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Volume 27. November 1926

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1926 (Public Domain)

[344 ] Grundsäße über die [18.11.26] 21 
Tabu Bormertung und === Geltungsbereich. 
nberufung von Bersorgungsanwärtern. Der nachstehende Tarifvertrag erstre>t sich auf Portiers 
(Rundverfügung 175, Diensfblatt I von 1926). Hausreiniger und Hausreinigerinnen, welche in den der 
„Gesch. -37GB..I1. 4. 'Ferutuf: Magistrat 641.--" |] Sid. Berlin gehörigen Wohnhäusern. beschäftigt. werden. 
a Rundy figung 270026 Visser: u feier Absazz sieht vor, 8 2. 
aß na< erfolgter Bo; u 5 Berfsorgungsanwärters . 
in Verbindung mit, dem „Bormetkungaschreiven von dem An- Portiers im Hauptberuf in verschlossenen Häusern. 
wärter eine „am escheinigung“ über den Besitz der Die Portierleute sind verpflichtet, alle i 
Sinatangehörigteit aine der zum Deutschen Reiche gehören-= Hauses Regenven wie find verpfichtet Die ien Inttoresse des 
en Länder zu fordern ist. i ir ersonen, die in sol ä äti j 
Um eine einheitliche Bearbeitung der Bewerbungen von folgt per eu Jolhen Hänfern lütig. find, wie 
Berforgungsanmärtern zu gewährleisten, ist Folgendes zu Portiereheleute erhalten einen Grundlohn von zusammen 
ken: „amtliche Bescheinigung“ über die preußische | ze zer Ganten Tt Re Bemnivun eines ordern 
Staat5angehörigfeit ist nur dann als ausreichend anzusehen, Treppenhauses und zweier Nebentre Zun leßt eren 
wenn die Urschrift oder eine beglaubigte Abschrift des Aus- Deenbelag, Reinigung des Bürgerstei es und ies ere ohne 
weises über die Staatsangehörigkeit zur Zeit der Ausstellung Bedienung eines Faährstuhles und M Wee ges 
des Versorgungsscheins vorgelegt werden kann (s. Bundes- hereitungsanlage. Die Arbeitszeit der Eheleute begi M nit 
ratsbeschl. vom 29. 11. 1913, Zentralblatt für das Deutsche dem Oeffnen des Hauses und endet mit dem itieken 
Reich Seite 1201 ff.). Es genligt aber auch eine Bescheini- Haustürschluß. Ueber diese Zeit hinaus muß einer vr beide 
gung der zur Erteilung von Heimatscheinen und Staats- Eheleute arbeitsbereit sein, sofern es besondere Feten: 
angehörigkeitsausweisen befugten Behörden (Regierungs- nisse, wie Rohrbrüche und "dergl., erfordern. Die Arbeitszeit 
präfihenten. „eigeipräsidenten . Berlin, Gewe Me ist so zu regeln, daß beide Eheleute täglich nur je 8 Stunden 
der Bewerber zur Zeit der Erteilung des Versogungsscheines GDE en Nifmn Runden, die nd den LEN 
die preußische Stantsougehöriuteit Fefe nt MR Hausbesiter zu regeln sind, verfügen die Eheleute selbständig. 
- ei zwerbern, die na rer Angabe ni: ie ; ; 7 ; . 
Staatsangehörigteit in Preußen besitzen, ist von der Ein- wee vorstehend it b eachnelen Leistungen Fd a 
for rung eines Staatsangehörigkeitsausweises abzusehen. (88 3, 4, 5, 6 und 8 Abs. 2) besonders zu bezahlen. 
"EE 83 
d au aorung 22.11.26 Portiers im Nebenberuf in verschlossenen Häusern. 
es ersgrenzengeseßes. Der Portier ist verpflichtet, alle im Interesse des Hauses 
-- Gesch.-Z. GB. II. 4. Fernruf: Magistrat 495. -- liegenden Arbeiten zu leisten. Letztere sind, wie in solchen 
Dier bi 3 4 und 6, der Rundverfügung Nr. 406 Hiusern übli oon einer Person, die ständig im Hause fein 
u Dienstblatt =- werden aufgehoben. dem bd Grundlohn beträgt 45,-- RM. monatlich. Außer- 
in 
[ 346 ] D l 1. Auf t Deen oder Läuf 9,30 RM. 
. . für einen Aufgang mit Deen oder Läufern 9, 4 
eutäfeh erberichtigung - > für einen Aufgang ohne Deen oder Läufer 6,25 RM.,. 
-- Gesch.-Z. Trf. 3. Fernruf: Magistrat 766. -- 3. für die Bedienung einer Warmwoasser- ITIM 
“-“ ; hereitungsanlage . + - - m... 0 “ 
Geiß ndverfi in Dienstblatt 1, 335/26 muß es , ür" die Bedienung eines Fahrstuhls - . 9,50 RM. 
1. 11 e . zu zahlen. Die Bezahlung zu Ziff. 3 und 4 erfolgt an- 
Im S3 des unter Foogedrintten. Abkommens statt: ing für tatsächlich geleistete Bedienung. 
. in den Ausführungsbestimmungen zu 8 21 in dem dem 84 
Beispiel 4 folgenden Absaß statt: günstiges = günstigeres Ist im Hause mehr als ein verschlossener Eingang un- 
abhängig von dem cinentiiigen, Diensiraum des Botliere ju 
"WT c öffnen und zu beobachten, so daß in Häusern zu 8 .2 mehr 
| 347 j 2. Tarifvertrag für die [7511.26 öff! 2 Bee en in Häusern zu 8 3 mehr als 1 Person 
Portiers, Hausreiniger erforderlich sind, so wird der Grundlohn um monatlich 
und Sausreinigerinnen in Wohnhäusern, 309,-- RM. erhöht. Daneben ist ein Unterkunftsraum mit 
die der Stadt Berlin gehören. Licht und Heizung frei zur Verfügung zu stellen. 
-- Gesch -Z. Txt. 2. Fernruf: Magistrat 40. -- 8 5. 
Aus Anlaß einer Lohnerhöhung wird nachstehend der Sind in den in den 85 2--6 bezeichneten Häusern in 
bisher im Dienstblatt 1/1923 Ne 123 bzw, 1/1922 Nr. 615 der Heizperiode Heizkessel zu bedienen, die nicht zugleich für 
veröffentlichte 2. Tarifvertrag für die Portiers, Hausreiniger die Warmwosserveriorgung vorgesehen sind, so werden 
und Hausreinigerinnen der städtischen Wohnhäuser erneut monatlich 
bekanntgegeben. Die in dem svertrage - enthaltenen für den 1. Heizkessel . . . 9,50 RM., 
Löhne treten mit Wirkung vom 1. Dtiebor d. 3. an die Stelle für jeden weiteren Kessl . 5. - - - - 6,25 RM.. 
der im Dienstblatt 1/1925 Nr. 510 veröffentlichten Lohnsäße. für Bedienung eines Fernsprechers je nach 
ie Nachzahlungen für Oktober sind unverzüglich zu leisten. der Zahl der Anschlüsse: 
2. Tarlfoerte bis zu 3 Anschlüssen . . 6,25 RM., 
für die "Porters. H wreiniger und EE einigersugen In über 3 Anschlüsse . 9,50 RM, 
Wohnhäusern, die der Stadt Berlin "Beten. Zur „Bedienung der Heizkessel gehört auch das Zer- 
der Stadt Berlin, vert-öten durch den Magistrat, 86. 
FRENESSEN - unh Hausreiniger in nicht verschlossenen Häusern. 
Deutschen Bortierverband, "Sektion VI1 des Deutschen Der Hausreiniger ist verpflichtet, alle im Interesse solcher 
dem, Deulshen Pörtiervorhand, Sektion VIE des Deutschen Häuser liegenden Arbeiten (Reinigungs- usw. Arbeiten)
	        
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