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Volume 18. November 1924

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1924 (Public Domain)

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Bezirken dringend empfohlen, die Heizer in ihren Bezirken a) für Schulen, die mindestens wöchentlich dreimal zum 
das ganze Jahr hindurch auch während des Sommers zu Schulunterricht noch in den Abendstunden (3. B. Fach- 
beschäftigen, damit derselbe Heizer wieder im Winter als und Fortbildungsschulen) oder für Schulen, die auch 
Heizer eingestellt werden kann. =- Sollten Schulheizer am nachmittags, abends und des Sonntags wegen der Er- 
1. April ni in anderen Dienststellen untergebracht sein, wärmung von Dienstwohnungen geheizt werden müssen 
jo können sie bis spätestens 15. Mai in den Heizbetrieben oder für Schulen, in denen beide Voraussezungen ZU 
veschetit amd „vezuhlt weiden dadurch, daß 2 oder mehr gleich zutreffen, 
enachbarte Heizungen von einem Heizer bedient werden, b) fü ö i i - 
und daß sie mit anderen heiztechnischen Arbeiten, wie 3. B. für m ößere Dieben En Hiteshie 
Instandsetzen, Reinigen der Heizkammern, Instandseßen und innerhalb desjelben Gebäudes) noch eine getreante 
Sanmiung, ber ee md Siege abe as Köts, Zentralheizung für die Turnhalle oder für ein anderes 
. 7 ibnen nahegele * E 0: Fn . 
wird, ahren hriaus in der Peil bis zum 15. Mai zu ene ie Dierstgenaud e unbeschadet der änlich Hesggeit edioal 
S wir n einzelnen maschinentechnischen Abteilun d 0... .. ; : 
Bezirke anheimgestellt, wie sie die inisch in ihren Un eben ESE SIEREN Lohnsäte wird der Lohn je Woche 
nach Bedarf beschäftigen wollen. Alle anderen Dienststellen tober bis 31 Mär . Ir es Heizapshnities vom. 1. Of“ 
müssen jedoch verpflichtet sein, Schulheizer nah Bedarf als zeit während der Eun En ohne 1 >jicht auf etwaige Gre: 
Aushilfe für die Sommerzeit zu übernehmen. Diese L en nn u A ch der Dienst 
I. ng gilt ohne Anrechnung der ienst» 
inf en ann werden nach dem städtischen Lohn- wohnung: Die erautung. weihe det Heizer für die Dienjt- 
: . . wohnung zu zahlen hat, wird na den Bestimmungen des 
6. Der Lohnberechnung der Schulheizer wird innerhalb i über i ie i 
des gegeirecien 2 npsmnittes ES eige bis 31. wp Magistra Rwe den Mietwert. der. Dienawchnungen. is 
T' e i - 
dura 8 ine rbeitszeit von 48 Stunden die Woche zu- S 10. Alls sogenanntes „Delgeld“ für die Beschaffung der 
Sierzu kommt ein Zuschlag“ von ins esamt 12% " einen )eizer-utensi ien, wie Streichhölzer, Papier, Blei- 
jeden Heizer: ß 5 für fülle, Sei amd Ketraien un 3 dc ARIEN dem Schut 
: etrag von 1, . im voraus bei 
a) für die Bedienung an kalten Tagen, den Abenden und der ersten Lohnzahlung, also für 6 Monate des Heiz- 
Sonntagen wegen der Einfriergefahr gemäß den Be- abschnittes 9 M. gezahlt. 
dienungsvorschriften, : 11. Wenn ein Schulheizer nach dem 1. April neben seiner 
b) für Anwesenheit während etwaiger an der Heizungs- Beschäftigung in anderen Dienststellen während der Sommer- 
anlage an den Nachmittagen während des Heiz- zeit noc< weiter bis zum 15. Mai spätestens die Heizung 
abschnittes vorzunehmender Instandseungen, der Schule besorgt, also vor seinem Dienstantritt in der 
„" für die etwaige Vertretung der Schulhausmeister an anderen Dienststelle frühmorgens das Feuer anlegt sowie die 
wei freien Nachmittagen wöchentlich im höchsten Not- Kesselfeuerung in Betrieb sett und des Abends nach Rüdkehr 
Jalle, wenn keine andere Vertretung zu beschaffen ist, von feiner Dienststelle die Kesselanlage säubert und in 
und mit Einverständnis des zuständigen Heizingenieurs, Ordnung hält, wird ihm für diese Heizarbeit neben seinem 
jedoch nur in dem bisherigen Umfange, Lohn in der anderen Dienststeile täglich eine Vergütung 
» für pfli c<htmäßige Beheizung bis zu 6 Räumen mit unter Anrechnung von 4 Stunden Arbeitszeit gewährt. 
Lokalöfen, hierbei sind die Turnhallen mit Zentral- 12. Wenn nach dem 31. März ein Heizer zwei oder wehr 
heizung nicht zu rechnen. Bonaparte Schutheizungen Bedient; erhält er dafür nur den 
ber Für wiese Entlohnung . der Heiße! die Heizanlagen (siehe Ziffer 6) für einer Arveilogeit von Ene ane 
en (a ; wie fü i 6 
desselben Gebäudes) noh en Defence zr [u ien jow, für 8 a: und Fortin umgeschulen und. auß 
unter wirtschaftlichster Verwendung der Brennstoffe sorgfältig Sonntags ehei be di iefen abende De One, des 
zu bedienen, die Kesselanlage täglich sauber zu halten, sie nach 95 ge9e13 F en muß. . 
dem leßten Heiztage gründlich zu reinigen und in ordnungs- 13. Außer der Whienung der Zentralheizungsanlage 
mäßigem Zustande zu übergeben. Hierbei wird grundsäßlich hat der Schulheizor für den so berechneten Lohn bis zu 
tein gen chied gemacht: s R EMA mer gh iöien gisernen Desen, Garbsen (ohne 
1 n echnung der Turnhallen) seines Dienstbereiches stets unent» 
a) os die Anlage mit Planrost-Kesseln oder Füllschacht- geltlich mitzubedienen und zu heizen. Es wird kein Unter- 
esseln versehen ist, 3 -. 
13 06 bie Anl 4; N ! hied gemacht zwischen Gas- und Kohlenöfen. Für jeden 
5 nene eine Ober- oder Unterverteilung im weiteren entf ver u der Schule zu heizen ist, erhält 
s i rgütung von 
ce) ob die Anlage schwer oder leicht zu bedienen ist, * 9) 5,- M. für einen Raum mit Kohlenofen, 
3) ob die Heizung 2 Kosselsysteme oder ein Kesselsystem b) 1,20 M. für einen Raum mit Gasofen; 
/ hat, die getrennt, gegebenenfalls über dem Hof, liegen, dieselbe Berechnung gilt auch sinngemäß für Baradenschulen. 
8) ob in der Gemeindeschule noch eine Hilfsschule unter- Voraussezung ist dabei, daß ein solcher Lokalofen bzw. eine 
gebracht ist. solhe Klasse mindestens dreimal wöcdentlich geheizt 
Derselbe Lohn wird auch gewährt für die Bedienung werden muß. 
jweiet benachbarter Heizungsanlagen in einfachen Gemeinde- 14. Die Schulleiter haben im Einvernehmen mit dem 
<hulen oder dergleichen. zuständigen Heizingenieur vor Beginn des Heizabschnittes 
7. Bei Besetzung der Heizerstelle foll dieser Unterschied estzustellen, wieviel Oefen außer den obengenannten 6 Oefen 
in der Art de: Heizanlage dadur« ? guSsegtiihe werden, daß mindestens dreimal wöchentlich geheizt werden müssen. ; 
e älteren Heizer mehr die ulheizungen erhalten, die . Für di i i i 
keichter Be bedienen. jind, und die jüngeren, fräftigeren Heizer wird ten ür ie Depeisng en Zurnal Dienheizung 
1 eren un werer zu bedienenden Anlagen über- . . . 
wiesen werden. Evtl. Umzugskosten werden im Rahmen der a) 10 M. für Turnhallen bis zu 100 qm Bodenfläche 
vom Magistrat erlassenen Bestimmungen nur erstattet, wenn je Monat bei Kohlenöfen, 
ver and, in dienstlichen Interesse und auf Wunsch der PV) 35 mds el Turnhollen über 100 qm Bodenfläche 
ohr is wird ein weiterer Zuschlag von je 10% zu diesen c) 3 M. unbeschadet der Größe der Turnhalle, je Monat
	        
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