm und dem Kassierer zu- unterschreiben; der Kassierer muß 
.. Das durch Befragen des Einzahlers feststellen, wofür die Zahlung geleistet wird. 
5 nicht Bei Postwertsendungen und Ueberweisungen treten an die Stelle des Liefer- 
scheines das Begleitschreiben, das Anfkündigungsschreiben des Zahlungspflichtigen 
Inhalts oder der Geldanstalt, der Abschnitt der Girokarte, der Postüberweisung, der Zahl- 
nzelnen karte, der Zahlungsanweisung oder der Bostanweisung. Fehlende Unterlagen hat die 
Kasse zu beschaffen. 
rechen. :. Von diesen Unterlagen darf nur abgesehen werden, soweit es der Magistrat oder das 
Bezirksamt für einzelne Kassen oder Einnahmearten zuläßt. 
r Zins- - . Bei Umbuchungen hat der Ausgabebuchhalter nötigenfalls den Lieferschein aus- 
nd von zustellen. 
erungs- 3. a) Die Kassen, die Jahresrechnungen aufstellen, haben ein Konto für Verwahrungen zu Berwahrungen. 
führen, die anderen Kassen nur auf besonderen Auftrag. 
nd aus- Bei diesem Konto dürfen nur die durch die Rechnungsvorschriften des Magistrats 
dafür zugelassenen Einnahmen gebucht werden. 
eld und - Die Verwahrungen dürfen nur durch Verausgabung aufgeräumt werden. Dazu ist 
- (Buch- Anweisung nötig, sofern nichts anderes zugelassen ist. 
Die Kassen haben die Aufräumung ständig zu betreiben. Das Veranlaßte ist im 
18), bei Handbuch zu vermerken. 
c<tigung e) Ueber die Führung des Handbuchs bestimmt 8 12, Ziffer 2. 
Er muß d) Ueber das Verwahrungskonto wird Jahresrechnung nicht gelegt; die Belege sind nach 
und die dem Handbuch geordnet aufzubewahren, soweit sie nicht anderen Konten als Rech- 
igebracht nunasbeleae dienen. 
uchun j dafür 7 rgen, daß die von ihr erhebenden Einnahmen rechtzeitig Einziehun und Bei- 
ung . Mie Zasse hat äu forgen, Daß ven ? treibung; Teilzahlungen, 
bar dem Gehen die Einnahmen nicht fristgemäß ein, so hat sie es unverzüglich der für - die Stundungen. 
mpfänger Einziehung zuständigen Verwaltung anzuzeigen. Das ist „nicht nötig, falls der Kasse 
| selbst die Beitreibung im Verwaltungszwangsverfahren übertragen und die Anzeige 
'Au gabe )e ht ausdrüclich angeordnet ist. 
tzustellen. nit au Kasse darf nicht Teilzahlungen oder Stundungen gewähren, falls es ihr nicht 
in diesem ausdrüclich aufgegeben ist. Sie hat Teilzahlungen anzunehmen. 
Stäbtische Förderungen, für die Zwangsversteigerung stehende Grundstüde haften, Zwangsversteigerungen 
LEISE Säbiisahe, Forheeungen, fin Ng Personen usw., über deren Vermögen das Konkurs- aud once: Anzeige 
nfälls für sowie städtische SAT die Kasse der Verwaltung sofort anzuzeigen: die Kasse muß r Forderungen.
	        
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