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Volume 2. Dezember 1922

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1922 (Public Domain)

föitliens 3 Jahre, wenn für Anwärter ohne Versorgungs- ' treffenden Gruppe (Beamte zur Vorbereitung), ange- 
ein eine längere Ausbildungs- oder Vorbereitungs- stellt und daß das erste halbe Jahr dieses ätariats 
zeit vorgeschrieben ist. Im Anschluß daran schreibt auf „die Pwveicit anzurechnen ist (6, 3 des Orts- 
|. vor, daß spätestens bei Ablauf der Probezeit der geiehes er die Anstellung der Beamten der Stadt 
erjorgungsanwärter in den Zivildienst zu - übernehmen Berlin vom 11. Oktober 1922). Es handelt fich aufs 
pder wegen mangelnder Eignung zu entlassen ist. Von bet der „Probezeit, Anstellung auf Probe, Probedien 
der letßteren Notwendigkeit muß der Anwärter unter s(eistung“ des 8 48 der Anstellungsgrundsäh? für Ver- 
Angabe der Gründe spätestens 14 Tage vor Ablauf der sorgungsanwärter um die vorstehend beze nete diäta- 
Probezeit verständigt werden. rüic<e Anstellung. 
Hieraus folgt, daß den Versorgungsanwärtern, die ür waer MEI 
solche Stellungen einberufen werden, 51 deren Er- 7989 ] Ginrichtung von Kursen 
ngung iis Anwärter ohne Verforgungsschein eine | für die eiterbildung von .T. 
jängere usbildungs- oder Vorbereitungszeit vorge“ Beamten 7 
js eben ist, innerhalb von 3 Jahren, vom Eintritt . | 
n den städtischen Dienst ab gerechnet, der ausreichende => I.-Nr. &. B. TI. 3. Anruf: Magistrat 641. =- 
Nachweis, daß die iich für die betreffende Stellung Nach 8 1 der Saßungen über das Vertwaltungs- 
eignen, ermöglicht wird, insbejondere also der Besuch jeminar gehört nicht nur die Ausbildung, sondern auch 
der vorgeschriebenen Lehrgänge und die Ablegung der die Weiterbildung der Beamten 31 den Aufgaben- 
vorgeschrie nen Fachprüfungen in diese Zeit gelegt und zes Seminarvorstandes. Hiervon werden nicht nur die 
vieje Maßnahmen rechtzeitig abgeschlojjen werden. Der BVerwaltun Sheamten betroffen, sondern auch, wie aus 
Nachweis muß spätestens bis zum Beginne des lebten zem 8 9 5% Satzungen rvorgeht, alle rigen Be- 
Vierteljahres der fraglichen 3 Jahre erbracht sein. Als- amtengruppen, wie Betriebs-, Sozial-, Sparkassen- M 
dann ist dem Anwärter, der seine Cignung nachgewiejen Beamte. Sofern daher in einzelnen Verwaltungszweigen 
hat, sofort zu eröffnen, daß er jich zur endgültigen sieh das Bedürfnis herausstellen sollte, dir einzelne 
nstellung eigne und nach Maßgabe freier Stellen Beamtengruppen vder auch nur Beamte Sonderkurje zum 
seinerzeit zu dieser „Anstellung gelangen werde. Ist Zwe>e ihrer Weiterbildung einzurichten, find ent- 
dem Versorgungsanwärter indessen der Nachweis der iprechende Anträge an den Seminarvorstand zu richten. 
Eignung nicht gelungen, fo hat auch in diejem Falle Die selbständige Einrichtung diefer Kurse durch die Be- 
jofort eine entjprechende Mitteilung an ihn zu er- zirksämter bezw. Dienststellen der Zentralverwaltung 
gehen. Ferner hat die Ansteituugöbehöte entweder it unzulässig. 
das bestehende Anse ini uE Ee tellung ZUBE 
rechtze „1 des Ortsgejeße er die Anstellun j 4 
rechte ver Stadt Berlin vom 11. Oktober 1922), ] 990 | Neufestsehung der Kilos- [21.11.22 
zu fündigen oder, wenn der Anwärter damit einver- metergelder bei großen 
hanten it, imm zur Anstellung in einer zninderen, Stelle Dienstreisen. 
rx ee m em utachten de YxÜUrung ue an ' . : . vr 
und seinen praktischen Leistungen fich, eignet, in Aus- 5 NE ei IG FE Mages 38 ei 
it nehmen. Das in lehterem Falle weiter. M 39. Nov Dienst ngetreten worden find, find an 
st ende biherige Anftellungsvehin zur Vorbereitung Fahr ten für We ENER welche auf Eisenbahnen 
Na! aßgave re rxde vn e . ' . 
fs iG in daS Ee EN NE eearnis um bes Geen rügen de 00 eien 
ellung beijte e diuta nitelluni er: nN Mm- . . 
zuwandein. die 88 48 und 50 der Anstellungs Te Der enten deit: „Feittmmüngen ii ey ien 
N e u er Anstellungs- I usw. 1 e, 
xundsäge für % ersorgungöamwären für die siaptäsche stehenden Kilometeriäße zu zahlen? Iden 
Berwaltung die Bedeutung, daß ein ungeeigneter Ver- 81 Oktober u November 
sorgungsamwärier nach Ablauf der öchsien: ugelassenen 1922 - 1922 
re aus dem städtischen Dienste entlassen, ein ge- 11ögeführt sind: 
eigneter Anwärter aber zu derjelben de t in einer D ) 8 
Stelle, für die er seine Eignung nachgewiesen hat, end- 51 81 des Reisekosten- ! 
ültig angestellt werden muß. Lebteres it für unsere 2) an die im 3 ; Reise fosien 
Berwaltung ichon deShalb unaus ührbar, weil Ber- geseßes unter bis ge- n20 4 
sorgungsampin für solche Stetiungen, für die ein nannten Beanen 3 fü die 
jätariat besteht (und nur für jolche Stellungen ist wenn er Fahrprei in bie 
nach 8 48 a..a. O. die Verlängerung der Probezeit. auf erste Wagen sse ge ; 240 180 
3 Jahre gegeben), joweit einberufen werden, als Diätar- sonst eee und Vr . 
ste en der betreffenden endgültigen Stellung frei find. ") an die unter ge- 240 80 
3 kann infolgedessen kein BVersorgungsanwänter mit nannten Beamten - - : die 
Sicherheit darauf rechnen, daß er, wenn er rechtzeitig wenn der Fahrpreis für die 
eine Eignung nachweist, spätestens nach Ablauf der weite Wagen asse 0 die 
raglichen 3 Jahre endg tig angestellt wird. Es muß, eie Schiffsklasse gezahlt ist, 1E0 200 
wie wir dies oben angeordnet Haben, genügen, wenn ihm jon 2: 2 Civ än 
soft nach Führung des Na eijes der Eignung er- o) an die unter genannten 350 200 
ffmet wird, daß er nach Maßgabe des Freiwerden? r Beamten 5 4248 de 
von Stellen seinerzeit die endgültige Anstellung er- 1) a die unter 1 un Ie 
langen werde. | 13 nannten Beamten im Fa 160 300 
Die in den Anstellungsgrundsäßen für Versorgungs- des 8 3 Abs. 4 - +- - 
anwärter für die sraglichen 3 Jahre angewendeten Dt- Bei Dienstreisen, die vor dem 1. November bet. 
zeichnungen „Probezeit, Anstellung auf Probe, Probe- 1. Dezember angetreten, aber an einem dieser Tage ode 
eustleitung, sind niht. buchstäblich auszusa 1 Die jpäter beendet worden find, fallen diejenigen Eien, 
demnäcjt zur Beröfjentl chung gelangenden „An eltungs- vahn- wund Schiffsfahrten, je an diesen gen ve 
grundihe der Stadt Berlin“ enthalten die rj ft, später zurücgelegt werden. unter die vorstehenden 
aß. 100 ein Diätariat besteht, die Versorgungsanwärter MUNQEN. 
6 Eintritt in den Dienst sofort als Diätare der be- 
30 -
	        
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