Path:
Volume 23. Oktober 1926

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1926 (Public Domain)

990 -- 
[ 304 ] Besoldung der Probisten. [1610.26] 8 3. Löhne und Lohnzusc<hläge. 
Die mindererwerbsfähi Arbei! - 
- Gesch.-Z. GB- 111,1 P. Fernruf: Magistrat 269. = fäße der Ziffern 6 ei egit „erhalten ie Sohn: 
Abschnitt IV der Bestimmungen vom 7. April 1922 über besonderen Fällen kann der Lohn durch Einzelarbeitsvertrag 
die Zahlung von Zuschüssen und Vergütungen an Personen, 77 Benehmen mit der Betriebs5vertretung festgelegt werden. 
die nicht unter die BO. fallen (Dbl. 1/22 Seite 173, erhält Hierbei ist der Lohn nach dem Wert der Arbeitsleistung zu 
mit Wirkang vom 1. Oktober 1926 av folgende Fassung: bestimmen. Die Lohnhöhe soll sich grundsäßlich zu der je- 
Zur probeweisen Dienstleistung angenommene oder weiligen Z vhnhöhe bes Oo mveiters „verhalten wie, die 
angestellte Beamte und Festangestellte (mit Ausnahme Leistungsfühigkeit des Mindererwerbsfähigen zu der des 
der Militäranwärter und Probeschwestern) sind, wenn I . . . 
sie die Stelle nicht voll ausfüllen müssen, unter sinn- -.. Lohnzuschläge und Sozialzulagen werden in der gleichen 
gemäßer Anwendung der für Diätare beitehenden Be- öhe wie bei den Vollarbeitern gezahlt. 
jtimmungen zu besolden. Haben sie die Stelle von . . n 
Anfang an voll auszufüllen, so erhalten sie die vollen 8 4. Arbeitsversäumnis. 
Anfangsbezüge ihrer Gruppe. . Gegebenenfalls kann Ein Fernbleiben von der Arbeit ist nur nach vor- 
ihnen eine Vergütung „bis zur Höhe der Bezüge gewährt heriger Erlaubnis gestattet. Kann diese nicht rechtzeitig ein» 
werden, die sie bei endgültiger Anstellung erhalten würden. Sehölt werden, so ist die Betriebsverwaltung (vgl. 8 14 der 
rbeitsordnung) unverzüglich zu benachrichtigen. 
===-=- 8 10 des 7. TV. findet entsprechende Anwendung. 
Meldungen zur Kanzlei- [1510 26 8 5. Urlaub. 
prüfung in“ der Zentral- Dauernd vollbeschäftigte Erwerbsbeschränkte erhalten 
verwaltung. Urlaub nach Ziffer 1a und 2 des 7. Tarisvertrages. 
-- Gesch.-Z. PB. VU, 3. Fernruf: Magistrat 403. = 
Es ist beabsichtigt, im November d J. eine Kanzlei- 6. Krankenlohn. 
prüfung abzuhalten. Der Prüfungstag wird noc< besonders 8 14 des 7. TV. findet entsprechende Anwendung mit 
bekanntgegeben werden. Die Anforderungen, die an die der Maßgabe, daß der Lohn als Krankenlohn teilweise 
Prüflinge gestellt werden, sind aus der Dienstblattverfügung weitergezahlt wird, und zwar 
vi 2 e ersehen. Einheitskurzschrift wird in dieser Prüfung bei einer Dienstzeit bis zu 1 Jahr bis zu 3 Wochen, 
verlangt. über 1 bi 6 % 
An der Prüfung können nur nichtständige Angestellte über 1 Jahr bis zu 6 Wochen 
der Zentralverwaltung teilnehmen, die seit mindestens einem 8 7. Anre <nung von Dienstjahren. 
Jahre im städtischen Kanzleidienst tätig sind. Sie haben . . . . .“ 
ihre Gesuche bis zum 1. November 1926 ihrem Dienststellen- Die Bestimmungen im 8 15 des 7. TV. finden sinngemäß 
leiter einzureichen, der sie mit einer Aeußerung darüber, ob Anwendung. 
jipeder Gesupsietier ams Verwendung im Fanzieidienst Signet 8 8. Kündigung. 
und na ührung, eiß und Leistungen einer Anstellung | € : . 
als Beamter würdig ist, unverzüglich an das Personal- 8 19b des 7. Tarifvertrages findet Anwendung. Für 
büro VIL 3 weiterleiten wolle. Verspätet eingereichte Gesuche Schwerbeschädigte gelten die Bestimmungen des Schwer- 
können nicht berüdsichtigt werden. beschädigtengeseßes 
Es wird von vornherein darauf aufmerksam gemacht, . . 
daß voraussichtlich nur ein kleiner Teil der Meldungen wird 8 9. Sonstiges. 
Berücksichtigung finden können. | Soweit nicht im Vorstehenden besonderes vereinbart 
Die Herren Dienststellenleiter sind verpflichtet, die in ist finden die gesetzlichen Bestimmungen Anwendung. 
Frage kommenden nichtständiaen Angestellten auf diese Ver- 
fügung ausdrüclich hinzuweisen und etwa in Urlaub befind- 8 10. Gültigkeitsdauer. 
iche Personen entsprechend zu benachrichtigen. Die Arbeitsbedingungen treten mit der Veröffentlichung 
An die zentralen Verwaltungen. in Kraft und gelten für die Dauer des 7. Tarifvertrages 
für die städtischen Arbeiter. 
[306 | Arbeitsbedingungen für [5162] 10.26 Zur Einführung. 
die erhevlich erbs- Der Inhalt der Arbeitsbedingungen für die erheblich 
beschränkten Arbeiter und Arbeiterinnen. erwerbsbeschränkten Arbeiter (Arbeiterinnen) ist mit den 
(8 2 Ziff. 1 f des 7. TB) Vertragsverbänden vereinbart (vgl. Anm. 7 zu 8 2 des 
. . 7. TV.) und hat demgemäß tarifvertraglichen- Charakter. Die 
-- Gesch.-Z. Trf. 1. Fernruf: Magistrat 4). = Einzelarbeitsverträge der nach diesen Arbeitsbedingungen zu 
. behandelnden städtischen Arbeiter (vgl. 8 1 der Arbeits- 
81: Geltungsbereid. be ingungen) erlangen mit dem + der Veröffentlichung 
Die nden Arbeitsbedingungen gelten für die im Dien att neuen Inhalt nac den ormen dieser Be- 
infolge M NDEN kicher oder u Gelielpen (In- dingungen. Auch die Einzelarbeitsverträge der anders- oder 
valide) nicht voll leistun fähigen ständigen Arbeiter, soweit nichtorganisierten Arbeiter sollen auf den Inhalt der Ver- 
sie um 20% und un in ihrer Leistungsfähigkeit be- einbarungen abgestellt werden. Mit Rücsicht darauf, daß 
. . die Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu den Vertrags- 
jchränft sind. 3 : . t . 4 
Ausgenommen "sind: verbanden niht einwandfrei vetannt, m sind vie Arbeits 
7 naungen den erheblich erwerbsbeichräniien itern 
a) Arbeiter, deren Erwerbbes <ränftheit während der zur Zun inisnahme vorzulegen. Folgende Erklärung ist 
Beschäf ig us bei der Sind Berlin eingetreien ist *odann von dem Arbeiter zu unterschreiben: 
Sz oa „ TV). Letztere erhalte - „Ich habe von dem Inhalt der Arbeitsbedingungen 
chließlich Rente den vollen Lohn ihrer Lohngruppe. für die erheblich er pabeshränkten Arbeiter Kenntnis 
H-Kriegsbeschädigte und Militärinvaliden. enommen Mir ist | vetannt bzw. ich hin damit einver- 
' | . n In! 
82: Arbeitszeit. a der Stadt Berlin ie Nach Ablauf iwer rages 
5 Für die Dauer der 'Arbeitszeit gelien die gleithen Be- bedingungen gelten mangels neuer tariflicher Verein- 
die Vollarbeiter, falls nicht die barungen als Inhalt meines Arbeitsvertrages die jeweils 
zeit im Einzelfalle besonders geregelt wird. geseglichen Bestimmungen.“
	        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.