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Volume 16. Dezember 1922

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1922 (Public Domain)

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Bekleidung, Wägche und Beköstigung aus Kapitel XXI Groß Berlin uss. und der unter Nr. 46 däufge- 
Abt. 2 verteilten Mittel (Vfg. vom 8. August 1922 = E9 führten Vermeisungssekretäre, die ohne Ablegung 
Fin. XXI 1/22 und vom 6. November 1922 -- 146 einer Ergänzungsprüfung im Rahmen der allgemeinen 
Ges. V1/22). Bestimmungen aufrücken können, eine Ergänzungsprü- 
Wir bitten, den vorausgichtlichen Mehrbedarf in den jung unter den in der Rundverfügung 869 tenen 
Handbüchern nach ungerer Verfügung vom 2. August 1922 =-- Borausjegungen Zir die Erlangung der Anwartschaft auf 
1552 Fin. 1/22, Dienstblatt Teil I Nr. 631 -- 9, Abgatz =- Gewährung der ezüge der Gruppe 7 für ihre Berjon ab- 
zu behandeln. legen können. 
Anträge auf Genehmigung von Vebergchreitungen, Durch die Ablegung der Exgt ungsprüfung, wird 
die nicht unter vorstehende und die Verfügung vom ein Recht u Gewährung der Be Mann ruppe 7 nicht 
2, August 1922 -- 1552 Fin. 1/23 =, Dienstblatt Teil I erworben. ach Ablegung der Ergänzungsprüfung kön- 
Nr. 631 -- nebst Nachträgen -- (Nr. 788 und 964) fallen, nen ohne Rücksicht auf das vorgeschriebene Prozentver- 
gind rechtzeitig für jede einzelne Haughaltsabteilung g 0 - hältnis dielenigen Berjonen die Bezüge der Gruppe 7 
8a mmelt vorzulegen. erhalten, die sich bereits früher in der Auftrürfegruppe 
Die Bezirksämter, die mit der in ungerem Schreiben befanden und auf Grund der Vorbemerkung 1 der Be- 
vom 3. August 1922 -- 588 Fin. 1/22 -- geforderten Auf- jv dungsordnung (S. 63) wiederum in die Aufrüce- 
gtellung über die Verwendung des dortigen Anteils an dem gruppe einzureihen find. Die übrigen Beamten können 
Pauschbetrage von 300 Millionen Mark für Preissteigerung nur dann in die Aufrükegruppe eingereiht werden, jobald 
rückständig gind, bitten wir, Sie vunmehr einzugenden. das für die Verteilung auf die Gruppe 6 und 7 vorge- 
- jehene 'Stellenverteilungsverhältnis (2:1) dies zuläßt. 
Gebührenerhöhung .  ., 
entsprechend der Geld» : Einstellung von Anwärtern 
entwertung« auf die Magifstratsbaurats- 
-- J,-Nr. Fin. 1, 4. Foernspr. 37. -- laufbahn. 
(Zu Vfg. Nr. 350 und 509, Dienstblatt I.) ---“ I.-Nr. 6.B. TV. Fernjspr.: Nr. 9237 und 327. -- 
Die amtliche Teuerungszahl für Berlin iet im Monat Infolge Einstellung des größten Teils der städtischen 
November 1922 auf 37042 4 gegenüber 18 575 im Monat Baut Net zu settung d das öh absehbarer x Fabtischen 
Oktober gestiegen. | Ma istrat8bauräte zur anderweitigen Verfügung fret 
Infolge der weitergeschrittenen Geldentwertung iat Wen Es dürfen daher in Zukunft Einstellungen von 
daher die a0fortige Nachprüfung aller Gebühren erforderlich. Anwärtern auf die Magistratsbauratslaufbahn un mehr 
Z 5 erfolgen. 
[1040] ie zur Zeit in der städtischen Verwaltung beschäftig- 
| 1040 | Barauszahlungen vom [im1222] ten Regierungsbaumeister, Diplomingenieure, künstlerisch 
Postscheckkonto. gebildeten Architekten ujw. dürfen nicht mehr als An- 
-- J.-Nr. Fin. IV, 3. Tel: Mag. 718. -- wärter auf Beamtensteiten, anerkannt werden Soiueit 
Ab 15. Dezember 1922 ist der Höchstbetrag über den e in ihre Beschäftigung zur eit noch notwendig sein jollte, 
Scheck oder eine Zahlungsanweisung lauten darf, von bleiben jie is zu ihrem it ahelden angestelltenversiche- 
100 000 „4 auf 500 000 4% erhöht worden. rungspflichtig. 
Die Gebühren für Barauszahlungen im Postscheckwege Für die Zentralverwaltung wird die Verfügung vom 
(Siehe Dienstblatt I Nr. 988) haben zich nicht geändert. 3- November 1914 -- I.-Nr. 390 6G. B. 2,14 =."3 än der 
- - bestimmt a daß 8 einjähriger Tin: Maenner aus 
| en w o e in der ücen €L- 
1041 Venfelschung der Ueber- [6 12.22' JO e Häftigten Regierungsbaumeister und künstle- 
[2041] undensähe für Beamte und (= risch ng EE itekten als Anwärter auf Beamten- 
Festangestellte, stellen anzusehen sind, aufgehoben. Das gleiche gilt, 
- I-Rr. &. B, 1X, 3. Fernruf: Magistrat 343. = joweit in den Bezirksämtern ezw. in den früheren - 
Die Vergütungszähe für Ueberstunden werden vom meinden ähnliche Verfügungen in Geltung sind. 
16. November 1922 ab wie folgt sestgeseht: An sämtliche Dienststellen und Bezirks3ämter« 
„Zür zit Gruppen Zr a SG, - . 
x die Gruppen au „80 Fb. 
e Nundverfügungen Nr. 120 M. 138 vom 1. [1044] Regelung der Vergütung [512.22] 
und 23. Oktober 1931 finden weiterhin sinngemäße An- >>> für die nebenamt! 4 
wendung. tätigen Bibliothekskräfte. 
M -- J-Rr. :6.B. 111,2. Anruf: Mag. 880. = 
| 1042] Festsehnug des Kreises der ss. 12. 227 Im Anschlusse unserer Rundverfügung, Dienstblatt 1, 
zur Ergänzungsprüfung zU- Nr. 979, Ziffer IV, bestimmen wir, daß mit Wirkung vom 
zulassenden Personen. 16. November 1922 ab bis auf weiteres für die neben - 
: : amtlich tätigen Bibliothekskräfte folgende Neurege- 
-- 4-Nr. 6.B. II. 2. B.O. Anruf: Mag. 880. =“ [ung der Vergütungssäte in Kraft tritt: | 
Im Anschluß an die durch Rundverfügung Nr. 983 1. Die nebenamtlich tätigen Verwalter 
Dienstblatt Teil 1 veröffentlichte Anwe sung für die kleiner Volksbüchereien erhalten als Entschä- 
Sonderprüfung für Beamte der Gruppe 6 zur Erlan- digung 18% pCt. des Gesamtanfangseinkom- 
gung der für fie in Gruppe 7 vorgesehenen Aufrückestellen mens der Gruppe 5, aber ausschlieti der sogenannten 
weisen wir darauf hin, ß die in der Rundverfügung jozialen Zulagen, also zur Zeit 18293 pCt. vom Grund- 
869 ---“ Dienstblatt Teil 1 == in Gruppe 6 des Gruppen- gehalt--Ortszuschlag +-Ausgleichszushtäg (von 120 pCt.) 
plans und Anmerkungen (S. 493---498) mit der Be- + örtlichen nderzuschläge- (von 10 p t.) -- nicht aber 
merkung zu Nr. 7 aufgeführten Personen mit Aus- Kinder- und Frauenbeihilfe. 1... , 
nahme der unter Nr. 48 aufgeführten Abteilungs- 1. Die nebenamtlich ätigen Verwalter 
assistenten (Straßenbahn), Bahnhofsaisistenten (Straßen- der Lesehallen für rwachsene erhalten 
bahn), der unter Nr. 53 aufgeführten Werkösekretäte als Entihädigung | 8 det des Gesamt- 
(Foksverkäufer, Buchhalter selbständig) der a3werke anfangseinkommens wie zu 1.
	        
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