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Volume 11. Oktober 1924

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1924 (Public Domain)

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stimmungen Beiträge zur Erwerbslosenfürsorge an .die' Dieses Zeugnis muß die Angabe ihrer Beschäftigungs- 
Krankenkasse geleistet haben, sind berechtigt, diese Beiträge art enthalten. Dieser Tätigkeit Ne hren Besch hat eine 
von der Krankenkasse zurüzufordern. mindestens dreijährige Beschäftigungszeit als Rohrleger:- 
Landesarbeitsamt Berlin. peife nandier* Handwerk (Schmied, Schlosser, Gürtl 
.“ j. . e: er mieDd, offer, Gurtier, 
(Landesamt für Arbeitsvermittlung.) Klempner und Kupferschmied) gelernt haben und min- 
An die Bezirksarbeitsämter. destens 1 Jahr als Rohrleger beschäftigt wurden. 
en | 6 Zutun, "7 möglichst Gewicht darauf it legen. als 
chrleger nur so ersonen neu zu beschäftigen bzw. 
FERNE . einzustellen, die entweder einen Lehrbrief als Rohrl 
466] Beschäftigung von E 9. 24| besien (Fall a) oder in den Fällen hunbe hinge 
„= q1TmTKuhegeldempfängern. jänigunge prüfung vor dem Fachausschuß des städtischen 
-- Gesch.-Z. Trk. A. S. Fernruf: Magistrat 862. =- rbeitsnamweiles auemen: 
Soweit hiernach A inrei i 
Bei den gemäß Verfügung Dienstblatt 1/24 Nr. 144 und des städtischen rna Anspruch ai s | fie hung in Seupme 
Umdrue-Verfügung vom 19. Juni 1924 =- Trk. A. 8. -- an 27. 7. d. I. vorzunehmen. 
den Magistrat -- Tarifvertragsamt == zu richtenden Anträgen 
auf Genehmigung zur Einstellung von Arbeitnehmern sind mme 
als abgebaute Arbeitnehmer -- vergl. Dienstbl. 1/24 Nr. 308 
und 408 -- auch Ruhegeldempfänger als für die betreffende 
Beschäftigung geeignet in Vorschlag gebracht und eingestellt [469 ] Ergänzung der Rund- 1.10.24 
worden. Da für die Bewilligung eines Ruhegeldes dauernde verfügung Diensiblatt 1/24 == : 
Dienstunfähigkeit Voraussezung ist, erscheint die Wieder- Jr. 386, bet d Urlaub dK x 
einstellung von Ruhegeldempfängern in den städtischen Dienst Cr. », 9e reffen rlauövs- un rant- 
is auh wenn as sich nur em furze vorübergehende BVe- heitsverkretungen. 
äftigungen handelt -- nicht angängig, um jo mehr, als EE . n . 
jhastg geeignete abgebaute Beamte und entlassene Arbeit- Gesch.-Z. Trf. A. S. Fernruf: Magistrat 862. - 
nehmer vorhanden wie auch eine genügende Zahl von Die Durchführung der genannten Rundverfügung stößt 
geeigneten Kräften bei den Arbeitsnachweisen eingetragen bei den Krankenanstalten insofern auf Schwierigkeiten, als 
sind. Wir bitten deshalb, in Zukunft bei den oben näher häufig gegenseitig? Vertretung des Pflege- sowi? des Haus- 
bezeichneten Anträgen Ruhegeldempfänger als für die Be- und Küchenpersonals nicht möglich ist. Verschiedenen Anstalten 
jezung der in Betracht kommenden Stellen geeignet nicht in mußte deshalb schon die Genehmigung erteilt werden, in 
in Vorschlag zu bringen. umumgänglin notwendigen Fällen, ohne vorhe 7 N ge Ge» 
En nehmigung des Magistrats arifvertragsamt) aßfräfte 
einzustellen. Wir wollen, da zurzeit auch den Ausgleichstellen 
: solche Kräfte nicht zur Verfügung stehen, unter Aufrecht- 
[167] Sevelterung der [530 IM CG ven Kean dle analen bei der 
nien u rruf den Kranken- . anstalten bezw. den zu- 
ständigen Deputationen und Bezirksämtern nunmehr allgemein 
für die Gewährung von Ss <ußtfleidung. die Ermächtigung erteilen, in dem unbedingt notwendigen 
= Gesch.-Z. Trk. 2. Fernruf: Magistrat 40. -- Umfange, „ohne ir rhe ri 9 Senehmigung des Magistrais 
Abschnitt Gartenbau-, Park- und Siedlungswesen der Anstalten IE rg en es 2. Tarisvertrages" 
| . . a... g mit 8 7 des 4. Tarifvertrages für 
Richtlinien (Dienstblatt 1/1923 Nr. 264) wird unter „Fried- 546 nichtständigen Angestellten sowie des 8 14 des 5. Bezirks- 
höfe“ um folgende Arbeitergruppe erweitert: tarifvertrages für die städtischen Arbeiter Ersaß für erkranktes 
Gruftanfertiger: Regenschutz für unaufschiebbare Arbeiten oder beurlaubtes Pflege- sowie Haus- oder Küchenpersonal 
im Außendienst. einzustellen. Dem Tarisvertrageamt ii am Ersten eines 
ne jeden Monats ein namentliches Verzeichnis der im vorher» 
gegangenen Monat eingestellten Kräfte einzureichen nach 
olgendem Muster: 
[7468 ] Einreihung von Hand- [30.9. 24 9. 24| 
werkern in - mm 
. Art der B Bemerkungen 
Gruppe 4 des städtischen Lohnkarifs. et une Erfah für Voraus Gb be 
-- Gesch.-Z. Trk. 2. Fernruf: Magistrat 40. =- Anstalt 4 zm : pie “ erfrantie Fei. [werden imer 
Finttsllun; "" 
Die Einreihung von Handwerkern in die Lohngruppe 4 3 en | Bedienster 24%8ftiaune Re 20 
ist abhängig von dem Nachweis der ordnungsmäßigen hand- mädchen 1.2" nstalt ver 
werksmäßigen Ausbildung und der Beschäftigung im 
erlernten oder einem verwandten Handwerk. Da es ameifel: | 
pat ist, ob und wann Rohrleger als Handwerker anzusehen 
nd, wird festgelegt: 
Rohrleger gelten als Handwerker, wenn sie 
a) einen Lehrbrief als Rohrleger besißen oder s : 
Hh) seitens eines oder mehrerer Arbeitgeber ein Zeugnis Berl en entgegensiehende Verfügungen sind durch diese 
rüber besihen, daß sie mindestens 2 Jahre selbständig aung. ausg * 
Rohrlegerarbeiten (Anlagen für Gas und Wasser oder 
Heizung oder Hochdrurohrleitung) ausgeführt haben. 
Eiübiiiche Druüderei, Neukön.“
	        
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