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Volume 6. Februar 1926

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1926 (Public Domain)

, schen Fällen wird jedoch darauf Be- 4. Demgemäß bedarf die Herstellung einer Antennen- 
M een ie hen 5 als möglich einen Ausgleich anlage, soweit Teile städtischer Gebäude oder städtischerseits 
durch enten der Lichtquellen zu schaffen, ohne da- angemieteter Gebäude irgendwie in Arsprue) genommen 
durch die Verkehrsficherheit zu gefährden. werden, in jedem Falle der vorherigen Genehmigung durch 
die zuständige Verwaltungsdeputätion. 
“ = 5. Diese zenehmigung ist indessen nir unter Vorbeholt 
. | 5 jederzeitigen Widerrufs und unter der ingung zu erteilen, 
[12 ] Abänderung der Rundver szr 1. 26] daß der Antragsteller (Dienststelle, Dienstwohnungsinhaber 
fügungen 1/24 Nr. 438, oder Mieter) 
481 und 535 betr. Radioanlagen in städt. a) für ordnungsmäßige technische Durchbildung der An- 
Dienst- und Wohngebäuden. keinenfonsirufivn und gie valle zu kicherung gemäß 
= ; en vom Berband deutscher Elektrotechniker heraus- 
-- Gesc<h.-Z. R.V. 1. gen. 25. Fernruf: Magistrat 701. -- gegebenen Vorschriften für den Bau von Außen- 
Wir haben beschlossen, dem Vorgehen des Preußischen antennen zum Rundfunkempfang (Nr. 322) zu sorgen 
Staatsministeriums entsprechend ' von der Erhebung einer hat; 
Anerkennungsgebühr für die Genehmigungserteilung zur b) die Haftung für alle am Gebäude unmittelbar oder 
Herstellung von Außenantennen-Anlagen in städtischen mittelbar durch die Antennenanlage entstehenden 
Dienst- und Wahngebänden fortan, Ausie I nehmen. Schäden in vollem Umfange übernimmt und 
Demgemäß kommt von der Beröffentlichung dieser Verfügung . : . 5 . 
aD 1 Mbine ber Dienstblattverfügung 1/24 Nr. 438 vom c) dur ente danernde Unierhafinmg Zn „Fie Zöniere 
9. 9. 24 in Wegfall. Eine Rüderstattung der von den . 
Wohnungsinhabern bisher bezahlten oder etwa überzahlten substanz allein obliegt. 
Beträge darf nicht erfolgen; hingegen kann von nachträg- Durch die Ueberwachung der Außenantennenanlage 
licher Festsezung und Erhebung der Anertkennungsgebühr seitens der Vowag freit fine Besreiung der Zinienurnbösiker 
abgesehen werden. von der tung für alle am Gebä;: unmittelbar oder 
9 jeh Stelle diefer Anerkennungsgebühr tritt vom gleichen mittelbar durch „5 Antennenanlage entstehenden Schäden 
Zeitpunkt ab ein Entgelt zur Deckung der Selbstkosten, die nicht ein. 
24 die Kontrolle über die vorschriftsmäßige und sachgemäße 6. Personen, die nicht selbst in den städtischen oder 
Herstellung der ersten Einrichtung und für die dauernde yon der Stadt emieteten Gebäuden wohnen, ist die Ge- 
Ueberwachung der Außenantennen durch das Büro der nehmigung zur Fe egang von Außenantennen in diesen 
Veräin Clektrizitätswerte für städtische Betriebe (Bewag) Gebäuden nur dann zu erteilen, wenn mit der Rundfunk- 
erwachsen. ö i der wi tli weden gedient 
| Divse: Entgelt iet Betrage von jährlich 2,-- M. ist von anlege Sssontlichen uber wissenshafflicen "Zweiten 30 
jedem Besitzer einer Außenantennen-Anlage zusammen mit M .. : : ... 
der Miete usw, an die betr. Verwaltungen zu entrichten und jag mD Het Di über „die vorschrift mäßige ind 
von ee du ereinnahmen. Bewag wird alljährlich am dauernde Ueberwachung der Außenantennen durch das Büro 
Jahresschlusse von der zentralen Kämmereiverwaltung vor- für städtische Betriebe der Bewag ist bis auf weiteres von 
genommen. Alle übrigen Bestimmungen der Rund- den Besißern der Außenantennenanlagen ein Entgelt vo 
verfügungen 1/24 Nr. 438, 481 und 535 bleiben bestehen. mhrlih 2,-- M ereben das zusammen mit der 
Im Interesse einer leichteren Uebersichtlichkeit und zwecs “tete usw. enrrier merden. jon. 
Behebung von Zweifeln werden die nunmehr geltenden Be- 8. Die für Ueberwachung der Anlagen auffommenden 
stimmungen als Richtlinien für die Herstellung von Radio- Beträge sind von den betreffenden Verwaltungen zu ver- 
anlagen in städtischen Dienst- und Wohngebäuden nochmals einnahmen. | 
wie folgt zusammengefaßt: Die Erstattung für die Mühewaltung der Bewag wird 
1. Die Anbringung von Rundfunkantennen zu Privat- alljährlich am Jahresschlüsse durch die zentrale Kämmerei- 
zwecten auf gemeinschafflichen Hausböden (Tro>enböden usw.) verwaltung geregelt. 
ist grundsätzlich verboten. 
1 2 Die Anbringung von Innenantenuen (hierzu gehören 
alle ÜUntennen, die auf den zu den betreffenden Wohnungen 5 
gehörigen Dachböden gezogen sind, und die Sohnmingen [33 ] Berichtigung 3u Dienstbl. 1, 
imer 00 Rahmenäntennen in den betreffenden Woh- 35/26 -- Zusaßurlaub für 
nungen) zu Privatzwecken unterliegt weder der Genehmigun digte und schwerunfasll- 
durc) die das Gebäude verwaltende Dienststelle, hang der schwerkriegsboshungie ud 
everwachnng durch die Berliner Elektrizitätswerke Aktien- * 
gese t (Bewag). == Ie . Trt. 1. Fernruf: Magistrat 40. -- 
3. Hingegen sind sämtliche Außenantennen (hierzu 9-3 4 .. 5 
rechnen außer den Dachantennen auch die Balkonantennen, Im ersten Satz (2. Wort) ist umzuändern: „nichtvoll- 
sowie Antennen, die in Gärten, Höfen usw. gespannt sind beschäftigten“ in „vollbeschäftigten“, dahinter ist das Komma 
und deren Zuleitung in das betreffende Gebäude geführt zu streichen. 
wird) anmeldepflichtig und werden von der Bewag kon- 
trolliert. 
. GLI 
3()
	        
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