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Volume 29. September 1925

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1925 (Public Domain)

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Bei den Werken ohne Gesellsc haftsform findet die Vervielfältigung durch das Werk 
erst Statt, wenn die zentrale Finanzverwaltung die Unterlagen geprüft hat. 
b) Unternehmen, an denen die Stadt überwiegend beteiligt ist, liefern die gleichen Unterlagen. 
XII. HauSshaltspläne der gemeinsamen Verwaltungen der Innenbezirke. 
Bei ihnen ist der Anteil jedes einzelnen Innenbezirks an den Einnahmen und Ausgaben ersidchtlich. zu 
machen. Jeder Anteil ist auf die Hauptzusammenstellungen zum Haushaltsplan des 
betr. Innenbezirks zu übernehmen, jedoch wirtschaftet die die gemeinsame Verwaltung führende Zentral- 
verwaltung nach der Summe der Anteile. Die Uebernahme der rehnungsmäßigen Anteile auf die Jahres- 
rechnungen der Innenbezirke ist besonders zu regeln. 
XIV. Ansammlungsstöcke. 
Sie Sind in einem be sonderen Titel bei der Sachlich in Frage kommenden Haushaltsabteilung einzu- 
ordnen (z. B. ein Stock für Friedhofszwedke beim Friedhofshaushalt). 
Muster. 
Einnahme. 
1. Zinsen des Bestandes (Angaben über die Höhe des Bestandes und die Art Seiner Anlegung in den 
Erläuterungen). 
2. Aus dem Bestande des Stods für Erneuerungen usw. 
Ausgabe. 
1. Zur Anlegung der Zinsen des Bestandes. 
2. Für Erneuerungen usw. 
3. Zuweisungen an den Stoc. 
XV. Vorbehaltsmitiel und Verstärkungsmittel. 
Mit ihnen Soll ein angemessener Spielraum in der Wirtschaft gegeben werden (8 22 
Abs. 2 letzter Satz des Gesetzes Groß-Berlin). 
a) Die Vorbehaltsmittel dienen zur Deckung unvorhergesehener, einmaliger 
Ausgaben bei der ordentlichen Verwaltung der Kämmerei. Sie sind daher im Haushaltsplan als 
einmalige Ausgaben zu führen. 
Sie werden wie folgt gegliedert: 
Posten 1: Zur Verfügung des Bezirksamts oder des Magistrats (20 %). 
Posten 2: Zur Verfügung beider Bezirkskörperschaften oder beider städtisdn. Körperschasften (80 %) 
Zur Verwendung findet ihre Uebertragung auf die Sachlich zuständige Haushaltsabteilung statt, 
b) Die Verstärkungsmittel dienen zur Deckung von Ueberschreitungen bei der ordent- 
lichen Verwaltung der Kämmerei. Auch sie Sind zur Verwendung auf die Sachlich zuständige Haus- 
haltsabteilung zu übertragen. Die Leistung neuer, im Haushaltsplan nicht vorgesehener Ausgaben 
der laufenden Verwaltung aus den Verstärkungsmitteln bedarf der Zustimmung der zentralen Finanz- 
verwaltung. 
Haushaltsgliederung 1926. 
A. Bezirksverwaltungen. B. Zentralverwaltungen. 
Kap. I, Verwaltungskosten. Kaß. XI, Verwaltungskosten. 
1. Personalbesoldung,' 1. Personalbesoldung, 
2. Ruhegehälter, Witwengelder, Unterstützungen, ?. Ruhegehälter, Witwengelder, Unterstützungen, 
3. Bürodienstgebäude und außerhalb gelegene Büros, ... Bürodienstgebäude und außerhalb gelegene Büros, 
.. Teschäftsbedürfnisse. 4. Gesdäftsbedürfnisse, 
5. Statistishes Amt. 
Kap. II, Unterricht, Bildung und Kunst. | | 
) Gymnasien, Realgymnasien, Oberrealsdhulen, Kap. XI], Unterricht, Bildung und Kunst. 
Studienanstalten und höhere Mäddhiensdwulen, 1. Berufs- und Fachsdulen, 
Realshulen, 2. Stadtbücherei, Magistratsbücherei, Archiv, 
Selbst. Turnhallen und Stadion, 3. Märkieches Museum, 
Mittelschulen, 4. Kunst. 
Stadtbücherei, Volksbücherei und Lesehallen, Kap. XIN, Jugendwohlfahrt. 
- Theater, hünstl, Volkeunterhaltungabende, Volks- Kap. XIV, Arbeit und Gewerbe. 
| mn G 1. Landesarbeitsamt (Landesamt für Arbeitsvermittlung, 
Kap: IM, Jugendwohlfahrt. Landesberufsamt), 
E Jugendfürsöorger " 2. Arbeitsnachweis, Berufsämter, Erwerbslozenfürsorge, 
2. Jugendpflege:nad Läbeaub ungen: 3. Gewerbe- und Kaufmannsgericht.
	        
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