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Volume 10. Oktober 1925

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1925 (Public Domain)

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8 4 warm geworden ist. Die Masse muß je nach der Beschaffen- 
Organe der Zentralverw altung. heit des Steinmaterials ein- bis dreimal aufgetragen werden, 
Für die Aufgaben der Zentralverwaltun wird eine doch darf der entstehende Wachsüberzug nur so stark sein, 
Deputation für Kunst- und Bildungswesen gebider daß er nicht auffällt. 
Sie besteht aus: Sut Zei Sandstein „Mpfichlt sich vor den, Auftragen der 
ö ä ä t Fluat. 
3 Magistratsmitgliedern, ylollösung zunächst eine Tränkung m 
2 Bezirksamtsmitgliedern, die auf Vorschlag der b) Die nach a mit einem schüßenden Ueberzug ver- 
Vorsigenden der Bezirksämter vom Oberbürger- sehenen Bildwerke sind jährlich einmal durch Abwaschen mit 
meister ernannt We kaltem Wasser und guter neutraler Seife unter Verwendung 
17 Stadtverordneten, ga weicher Bürsten zu reinigen und danach mit reinem 
9 Bürgerdeputierten. nr abzuspülen. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, 
daß das Abwaschen nicht vorgenommen wird, wenn der 
(An die Be irksämter): Werkstein von der Sonne bestrahlt wird oder erwärmt ist. 
3 * Der Wachsüberzug ist je nach Bedarf nach 2--3 Jahren 
II. Unterhalfung von Kunstdenkmälern und Gedenktafeln. au wiederholen, nachdem das Bildwerk gründlich abgewaschen 
Auf Grund der Bestimmung im 8 2 Ziffer 8 der 1" getrodnet ist. . 
Saßung für das Kunst- und Bildungswesen der Visser Berlin Bei Sandstein wäre evtl. auch die Tränkung mit Fluat 
werden folgende Verwaltungsbestimmungen und technische zu wiederholen. 
Richtlinien für die Unterhaltung von Kunstdenkmälern und 
Gedenktafeln erlassen: 2. Bronze-Bildwerke 
Die Bildwerke sind alljährlich im Frühjahr mit einer 
A. Berwaltungsbestimmungen für die Unterhaltung kräftigen Lösung von bester säurefreier Fra unter Be- 
von (Kunskdenkmälern und Gedenktafeln. nußung von weichen Borstenbürsten gründlich abzuwaschen, 
1. Die Kunstdenkmäler sind dauernd, und zwar in mit klarem Wasser nachzuwaschen und mit wollenen Lappen 
mindenstens zweijähriger Zwischenzeit, auf ihren Zustand zu gänzlich troden zu reiben. „Alsdann sind sie bei tro>denem 
untersuchen. Die Untersuchung erfolgt durch das vom Bezirks- Wetter mit reinem Knochenöl mittels wollener Lappen Über- 
amt mit der Unterhaltung der Kunstdenkmäler beauftragte zureiben. Die Oberfläche darf nach dem Ueberreiben nicht 
Organ, welches den Provinzialkonservator der Stadt Berlin mehr fettig sein, damit Staub und Ruß nicht haften bleiben. 
und einen vom Bezirksamt zu bestimmenden künstlerischen währenh wein sceien Znhrecgeit sind di wdverfe außer- 
Sachverständigen hinzuzuziehen hat. em mona einmal mi er abzuspriten, 
Der Zustand des Ee en bates und die für seine 
vrdnungegemäße Unterhattung notwendigen Arbeiten werden == 
n einem Protokoll niedergelegt. ES . 
. . .. " Hinsichtlich des vom Bezirksamt zu bestimmenden künst- 
arbeiten find geunbüglicy Die wamfge Rihs Fest amung M ent ie Adem LT altungs- 
gebend, welche Die Kunsideputation nach Anhörung von Pro- Berlin W.8 Pariser Plaß 4, bereits dem Bezirksamt Mitte 
jessor Dr. Rathgen und von Direktor Görling von der Aktien- egenüber eine Reihe von Mitgliedern namhaft gemacht hat 
UUschaft Gladenbe> mit Zustimmung von Bro . Dr. Manzel 879 or . : g / 
gee dem Provinzialronservat m Boot De nn zu- die bereit sind, die Verwaltung in Fragen der Erhaltung 
sammengestellt hat Die Aufsicht Über Die Unterhaltungs- und Reinigung von Kunstdenkmälern und Gedenktafeln gegen 
arbeiten führt das in vorstehend 1 bezeichnete Organ des Entschädigung nn unterstähen, ir haben ine „an diese 
Bezirksamtes. Bei Unterhaltungsarbeiten über die tech- Herten Ee Nep Knit fee weren erf “ 
nischen Richtlinien hinaus sind der Provinzialkonservator g ld die A t si He ir d 
zr I . Sach- seiten. „Soba e Antworten vorliegen, werden wir den 
A nige Fe vom Bezirk bestimmte ezirksämtern die in Frage kommenden Herren benennen. 
3. Nach Vollendung der Unterhaltungsarbeiten wird ein zee 
Aonahmeprotofeil aufgestellt, welches Fu den nach vor 
ehyend zu 2. beteiligt gewesenen rjonen zu unter- 
zeichnen sst. "412 | Eigen-Unfalliversicherung. [28.59.25] 9. 35 
4. Vorstehende Festsezungen gelten sinngemäß und mit ammnwaner>czumens gen. 22. 
Sisprehenher Veröinfachung-auch für-die Unterhaltung der DD Ueihog, Un. gen. 31. Fernruf: Magistrat 711. == 
Die Bekanntmachung vom 7. Februar 1925 --- I Nr. 98 
B. Technische Richtlinien für die Unterhaltung -- wird dahingehend ergänzt, daß Anzeigen über kleinere, 
von Kunskdenkmälern. nur einige Tage dauernde Reparaturen oder sonstige kleinere 
SIEREN k Bauarbeiten überhaupt nicht, alle anderen Meldungen direkt 
1. Marmor- und Sandsteinb ildwerke. dem zuständigen Revisor zu übersenden sind. Ein Durchschlag 
a) Neue Bildwerke erhalten einen schüßenden Ueber- der Meldung ist hierher zu den Akten E.U. V. gen. 34 
dug von einer Lösung aus Xylol und gebleichtem Bienen- einzureichen mit der Bescheinigung, daß der zuständige Be- 
wachs (70 g gebieiten Bienenwachs in 1 kg Xylol). Bei triebsrevijor benachrichtigt worden ist. 
dem Auflösen de Waise: m dem zu Ernänmenben Zyiol I - Da Beamte nicht reichsgeseßlich verficherungspflichtig 
besonders, darauf nn, daß Re ne nme da sind, ast bei städtischen Unternehmerbauten in der Meldung 
em Xylol und seiten Dämpfen in rube 9 edman so zum Ausdruk zu bringen, ob städtische Beamte oder An- 
ER leicht brennbar it. „Die jung wirt as ium Xylol gestellte als Aufsichtspersonal in Frage kommen. 
vergestellt, daß das ; in ease Xylol erst dann der Das Berzeichnis der Betriebsrevisoren, ihrer Be- 
voc wa „wird und die übrige Mail M earägren zugeseßt schäftigungsorie und ihrer Arbeitsgebiete wird nachstehend 
ird. M eng Sjung B. 700 g Wachs in etwa 1 kg Xylol mitgeteilt. , 
win Man 5 En: achs ni B Rput Bertgihnis bedeuten; M; maschinentechnische, 
Fei a fzutragend : | L u 3 muß flar sein, 8 ung : n en. 
joy zur im Sommer bel odenem Weiter erfolgen, am 46. Kmilige Bezirteäne 
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