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Volume 6. März 1926

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1926 (Public Domain)

Die Dienststellen holen nunmehr ihren Bedarf in ' konnten, ergeben sich aus der Einteilung der Musterbücher 
Halbjahresmengen formlos (lediglich unter Beidrükung (vergl. I, Abs. 1). Hier hat in erster Linie die weitere 
des Dienstsiegels auf dem Bestellzettel) von der BAG. Tätigkeit der zenkralen Berwaltungen Enzufehen. Was in 
ab; die Vordrucke sind dabei -- ohne jede weitere Inhalts- den großen Betrieben der Reichspost, der Zei abn, des 
angabe =- nach der Bezeichnung in den Musterbüchern Justizverwaltung usw. möglich ist, muß sich m .. t Zei 
(siehe 1) kenntlich zu machen, die bisher übliche Beifügung auch in der Stadtverwaltung erreichen lassen: Ei heit- 
von Mustern fällt fort. Die BAG. übergibt bei jeder Einzel- licßfeit der Druesäße für Bordru&e gleichen Zwe 
aushändigung einen Lieferschein; eine Durchschrift davon In allen Zweifelsfällen ist die Entscheidung unseres 
übersendet sie der zuständigen zentralen Verwaltung, damit Generalbüros (1, 10 -- Tel. 213) herbeizuführen. 
diese die Uebersicht über die Vordruwirtschaft behält. 
Beräftets Vor brut find al Mt an ver; omi 
kaufen, soweit fie n ür Notizblo>s, Terminkalender. 
Konzepte usw. verwendet werden können. | 76 | Einzieung der Grund- 
II. Berschiedenes. Dienst- und Mietwohnungen der Beamten 
Kg Zeitpunkt fi des Anrei et zu der Muster- und JFestangestellten. 
bü timmt e alle unser Generalbüro. F 
D Die städtischen Deuitereien baben Dear es -- Gesch.»Z. GB. II. 3. Fernruf: Magistrat 641. =- 
auer-Vordrucke ohne Auftragoder en EEE : . 
; 1. Durch den für die Dienstwohnungen jeweils 
dbr BA G. herzustellen. ; .  . festgesezten Anrechnungsbetrag (zulezt 84% des Friedens: 
Mit keinem Drutd- oder Vervielfälti- wertes =“ Rundverfügung 8, 1/26 --) wird der Gemeinde» 
gungsapparate dürfen (Dauer-) Vordrute her- zuschlag zur Grundvermögenssteuer nur abgegolten, soweit 
gestellt werden, die nicht in einem Musterbuche er nicht 100% der staatlichen Grundvermögenssteuer über- 
vorgesehen sind und kein Dinformat haben. steigt. Der 100% übersteigende Gemeindezuschlag ist nach 
Die zentralen Verwaltungen und die Bezirksämter er- dem Verhältnis der Friedensmieten auf die Wohnungs- 
suchen, wir, nas den vorstehenden Bestimmungen ena zu nußnießer umzulegen. 
verfahren. Besonders aber bitten wir, dauernd a ie Be- 2. Ist der A ungsbetrag für eine Dienstwohnun 
feitgung des die Geschäftsunfosten ganz erheblich verteuern, auf den Ne en 5 BDEO- biw. zur eH 
den Umstandes bedacht zu bleiben, daß noch ein großer Teil gemäß Ziffer 2 der Rundverfügung 471, 1/25 
der Vordrucke nicht unter ein Einheitsmuster gebracht herabgesetzt worden, so ist der nac<h Ziffer 1 über den An- 
werden konnte. Die zentralen Verwaltungen werden bei rechnungsbetrag hinaus zu erhebende Betrag in dem 
jeder sich bietenden Gelegenheit ohne weiteres den Anstoß zU gleichen Verhältnis zu ermäßigen, in dem der Anrechnungs- 
einer vereinheitlichenden und vereinfachenden Aenderung des betrag ermäßigt worden ist. 
Geschäfiversahrens in den Bezirts- und Anstaltsverwal 3 95uf Grund des Beschlusses der städtischen Körper- 
tungen zu geben haben. namentlich dann, wenn damit nicht! (4065 nom 17.128. Dezember 1926 (Gemeindeblatt Sette 37 
nur eine Ersparnis an Vordrufosten, sondern auch eine >] 1926) sind für den Monat Februar 200% und für den 
solche an Personal und Räumlichkeiten erreicht werden kann m März 150% der staatlichen Grundvermögenssteuer 
. als Gemeindezuschlag zu erheben. Auf die Wohnungsinhaber 
Ausführungsbemerkungen: sind daher 100% + 50% = 150% Zuschlag umzulegen. 
im 20 ar Ii 4: Bei der Beifellung des Jahresbedarfs 4. Von den Inhabern von Mietwohnungen in 
nmal auf e noh vorhandenen Bestände Rücksicht zu ftöptischen Dienst- und Anstaltsgebäuden ist der 100% der 
nehmen, Fodenn auch zu beachten, daß fich die Her- staatlichen Grundvermögenssteuer übersteigende Teil des Ge- 
bi ung Nu ordrudes im Buchdru&e im allgemeinen erst meindezuschlages in gleicher Weise wie bei den Wohnungs- 
'G aer Ausiage von 1000 Stift wirtschaftlich gestaltet. Da inhabern in Privathäusern einzuziehen. Eine Ermäßigung 
den Beß efpämtern En vn 1 Apelt d Fi Teinertet Mittel gemäß Ziffer 2 der vorstehenden Verfügung kommt hierbei 
für den Drud ehe I Dewann, wrden nba AG 3, ee 
aus Kap. XI, 4 bezahlt), und da no< nicht für alle Ber- === 
R ERT RUR ShEen ZE BAUT 
5 au ellungen von Bordruden, die 125" 4) Breonnsftoffb affun PL Tea and 
vo8 den 7 Safe Wfen Mseröidern v06 migt ciel [TT | ie gel und Maidginen- [2 
'» er- 
waltungen und über das Büro des Ausfechasses für Ber- betriebe der Kämmereiverwaltung. 
ngsgebäude e Rechnungen anzuweisen an : 
Nh BINI PERE | 2. 2000 1 2ER 
vom 19: März 1922 (Dien , >. insoweit Die Bestellung der für das Wirtschaftsjahr vom 
in „araft. Mit der jeweils fortschreifenden Fertigstellung 1 April 1926 bis 31. März 1927 Est ad MIe 
ane Inkrajisehnug de Ds ds iner hört dieses Berjahren wird in nächster Zeit seitens der Bezirksämter erfolgen. 
(m, Abj. 4). WE SE Weg Niere Err Benitgng 99700 
. esen, € Berliner Brennsto el m.b.H. in 
nnen II, Abs. 2: Die Infolge Zerfalls der Bestellungen, 56r Lage ist, sämtliche benötigten Brennstoffmengen zu 
im weisungen, Lagerungen ed nen der Bordrude günstigsten Preisen zur Anlieferung zu bringen, so daß für 
nu zentralen Berwaltungen ezirfsämtern den Gesamthaushalt der Stadt Berlin größere Ersparnisse 
überzähtig werdenden Beamten und Angestollten sind den erzielt werden konnten. 
u 11, | namhait zu machen. Von einigen Bezirksämtern wurden die Magistrats- 
d. 3001 Au 3: 2 Bordrurechnung wird vom 1. Apri! veorfügungen vom 2. 2. 23, 5. 4. und 31. 5. 24 sowie 2. 3. 25 
eise: Men M8 osc für Berwaltungsgebäude an- nicht genügend beachtet. Es wird hiermit nochmals auf 
gabe an die BAG er aueh jede Besselinng vor Te - vorgenannte Verfügungen hingewiesen, wonach für die Be: 
unser eneralbüro ... zu Uebergangs3: I ain fieferung von Steinkohlen, Briketts, Holz, Torf usw. bei 
wähnt, findet Bek nag schon ui er- gleichen Bedingungen grundsäglich die Berliner Brennstoff- 
ber Bentteamfer Anmendune auch auf alle Bestellungen Gesellschaft m. b. H. als städtisches Unternehmen in Anspruch 
Zu I1, Abs. 4: * die zir zu nehmen ist. 
af 1: Durch Ueberjendung Liefer- Wir empfehlen mit Rü&ficht auf die oben erwähnten 
kveinduripschriiten joll vor allem erreitht werden, daß die Foststellungen und um nußlose Schreibarbeit zu erwin 
„Fentralen Berwattungen rechtzeitig gon dem vevorssehenden nur mit der B.B.G. im Auschinß an die [eksjährigen 
er Auflagen Kenntnis erhalken. Lieferuagsergebnisse zu verhandeln auf Grund 
Zu 11], Abs. 4: „Diesenigen Bordrutle, die noh nicht Grubenpreise. Frachten ufw. die 
. 04. 27 Diejent | | . die zur Berechnung gelangenden 
Gere eL a befeitigt werden Preise feftzuseken.
	        
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