Path:
Volume 15. März 1928 Anstellungsgrundsätze für die Beamten der Stadt Berlin

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1928 (Public Domain)

129. - 
Anmerkungen zu I. Berwaltungsbeamte. 
1. Zu ifd. Ir. 9a und b. 7 Zu lfd. Nr. 16B. YIipl. Stadtinspektoren (Bersorgungs- 
Soweit 08 geeignete ehemalige tommunale, Polizei, anwärter). 
beamte außerhalb der Baupolizei vorhanden sind, sind diese .. 
bei der Besezung der Stellen vorzugsweise zu berücsichtigen. t 1 Veisötgungzanwärier werden. zun Tage des Ein: 
Sie sind vom Besurh des Lehrgangs und Ablegung der ritts ab als nichtplanmäßige Stadtinspektoren angestellt. 
Prüfung befreit. erartige Ernennungen dürfen aber nur Die Vorschriften in der Anmerkung 5 unter I über die 
noc< bis zum 31. Dezember 1931 erfolgen. Auswirkung der 88 48--50 der Anstellungsgrundsäße für 
Versorgungsanwärter auf die Laufbahn der Stadtsekretäre 
gelten sinngemäß auch für die Laufbahn des schwierigen 
!. Zu lfd. Nr. 11a. Spalte 6, Pos. 2b. Bürodienstes. 
Auf nichtplanmäßige Beamtendienstzeit kann Privat- II. Das erste halbe Jahr der Beschäftigung des Ver- 
dienstzeit bei der Stadt und auswärtige Dienstzeit bei Be- sorgungsanwärters als nichtplanmäßiger Stadtinspektor 
hörden und in Privatbetrieben vom Ablauf des 17. Lebens- wird als ortsgesetzliche Probezeit angesehen (8 6 Absag 2 
jahres ab angerechnet werden, soweit die dadurch gewonnene des Ortsgesetzes). 
praktische Fertigkeit von Nuten für den städtischen Kanzlei- 
dienst ist. 
8. Zu lfd. Nr. 16. INpl. Stadtinspektoren. 
;. Zu lfd. Nr. 124, Spalte 5. 4 Hat ie nichtplanmäßiger de net während 
Sind in einem solchen Falle Planstellen nicht frei, so einer sünsjädrigen Tätigkeit als solcher die Abschlußprüfung 1] 
erfolgt Anstellung als nichtplanmäßiger Stadtassistent nach des Vorwailungsfeminars nicht vestanden, so ist er grundsäß- 
Kündigung des bisherigen Änstellungsverhältnisses. lich zu entlassen. In besonderen Ausnahmefällen kann über 
iese Frist hinausgegangen werden, auch kann er, falls der 
Prüfungsausschuß seine Prüfungsleistungen als zur An- 
1 id. 77 s stellung als Stadtsekretär (Gruppe V A), als Vollstre>ungs- 
- Su isd. Ir. 13, Spalte 5 o. jekretär (Gruppe V B) oder Steueroberkontrolleur (Gr. V B) 
Sind in einem solchen Falle Planstellen nicht frei, so für ausreichend erachtet, als Stadtsekretär oder Voll- 
erfolgt Anstellung als nichtplanmäßiger Stadtsekretär nach |tre>ungssekretär oder Steueroberkontrolleur, sonst als 
Kündigung des bisherigen Anstellungsverhältnisses. Stadtassistent oder Steuerkontrolleur angestellt werden. 
Fehlt es an Planstellen, so erfolgt aimplanmäßige An- 
stellung in der Gruppe V A, VB oder VI A nach Kündigung 
: Zu kfd. Ir. 14. B. Ipl. Stadffefretäre (Bersorgungs- des bisherigen Anstellungsverhältnisses. 
anwärter). 
I. Versorgungsanwärter werden vom Tage des Eintritts n 
ab als nichtplanmäßige Stadtsekretäre angestellt. 9. Zu lfd. Nr. 23. Magistraksräte. Zu 1. Iuristen. 
Diese Dienstzeit ist als Probezeit im Sinne der 88 48 izt 2200. ; 
bis 50 der Anstellungsgrundsäe für Versorgungsanwärter ed Sanden einjährige Berwaltungsprazis Zana 
vom 31. Juli 1926 anzusehen. igung inn rt 
- munalverwaltung bestehen. Die Zeit einer Beschäftigung 
Nach 8 50 a. a. O. muß spätestens 14 Tage vor Ablauf als juristischer Hilfsarbeiter kann teilweise oder voll auf die 
der dort zugelassenen Probezeit (Diätarzeit) von höchstens einjährige Probezeit angerechnet werden (8 6, 3 des An- 
3 Jahrert klargestellt sein, ob der Versorgungsanwärter end- stellungsortsgesekes). 
gültig in den städtischen Dienst übernommen wird oder aus- ..“. . . . . . 
scheidet. . Juristische Hilfsarbeiter führen die Bezeichnung „Ma, 
Diese Klarstellung ergibt sich aus der erfolgreichen Ab- Astratsassessor wenn sie die Besähigung zum Richteramt 
legung der Abschlußprüfung I des Verwaltungsfeminars bei Reiche. oder Staatsdienst un eschieden sind 
ausreichender prattischer Bewährung in Dienste. Keineswegs 7 3 “ 
ist die angezogene Bestimmung der Anstellungsgrundsäße für 
Versorgungsanwärter so aufzufassen, als ob ein zur An- 
stellung geeigneter Versorgungsanwärter nach Ablauf der 10. Zu lfd. Nr. 23. Magistratsräte. Zu Ib. 
3 Jahre au< wirklich endgültig anzustellen sei. Bei besonderer Bewährung ist als geeignete fachliche Vor 
Muß der Versorgungsanwärter, weil er die Abschluß- . En -... 5 
prüfung nicht fristzeitig abgelegt oder sich praktisch nicht be- bildung „das mindestens dollgenügende Bestehen, der pe 
währt hat oder aus jonstiger Veranlassung ausscheiden, so schlußprüfung T Des etwa hungsfeminars, der nE er Ne 
ist ihm so zeitig zu kündigen, daß die Kündigungsfrist tadtjefre ärprüsung wer einer vom Magistrat nach An- 
spätestens am leßten Tage der 3 Jahre abläuft. hörung des zentralen Seminarvorstandes dieser gleichgestell- 
. ten Prüfung anzusehen. Ob in anderen Fällen eine aus- 
. I]. Das erste halbe Jahr der Beschäftigung des Ver- reichende fachliche Vorbildung vorliegt, entscheidet der Ma- 
jorgungsanwärters als nichtplanmäßiger Stadtsekretur wird gistrat. 
Deinen he Probezeit angesehen. (8 6 Absakz 2 des Eine Verleihung der Amtsbezeichnung „Magistratsrat“ 
* an obere Bürobeamte (Bürovorsteher, Bürodirektoren und 
derat) ais A ib anzulässig, ams wenn ihnen Mit- 
zernentenbefugnisse eingeräumt worden sind. 
Zu lfd. Ir. 14. Ipl. Stadisefretäre. 
Hat ein nichtplanmäßiger Stadtsekretär während einer 
fünfjährigen Tätigkeit als solcher die Abschlußprüfung I des 
Bernt n le minars nicht bestanden, so ist er gru. nägli + 11. Zu lfd. Ir. 23. Magistratsräte. 
zu entlassen. In besonderen Ausnahmefällen kann über diese Direktoren bei den Bezirksämtern, Rechnungsdirektoren, 
örist hinausgegangen werden, auch kann er als Stadtassistent Bürodirektoren, Verwaltungsdirektoren und Stadtamtsräten 
"gek werden. “ fann, wenn sie die peraussehungen unter a) Magisiratsräte, 
es an Rlanstellen, so Tgt Anstellung als nicht- Spalte 611b erfüllen, ebenfalls die Stelle eines Magi- 
planmäßige Siantassistent ME RENE "des bisherigen stratsrats verliehen werden. Siehe auch Anmerkung 10, Ab-
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.