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Volume 3. Juli 1924

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1924 (Public Domain)

Dienffblia Ww ÄAusgegeben 
Teil I. 3. 7. 1924 
Kllgemeine Verwaltung. 340--341 
[340 ] Weitere vorläufige Regelung | 1.7.24 | 2. Entlohnung. 
d. Haushaltswirtschaft f. 1924. | vas Z Ziffer 1s de as Bezitkotarisvertrages 
Abänderung von Dienstblatt 1/1924 Nr. 193. finden Anwendung mit der Maßgave, rauen- un 
. Kinderbeihilfen nur für die wenigstens 24 Stunden wöchent- 
-- Gesd.-Z. Fin. IN, 1. Fernruf: Mag. 238. -- lich Beschäftigten ie fü ie wvenigf 
Der Haushaltsplan 1924 ist bisher von der Stadtver- 
ordnetenversammlung nicht verabsdiiedet worden. Wir 3. Ueberstunden. 
bitten daher, die Geschäfte in dem Umfange weiter zu 88 6--7 des Bezirkstarifvertrages finden Anwendung 
führen, wie es die laufende Verwaltung erfordert. Hierbei 
dürfen die in den Haushaltsentwürfen einsdhließlich der 4. Krankenlohn. 
Nachträge enthaltenen Jahresansätze für laufende Aus- 89 Ziffer I des Bezirkstarifvertrages findet Anwendung 
gaben nicht übersdhritten werden. Einmalige Ausgaben mit der aßgabe, daß Krankenlohn nach einer Be- 
Jer ordentlihen Verwaltung von mehr als 50 000 GM. schäftigungszeit von 
im Einzelfalle dürfen je nah Lage des Falles nur mit Zu- 6 Monaten bis zu 1 Jahr für die Dauer von 6 Wochen 
Stimmung "des Stadtkämmerer: oiler auf Beodiluk 395 in Höhe von 662?/:% 
Magistrats geleistet werden. Für die außeror entliche . 0.08 
Verwaltung bleibt die Genehmigungspflicht für Ausgaben 1 Jahr Zie zu 2 Zadren für die Dauer von 10 Wochen 
über 10000 GM. aufrechterhalten. . e von (9,9, | . 
Die nach Absdchluß der Haushaltsrevision im Haushalt über 3 Jahre für die Dauer von 13 Wochen in Höhe 
auf Grund von Besdclüssen des Magistrats und des Haus- von 80% 
haltsausshusses vorgesehenen Einnahmen und Ausgaben des Lohnes gezahlt wird. 
'Kap. IN Abt. 6, Nachträgliches der Bezirke, Kap. XIX 
Abt. 6, Nachträgliches der Zentrale und Nachtragshaushalt) 5. Urlaub. 
werden wir den Zentralverwaltungen und den Bezirks- 8 10 des Bezirkstarifvertrages findet Anwendung unter 
ämtern besonders mitteilen. Wir haben keine Bedenken, Fortfall der Ziffer 1a bis c und 6 mit der Maßgabe, daß 
daß die Bezirksämter diese Beträge sdchon jetzt in Zugang die Urlaubszeiten betragen: 
der 1m Abgang Stellen Jaegen, bitten aber, Sie zur Unter, - nach einer Be- bei einer durchschnittl. Wochenleistung 
Scheidung von reinen Zu- und Abgängen in der Zu- und schäftigungszeit von von 18--24 Std. von 25--30 Std. 
Abgangspalte des Handbuchs mit einem N (== Nachtrag) zu 13 6 Werkt, 8 Werk 
vergehen. Für die Nachträge der zentralen Verwaltung - ahr . erttage erftage 
wird das Nötige von hier aus veranlaßt 2 Jahren 8 Werktage 10 Werktage 
/ 9 : 5 Jahren 16 Werkiage i: Werktage 
ahren erftage erktage 
. . nN 10 Jahren 14 Werktage 16 Werktage 
(„3a ] Arbeitsbedingungen für die [556 5 24] 15 Jahren 16 Werktage 18 Werktage 
nicht voll beschäftigten Für die Urlaubstage wird der Lohn gewährt, der nach 
städtischen Arbeiter und Arbeiterinnen. wöchentlicher Arbeitszeit durchschnittlich auf den Tag entfällt. 
-- Gesch.-Z. Drk. 1. Fernruf: Magistrat 40. -- 6. Kündigung. 
- Für die gemäß 8 1 Ziffer 2b des Bezirkstarisvertrages Die Kündigungsfrist ist eine 7-tägige nach sechswöchent- 
on der Geltung ausgenoiimenen nicht tetarisvertrages licher ie Findigungofrif in täglich. ? 9 fech-wich 
[eveitnehmer werden die Arbeitsbedingungen, wie folgt, iD Die Berechtigung zur fristlosen Entlassung aus wichtigem 
: runde bleibt unberührt. 
1. Geltungsbereidch. |. . : 
Die nachstehenden Arbeitsbedingungen finden An- 7. Anr e: N un gvonD | enstjahren. 
ndung auf diejenigen Arbeitnehmer, welche täglich regel- 8 16 des Bezirkstarifvertrages findet Anwendung. 
pig vis zu 5 uy Stunden GaN tie Arbe aden 8. Geltungsdauer. 
volle unden tägli eschäftigte Arbeitnehmer, , : . . 
lc<he nur vorübergehend, d. h. bis zu längstens 4 Wochen, „1; Diese Arveitsbedingungen zarten Menn rast, und 
ger als 5 Stunden; arbeiten, fallen ebenfalls hierunter. % en ENIE jau! it es Bezirtstarisvertrages 
< Ablauf dieser Beit fallen die über 30 Stunden wöchent- >" wer städtischen Arbeiter. . 
.. “ oweit keine besondere Regelung getroffen, gelien die 
< beschäftigten Arbeitnehmer, soweit sie vorübergehend setzlichen Besti 
äjtigt verden, unter die Arbeitobebingungen der vor- Teseßlichen Bestimmungen. 
rgehend beschäftigten Arbeitnehmer 
Städtische Druckerei, Reukölln. 
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